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Laufen aus orthopädischer Sicht

Durch richtiges Laufen Stütz- und Bewegungsapparat fördern und Haltungsschäden, Gelenkbeschwerden oder Verspannungen beim Laufen vermeiden

Laufen aus orthopädischer Sicht

Die richtige Körperhaltung beim Laufen vermeidet Verspannungen und Gelenkbeschwerden

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Laufen ist gesund, doch ein paar Dinge sollte man beachten

Laufen bzw. Jogging ist Volkssport Nummer eins in Deutschland. Es entspannt, tut dem Körper gut, trainiert Muskeln und Ausdauer. Dennoch gibt es ein paar Dinge, die jeder Läufer beachten sollte, damit der Spaß nicht langfristig auf der Strecke bleibt und es zu Haltungsschäden, Gelenkbeschwerden oder Verspannungen kommt.

Die Risikofaktoren sind minimal - aber es gibt sie

Zunächst einmal bringt Laufen die gleichen Risikofaktoren mit sich, wie jeder andere Sport auch. Wer krank ist und läuft, ebnet einer Verschlimmerung der Krankheit den Weg. Dazu kommen einige orthopädische Faktoren: Fast jeder Läufer hat schon einmal Knieschmerzen verspürt, auch Schmerzen in der Lendenwirbelsäule sind nicht untypisch. Wer in diesen Bereichen vorbelastet ist, Übergewicht hat oder mit Arthrose kämpft, sollte unbedingt die Meinung eines Sportarztes einholen.

Grundvoraussetzung für ein beschwerdefreies Laufen ist die aufrechte Körperhaltung

Das Becken sollte leicht nach vorn gekippt sein. Diese Haltung setzt eine exakte Skelett-Geometrie voraus, die jedoch bei vielen Menschen nicht gegeben ist. Fehlstellungen der Beine oder Füße kommen häufig vor, ebenso einseitige Beinverkürzungen. Der Orthopäde verschafft hier Sicherheit und wird bei erforderlichen Korrekturen von Fehlstellungen helfen. Eine aufrechte Haltung sollte auf keinen Fall erzwungen werden, zum Beispiel durch ein Zurückziehen der Schultern - das führt in jedem Fall zu Verspannungen. Auch die Armhaltung ist nicht zu vernachlässigen. Immer wieder sieht man Läufer, die mit ihren Armen extreme Bewegungen zu den Seiten machen. Auf Dauer kann das zu Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich führen. Daher sollten die Arme locker und entspannt, parallel zur Laufrichtung nach vorn und hinten schwingen. Bilden Unterarm und Oberarm dann noch einen rechten Winkel, ist die Haltung perfekt. Die Schritte sollten beim Laufen eher kurz als lang sein, um Fußprobleme zu vermeiden. Wie groß die Schritte konkret sein sollten, ist natürlich von der Körpergröße abhängig.

Laufen aus orthopädischer Sicht

Eleganter Laufstil von drei Spitzenläufern beim Nikolauslauf 2013 in Forchheim. Weil sie auf Tempo bei einem Laufwettbewerb mitliefen, sind ihre Schrittlängen entsprechend lang. Der Normalläufer sollte im Laufalltag kürzere Schrittlängen wählen und auch die Arme weniger abwinkeln als diese Wettkampfläufer!

Auch die Wahl des Laufmaterials hat Einfluss auf die Beschwerdefreiheit. Am wichtigsten ist die Wahl des richtigen Laufschuhs. In den meisten kompetenten Laufsportgeschäften kann man eine Laufanalyse in Anspruch nehmen. Diese Analyse hilft zum einen den perfekten Schuh für den eigenen Lauf zu finden, andererseits hilft die Analyse dabei, Fehler im Laufstil aufzudecken. Eine solche Analyse ist daher nicht nur für ambitionierte Läufer, sondern auch für Anfänger lohnenswert.

Keine Angst vor dem Laufen

Auch wenn es ein paar Risikofaktoren gibt, prinzipiell ist jeder gesunde Mensch dazu in der Lage, mit einfachsten Mitteln Laufsport zu betreiben. Teuer ist der Sport auch nicht, auf wertige Laufschuhe sollte allerdings niemand verzichten.

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