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laufspass.com -  Coach beim Nürnberg Marathon am 2.5.2004 - Bildbericht von Thomas Schmidtkonz

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Wie ich ungewollt Coach beim Nürnberg Marathon wurde

Inhalt

Einleitung Vor dem Start Der Lauf Hinter dem Ziel Infos, Links, Bewertung
Weitere Berichte des Team Bittel zum Nürnberg Marathon

 

Einleitung

Ursprünglich wollte ich beim Nürnberg Marathon nur zuschauen, weil ich meine Achillessehne schonen wollte. Ich wollte lediglich von der Veranstaltung Fotos schießen. Nun fiel aber dummer Weise ein Laufcoach des Team Bittel aus gesundheitlichen Gründen aus.
So erkläre ich mich am Sonntag Morgen etwa eine Stunde vor dem Start ganz spontan bereit als Coach mit zu laufen. Gott Lob habe ich Laufklamotten dabei.
Als Startnummer übernehme ich die Nummer des ausgefallenen Coaches und laufe ohne Chip außerhalb der Wertung mit.
Ich soll dabei die mittlere Gruppe mit  einer Zielzeit von etwa 4:40 begleiten.
Meine Gruppe ist dabei die kleinste. In ihr sind nur Hiroyuki Ulrich Matsui aus Japan und Michael Sperber aus dem Fürther Umland  vertreten. Das ist gut. So kann ich unterwegs gut auf die individuellen Bedürfnisse der beiden eingehen.
Nach der Halbmarathonmarke stellt es sich schließlich heraus, dass Hiroyuki der schon 17 Marathons gefinisht hat, sehr gut alleine zurecht kommt. So lassen Michael und ich ihn ziehen und laufen die zweite Hälfte sehr gemütlich durch. Michael konnte im Vorfeld nicht so viel trainieren und so liegt dann schließlich unsere Zielzeit bei 5:07. Dafür kam  Michael super und mit einem guten Feeling durch und war nicht einmal gezwungen Gehpausen einzulegen.

Die folgenden Bilder schildern nach dem Motto ein "Bild sagt mehr als 1000 Worte" wie es uns dabei unterwegs erging. Viel Spaß beim Angucken und Lesen ...

Vor dem Start

Beim Team Bittel laufen in drei Gruppen knapp 20 Läuferinnen und Läufer mit, die von drei Coaches geführt werden. Hier sieht man uns bei den obligatorischen Dehnübungen vor dem langen Lauf.

"Zur Veranschaulichung meiner Gedanken ließ ich eine romantische Zeichnung anfertigen: sie stellte dar, wie die Tribüne des Zeppelinfeldes nach Generationen der Vernachlässigung aussehen würde, überwuchert von Efeu, mit eingestürzten Pfeilern ... aber in den großen Umrissen noch deutlich erkennbar", Albert Speer Erinnerungen Seite 69

Der Start befindet sich auf dem ehemaligen Reichsparteigelände am Zeppelinfeld.
Die von Albert Speer entworfene Tribüne hat eine Länge von 390 Metern und ist 24 Meter hoch!
Etliche der hier verwendeten Steine mussten KZ-Häftlinge in den Steinbrüchen der Konzentrationslager unter unmenschlichsten Bedingungen herausbrechen.
Auf dem Podest links standen bei den Aufmärschen der Reichsparteitage die Nazigrößen und nahmen dabei die Paraden endloser Massenaufmärsche ab.

In dieser Gigantomanie ehemals brauner Baukunst gehen wir kleines Häufchen von gerade mal 2000 Läuferinnen und Läufer ganz unter.
Hier könnten getrost 50.000 starten und hätten immer noch problemlos Platz ...

:-) Anders als in der braunen Vergangenheit versammeln wir Läufer uns heute zu einem weit friedvolleren Anlass. So kann sich Geschichte ins positive wandeln und wir werden heute Läufergeschichte schreiben! ...

Blick zum Starttor

Der Lauf

Kaum ist der Startschuss gefallen, setzt sich der Läuferlindwurm in Bewegung ...

... so auch das Team Bittel hier noch in einer großen Gruppe. Später werden wir uns in drei Leistungsgruppen aufteilen ...

Hier überqueren wir die Startmatte, wo der Startzeitpunkt via Chip am Laufschuh erfasst wird.

Locker und fröhlich die Marathonis des Team Bittel ...

Kein Wunder, wenn wir so angefeuert werden!

