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Berlin-Marathon 2005

Gute Stimmung beim Berlin Marathon 2005

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Bericht vom Berlin - Marathon
am 25.9.2005

Marathon die 2. - Berlin - mit Mario als Coach

Autor:  Thomas Peters
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Bericht vom Berlin - Marathon am 25.9.2005

Marathon die 2. - Berlin - mit Mario als Coach

Diesmal also Berlin, noch dazu mit einem ehrgeizigen Ziel, die 4-Stunden Marke zu "knacken". Die Vorbereitung hatte ein wenig gelitten unter Dienstreise und Urlaub, da war nur ein langer (über 3 Stunden) Lauf zustande, der Rest waren eher kurze Einheiten.

Abreise Freitag, am Samstag auf der Marathonmesse die Startunterlagen abgeholt und mit meinem Trainer getroffen- er bot mir an, mich morgen als “Edelhasen” zu begleiten. Verabredung am vorderen Eck des Startblocks “H”- sollte einfach sein, dachte ich.

Vor dem Start

Am Morgen, 6:00 als erstes eine ganzen Liter Wasser getrunken, gefolgt von einem leichten Frühstück. Nix wie rein in die U-Bahn Richtung Alex. Von den versprochenen kürzeren Taktzeiten ist nichts zu spüren. Also warten wir weitere 18 Minuten auf die nächste Bahn.
Ankunft 8:25 am Potsdamer Platz. Kaum Wegweiser, aber dank Nachfragen wurde ich meinen Kleidersack doch noch los und fand Mario um 8:57 wie verabredet im Meer der gelben “Plastiktüten”.

Berlin-Marathon 2005

Laufhäschen beim Berlin Marathon

Die erste Hälfte des Laufs

Gestartet wurde in Blöcken mit 3 min Abstand. Eine eigentümliche Spannung baute sich auf, gelöst von rhythmischem Klatschen der Starter. Langsam setzte sich auch mein Block in Bewegung- ich vergaß prompt in der Aufregung die Stoppuhr zu drücken. Mario beruhigte mich, er hatte routiniert die Zeiten im Griff. Das sehr dichte Läuferfeld löste sich kaum auf, dies macht Überholen sehr schwer.

Das Wetter war perfekt, klarer blauer Himmel, leichte Brise, warm aber nicht zu heiß. Am km5 lassen wir die erste Erfrischung aus, erst ab km10 holt mir Mario regelmäßig Wasser und feuchtet den Schwamm an- eine große Hilfe, da ich mich nicht in die Massen drängeln muss und statt dessen gleichmäßig weiterlaufen kann. Wir finden einen einen guten Rhythmus.

Am km12 steht mein “Fanclub”, ausgestattet mit selbst entworfenen T-Shirts, die die Umstehenden beeindrucken. Also Arme hoch und lächeln fürs Foto!

Berlin-Marathon 2005

Hier bin ich bei KM 12 rechts im gelben Shirt zu sehen

Berlin-Marathon 2005

Links mit der Nummer 1571 mein Coach Mario

Berlin-Marathon 2005

Gute Stimmung!

Verabredung zum nächsten Treffen per Handy (strafender Blick vom Trainer) am km 24- wir sind zu schnell für den 16km Punkt. Die Stimmung ist gut, Puls ist egal - sonst bin ich ja da eher drauf bedacht. Mario muss mich aber etwas bremsen.

Die Halbmarathonzeit bei ca. 1:53 gibt mir Zuversicht für mein Ziel, die 4 Stunden zu unterbieten.

Die zweite Hälfte des Laufs

Am km24 will ich meine Gürteltasche loswerden, da die zu stören anfängt. Nur weg mit Telefon und Power-Riegeln.
Mario zählt mir jetzt 40 Minuten rückwärts und hilft sehr, die ausstehende Distanz zu verkürzen. Ich konzentriere mich, richte den Blick geradeaus, möglichst ohne jemanden in die Hacken zu laufen.

Berlin-Marathon 2005

Hier fass ich bei KM 24 Verpflegung

Am km32 ist es damit vorbei, eine Samba-Band mitsamt Augenweide sorgt für ein klasse Stimmung!

Langsam werden die Beine schwer, