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Mentaltraining - Neue Wege im Sport

von Christian Sterr

E-Mail an Christian Sterr

Christian Sterrs Internetseite

"Nur wer bereit ist, alte und ausgetretene Wege zu verlassen, wird sich verbessern."

Mentaltrainer, Extremsportler und Buchautor Christian Sterr schildert wie er die Vorzüge des Mentaltrainings entdeckte, wie er Mentaltraining anwendet und welche Vorteile mentales Training bewirkt.

Mentaltraining Christian Sterr

Mentaltrainer und Buchautor Christian Sterr
(Bildquelle: Susanna Schaffry)

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Neue Wege im Sport - Mentaltraining

Nur wer bereit ist, alte und ausgetretene Wege zu verlassen, wird sich verbessern. Mein Schlüsselerlebnis in dieser Beziehung hatte ich vor ein paar Jahren beim Alpin Marathon in Oberstaufen. Bis zu diesem Berglauf feilte ich vor allem an meinen Trainingsplänen, trainierte immer effektiver und effizienter, um mehr Leistung zu bringen.

Ein paar Monate vor dem Lauf ergab sich für mich die Gelegenheit, Interventionstechniken aus der psychologischen Beratung kennen zu lernen. Die Methode überzeugte mich und ich sah das Potential für einen Einsatz im Sport. Der Berglauf in Oberstaufen sollte für mich die Probe sein, ob mit Mentaltraining wirklich eine Leistungssteigerung realisierbar ist.

In der Vorbereitungsphase setzte ich damals 2 Techniken ein, die Zielformulierung und -visualisierung und das Ankern von mentalen Ressourcen. Wettkampfziele festzulegen war für mich nichts Neues. Bilder von erfolgreichen Zieleinläufen entstanden dabei von alleine. Das macht wohl jeder ambitionierte Sportler, ohne groß darüber nachzudenken.

Mit der strukturierten Zielformulierung und einer bewusst durchgeführten Visualisierung des Ergebnisses, nicht nur als Bild, sondern mit allen verfügbaren Sinnen, entstand allerdings eine neue Qualität. Die Einbeziehung der gefühlten Emotionen stellte sich als der wesentliche Unterschied zu meinem früheren Vorgehen heraus. Dadurch wurde meinem Ziel erst wirklich Leben eingehaucht. Das Ziel entwickelte für mich eine größere Attraktivität, was mich schon im Training unterstützte und für den Wettkampf großer Anreiz bedeutete. Meine Zielformulierung lautete damals: "Ich laufe den Alpin Marathon mit Leichtigkeit und Spaß in 4:30 Stunden". Das dazugehörige Bild war der Zieleinlauf, mit vielen, anfeuernden Menschen und die Uhr im Zieltor mit der Finisher-Zeit. In der Brust hatte ich dabei ein stolzes und euphorischen Gefühl.

Um die geplante Zeit zu schaffen, stellte ich mir einen maßgeschneiderten Trainingsplan zusammen. Neben langen Einheiten, war viel Berglauf und intensives Intervalltraining angesagt. Für den Wettkampf war mir wichtig, locker und leicht zu laufen und bis zum letzten Kilometer Spaß zu haben. In der Vergangenheit erlebte ich in langen Rennen immer wieder mal Tiefpunkte und die zusätzlichen Qualitäten "Leichtigkeit" und "Spaß" in meiner Zielformulierung sollten mich in dieser Beziehung unterstützen.

Das Ankern von mentalen Ressourcen war der Weg, diese Energiequellen zu erschließen und im Wettkampf abrufbar zu machen. Beide Zustände hatte ich in der Vergangenheit schon im Wettkampf erlebt und so konnte ich mir durch das Visualisieren der entsprechenden Situation und dem Widererleben der Gefühle einen Zugang verschaffen. Das Ankern, man könnte auch von einem Schalter sprechen, mit dem man die Ressourcen speicher- und abrufbar macht, geschah durch eine Berührung am Ohrläppchen. Durch diese so genannte kinästhetische Ankerung waren die Ressourcen im Rennen leicht für mich aktivierbar. Ich griff unterwegs nur an mein Ohrläppchen und fühlte Leichtigkeit und Spaß.

Mit dieser aufeinander abgestimmten, körperlichen und mentalen Vorbereitung ging ich ins Rennen. Der Unterschied zu vorhergehenden Wettkämpfen war enorm. Ich lief mit Leichtigkeit steile Passagen und hatte stets ein Grinsen auf dem Gesicht, während links und rechts von mir verbissen gekämpft wurde. Die Zeiten für 10 und 21 km waren überraschend gut und ich machte mir schon Gedanken zu schnell angegangen zu sein. Doch das Hochgefühl blieb das ganze Rennen über bestehen und ich lief mit einem langen Endspurt in 4:10 Stunden auf  Platz 24 ins Ziel.

Mit diesem überzeugenden Erfolg stürzte ich mich tiefer in die Thematik und testete weitere mentale Trainingsformate. Die investierte Zeit war gut angelegt, da ich nun bei gleichem Zeitaufwand bessere Trainingsergebnisse erziele, Leistungsreserven, die mir bisher verschlossen waren, nutze und mehr Spaß bei Training und Wettkampf erlebe. Über die letzten Jahre entstand auf Basis der eigenen Erfahrungen und dem Feedback von betreuten Sportlern ein mentaler Trainingsplan, der in vielen Sportarten anwendbar und auf die Bedürfnisse der Sportler anpassbar ist.

Mentales Training hat mich mit folgenden Vorteilen überzeugt:
  • starke Identifikation mit dem Sport und dem definierten Ziel
  • hohe Motivation durch starke Zielorientierung im Training
  • klarer Weg zum Ziel
  • Beschleunigung des Lernprozesses sportlicher Bewegungsabläufe
  • optimale Wettkampfeinstellung
  • Überwindung von Leistungsblockaden

Weitere Infos dazu: Christian Sterr - Neue Wege im Sport

Über Christian Sterr

Christian Sterr arbeitet als Führungskraft im IT-Bereich eines international tätigen Unternehmens. Als vielseitiger Sportler setzt er seine umfangreichen sportartspezifischen Erfahrungen bei seiner Coaching-Tätigkeit ein.
Seine langjährigen Wettkampferfahrungen werden durch Aus- und Weiterbildungen in den Bereichen Neurolinguistische Programmierung (NLP), Sport-Mentaltrainer, Sportkinesiologie, Leistungsanalyse und Trainingsplanung ergänzt.

Er pflegt eine besondere Vorliebe für lange und nicht ganz alltägliche Rennen wie:
Grand Raid Christalp (CH), Swiss Bike Masters (CH), Iditasport (USA, 24 Stunden von Seefeld (A), Crocodile Trophy (AUS), Zugspitz Berglauf (D),  Alpin Marathon Oberstaufen (D), Iditarod Invitational (USA), Styrkeproven (NO).

Links zum Thema Mentaltraining

 

Literatur über mentales Training


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