Michael und Hiroyuki im flotten Trab! Dahinter heizt uns eine Sambaband ein.
Leider sind die Musikgruppen bei diesem Marathon sehr rar gesät.
:-) Liebe Veranstalter da besteht noch Steigerungspotential!

Hinter dieser Brücke geht es ins Grüne auf einem sehr schönen Streckenabschnitt, der am Wöhrdersee entlang führt. Die Teilnehmer der alljährlichen Nürnberger Stadtläufe (immer am 3.10.) kennen diesen Streckenabschnitt bereits sehr gut.

Mal was anderes: Fan mit Wikingerhelm 

Hier lasse ich mir einen (vorsichtshalber mit Wasser verdünnten)  Iso-Drink munden ...

In der Innenstadt ist leider wenig los. Lediglich bei der Lorenzkirche spürt man etwas Stadtmarathonambiente.

In der Breiten Gasse, der best besuchten Einkaufsstraße Nürnbergs ist es gähnend leer.
Ein Tipp für die Veranstalter: In der Innenstadt wenigstens ein Streckenfest mit Musikbands und Fressbuden usw. veranstalten. Dann kommen auch die Zuschauer ...

Der "Heartbreakhill" vom Nürnberg Marathon bei KM 31 ist schnell überwunden und schon geht es zurück zum Zeppelinfeld, wo in der Nähe auch das Ziel zu finden ist.

Wieder auf der endlos breiten und langen Aufmarschstraße des Reichsparteitagsgelände, das in heutigen Zeiten als gigantischer Parkplatz für das Messegelände genutzt wird.

Der Streckenabschnitt um den Silbersee ist wieder recht schön. Interessant sind die Gasblasen, die im vorderen Teil dieses Sees blubbern. Wegen dieser Gasblasen sind hier schon viele ertrunken und das Baden ist hier daher nicht sonderlich empfehlenswert wie etliche Schilder mit Totenkopfschädel deutlich unterstreichen ...

Wir denken jedoch nicht an Badevergnügungen sondern erfreuen uns an der Vorstellung, dass das Ziel nun immer näher rückt ...

Im Hintergrund die riesige Nürnberger Kongresshalle. Ebenfalls ein Bauwerk aus Nürnbergs brauner Vergangenheit. Hier hat die Stadt Nürnberg ein historisch interessantes Dokumentationszentrum über Deutschlands dunkelste 12 Jahre eingerichtet.
Wir beschäftigen uns zu diesem Zeitpunkt weniger mit Deutschland finsterer Vergangenheit, sondern freuen uns hier über die magische Kilometermarke 40.

Hier gesellt sich links ein Mitstreiter zu uns und so gibt es wieder etwas Abwechslung in der Unterhaltung auf dem vorletzten Kilometer.

Abwechslung bieten auch diese beiden lustig verkleideten Gesellen.

Micha beim Endspurt auf der Zielgeraden

Hinter dem Ziel

Nach guten 5 Stunden Laufzeit lasse ich mich hier nach meinem 25. gefinshten Marathon (Ultras nicht mit gezählt) fotografieren. Somit habe ich das erste Viertel von 100 Marathons geschafft.
Möge das zweite "Viertele" genauso munden wie das erste ...

Aber zuerst lassen wir uns mal die Apfelsaftschorlen im Zielbereich schmecken ...

Links / Infos / Bewertung

Links:

http://www.nuernberg-marathon.net  , Website des Veranstalters
Wetter: Trüb, mild, etwas drückend, um die 20 Grad
Höhenmeter: ca. 60 - 70 m
Schulnote Schönheit der Strecke 2
Schulnote Organisation 1-2
Schulnote Service 2
Schulnote Zuschauer 
(Anzahl / Motivation)
3 (gerade in der Innenstadt herrschte gähnende Leere)
Schulnote Gesamteindruck 2
Verbesserungsvorschläge
  • Es konnten nicht genügend Zuschauer motiviert werden. Es ist m.E. mehr Werbung in der Presse nötig und Streckenfeste könnten ebenfalls ein Anziehungspunkt für Zuschauer sein.
  • Kilometermarkierung stimmten teilweise gar nicht, darunter wohl KM 20, 21, 27, 30, 31, 35, 36, 37
  • Bei der Streckenführung statt der Straßenabschnitte wie z.B. im Stadtteil Gleißhammer vermehrt schöne Streckenabschnitte wie die um den Silbersee mit aufnehmen

 


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