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2. Internationaler Kölner 6- und 12-Stundenlauf vom 02.10.2005

 

Der 2. Internationale Kölner 6- und 12-Stundenlauf ist Geschichte!

Autor:  Wolfgang Olbrich-Beilig

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2. Internationaler Kölner 6- und 12-Stundenlauf vom 02.10.2005

Der 2. Internationale Kölner 6- und 12-Stundenlauf ist Geschichte! Am 02. Oktober trafen sich in Köln-Weiden 79 Ultraläufer/innen aus 6 Ländern. 48 ( 8 Damen und 40 Herren ) Ultraläufer/innen wollten die Strecke von 12 Stunden unter ihre Füße nehmen. Die restlichen 31 Läufer/innen ( 9 Damen und 22 Herren ) wollten die „Sprintstrecke“ über 6 Stunden absolvieren. Somit war eine deutliche Teilnehmersteigerung gegenüber 2004 zu verzeichnen. Und wenn nicht für die 12 Stunden ein Limit bestanden hätte, wären auch noch mehr Laufverrückte auf der Strecke gewesen!

Start war morgens früh , um 07:00 Uhr am Clark´s Family Sportpark in der Kronstädter Str. in Köln-Weiden, bei idealem Laufwetter. Am Start standen wieder einmal erstklassige Athletinnen und Athleten. Beispielhaft sind hier die Vorjahressiegerin, amtierende Deutsche Vizemeisterin über 100KM und Inhaberin der Deutschen Jahresbestleistung im 24-Stundenlauf, Ilona Schlegel aus Alfter, sowie der Sieger des Transeuropalaufes 2003 (5200KM in 64 Tagen), Robert Wimmer aus Nürnberg und der Inhaber sämtlicher Weltrekorde ab 1600 Meilen, Robert Schwerk aus Solingen zu nennen. Auch der Vorjahresdritte, Lokalmatador Wolfgang Michollek vom GSV Porz war wieder dabei und auf der Jagd nach neuen persönlichen Bestleistungen.

Von Anfang an wollte Robert Wimmer auf Sieg laufen und ließ daran keinen Zweifel erkennen, indem er zunächst unangefochten seine Runden planmäßig und in gleichmäßigem Tempo abspulte. Nach etwa 2 Stunden entschied sich Wolfgang Schwerk, der es bis dahin hatte gemütlich angehen lassen, die Sache ein wenig spannend zu machen und legte einen ordentlichen Zahn zu. Er konnte so den Abstand zwischen sich und Robert Wimmer deutlich verringern. Bei den Damen machte Ilona Schlegel von Anfang an klar, dass sie hier nicht nur gewinnen wollte, sondern auch ihre eigene persönliche Bestleistung von 2004, auf dieser Strecke, verbessern wollte. Hält sie doch die deutsche Jahresbestleistung 2004, mit 129,642KM. Ilona Schlegel lief Runde um Runde gleichmäßig schnell und machte einen hervorragenden Eindruck.

Um 13 Uhr kamen dann die 6 –Stunden-Läufer/innen auf die Strecke. Hier war neben dem Nationalteammitglied der 24-Stunden-Nationalmannschaft, Karl Graf, auch der Vorjahreszweite, Dr. Stefan Weigelt am Start. Karl Graf gewann im letzten Jahr übrigens die 12 Stunden in Köln! Es wurde ein taktisches Rennen, nachdem Mathias Müller ein unheimlich schnelles Tempo anging, bildete sich eine Verfolgergruppe von teilweise bis zu 6 Läufern.

Bei den Damen waren neben der Vize-Weltmeisterin im Triple-Ironman Susanne Beisenherz noch Anja Samse und Ulrike Dobler am Start, die hier um den Sieg mitlaufen wollten. Hier entwickelte sich ein spannendes Rennen zwischen Anja Samse und Ulrike Dobler.

Im Laufe des Nachmittages mussten beim 12-Stundenlauf zwei der Favoriten um den Gesamtsieg ihre Ambitionen deutlich runterschrauben. Zunächst musste Wolfgang Schwerk nach einer tollen Aufholjagd einer noch nicht ganz überwundenen Bronchitis Tribut zollen und vorzeitig seinen Lauf beenden. Danach „erwischte“ es Robert Wimmer, der nach eigenem Bekunden aufgrund beruflicher Neuorientierung deutliche Trainingsrückstände zu verzeichnen hat und noch nicht wieder in der Lage ist, sein Tempo über 12 Stunden zu halten. Somit war Ilona Schlegel somit bereits ca. drei Stunden vor Ende des Rennens Gesamtführende des 12-Stundenlaufes! Immer noch mit konstanten Zeiten und freundlichem Lächeln ihre Runden ziehend, schien sie heute Flügel zu haben und war zielsicher auf Kurs einer neuen persönlichen Bestleitung.

Bei den Herren waren derweil Roland Riedel und Chris Dhooge aus Belgien dabei, die Führung unter sich auszumachen. Christian Rüsseler konnte zwar noch lange an Chris Dhooge Anschluss halten, aber der zeigte keine Schwäche und setze sich dann doch drei Stunden vor dem Ende noch deutlich ab.

Im 6-Stundenlauf teilte sich Karl Graf die Reserven am besten ein und brachte seine ganze Wettkampfroutine rein. Er setzte sich ca. 2 Stunden vor dem Ende leicht ab und verwies Thomas Mirz und Dr. Stefan Weigelt auf die Plätze. Am Ende kam Karl Graf, VFB Alemania Pfalzdorf, so auf 75,607KM. Thomas Mirz vom Marathon-Club Menden belegte Platz zwei, mit 75,111KM. Dr. Stefan Weigelt, SG Neukirchen-Hülchrath, folgte auf Platz drei, mit 73,607KM

Bei den Damen blieb das Rennen ( 6-Stundenlauf ) um den Sieg bis zum Schluß spannend. Durchsetzen konnte sich hier Anja Samse, Marathon-Club Menden, mit neuen Streckenrekord von 64,344KM, vor Ulrike Dobler, LT Rennhamster, mit 63,538KM und Petra Pflitsch, LG Gummersbach, mit 62,350KM.

Beim 12-Stundenlauf zeigte Ilona Schlegel, Melpomene Bonn, auch nicht ansatzweise eine Schwäche und gewann souverän die 12-Stunden von Köln, in neuer persönlicher Bestleitung von 131,159KM. Dies stellt somit auch eine neue deutsche Jahresbestleitung 2005 und neuen Streckenrekord dar! Platz 2 belegte Sylvie Honnet, LT Beverau Aachen, mit 102,000KM, ganz knapp vor Elisabeth Krämer, Alfterer SC, mit 101,930KM.

Bei den Herren blieb das Rennen bis zum Schluß spannend. Durchsetzen konnte sich hier Roland Riedel, Adler-Langlauf Bottrop, mit 126,909KM, vor Chris Dhooge, A.V. Lokeren, mit 125,163KM und Christian Rüsseler mit 121,276KM.

Besonders erwähnenswert ist noch die Leistung des 70jährigen Viktor Adamczyk, der mit 80,869KM eine Deutsche Bestleitung in der Altersklasse aufstellte!

Ebenfalls beeindruckte auf der Strecke der Schwede K-G Nyström, der aufgrund eines Hüftleidens mit Krücken in 12 Stunden 92,000KM abspulte. Ständig freundlich und immer einen lustigen Spruch auf den Lippen imponierte er sowohl Zuschauern als auch seinen Mitläufern!

Wolfgang Olbrich-Beilig 1. Rheinischer DUV-Stammtisch

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Offizielle Website:  www.koelner12er.de
 

 

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