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Der Zieleinlauf von Jürgen Löwenstein beim Mönau-Lauf

laufspass.com -  Mönau-Lauf am 18.9.2004 - Bericht von Jürgen Löwenstein

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Mein Angriff auf die persönliche 5000 m - Bestzeit von vor 20 Jahren

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Die Idee

Ende Mai 2004 stolperte ich über die Ergebnislisten des Mönau-Laufs vom TV 1848 Erlangen aus dem Jahre 2003. Die Siegerzeit des 5000 m-Hobbylaufs betrug 19:35 min, eine Zeit, die ich während meiner Bundeswehrzeit vor 20 Jahren im 5000 m-Lauf auch schon gelaufen bin.
Jetzt packte mich der Ehrgeiz, nochmals derartige Zeiten über 5000m zu laufen. Also beschloss ich am 18.9.2004 am Mönau-Lauf teilzunehmen und zu versuchen an die alten Laufzeiten anzuknüpfen. Es waren noch 3 Monate Zeit.

Vorbereitung

In den letzten Jahren hatte ich das Laufen als reinen Ausdauersport betrieben. Einige Trainingspläne zur Vorbereitung auf 10km-Läufe habe durchgeschaut und festgestellt, dass diese immer viel zu ehrgeizig (mit optimalen Trainingsbedingungen) angelegt sind. Außerdem war mir der in den Trainingsplänen skizzierte Zeitaufwand einfach viel zu hoch. Ich wollte höchstens dreimal die Woche jeweils ungefähr jeweils 10 – 15 km trainieren.
Ich überlegte mir am Anfang einer jeden Woche für sieben Tage einen ungefähren Trainingsplan und protokollierte alles. Nun trainierte ich meistens am Rhein-Main-Donau-Kanal auf zwei verschiedenen Strecken, da hier zur zeitlichen Orientierung alle 200m Markierungen angebracht sind. Der erste Kurs diente zum Intervalltraining und die zweite Runde diente zu schnellen 5000m-Läufen.
Nach den ersten Trainingsläufen schaffte ich den ersten 5000m-Testlauf in 23:00 Minuten. Die Laufzeit ermutigte mich, dass ich mein Ziel erreichen könnte.
Aber es gab immer wieder Zwischenfälle, die meine Pläne durcheinander wirbelten: ich hatte zwei Erkältungen, währenddessen ich nicht trainierte durch den Heuschnupfen in den ersten Juniwochen musste ich das Training stark reduzieren durch das Intervalltraining traten Schmerzen im Schienbein auf, und es dauerte immer einige Tage bis die Schmerzen abgeklungen waren. (Bis jetzt ist mir die Ursache der Schmerzen nicht ganz klar).

Der Mönau-Lauf

Am Lauftag war ich etwas aufgeregt. Wie werde ich mich schlagen? Es war ein wunderschöner, sonniger und warmer Herbsttag, vielleicht etwas zu warm.
Der Start erfolgte auf dem Leinpfad am Kanal in Höhe des Sportplatzes vom TV 1848. Kurz vor dem Startschuss waren um mich herum viele sehr motivierte jugendliche Läufer. Endlich fiel der Startschuss und es ging 600m am Kanal entlang nach Norden. Ein großer Pulk junger Läufer lief sehr schnell an. Aber nach einigen hundert Metern hatte ich die meisten Läufer hinter mir gelassen.

am Kanal

Nur fünf Läufer waren noch vor mir und es ging über die Kanalbrücke in die Mönau. Dort war es sehr schattig und angenehmer. Zu den führenden Läufern konnte ich nicht aufschließen. Die ersten 2km hatte ich in 8:08 absolviert, eine zu schnelle Zeit im Hinblick auf noch weitere 3km, aber es hilft nichts. Also lief ich weiter und wurde im Verlauf etwas langsamer. Im Ziel zeigte meine Uhr eine Laufzeit von 21:50min (die auch in der Ergebnisliste offiziell bestätigt wurde), also noch akzeptabel.

Am Kanal

Aber der Zieleinlauf war für mich frustierend und ich musste zusehen, wie vier Jugendliche (davon zwei Mädchen) im Alter von etwa 13 bis 16 Jahren schneller waren. Aber alles in allem war ich doch zufrieden mit dem Erreichten und denke darüber nach, den Lauf in einem Jahr noch mal zu wiederholen.

 

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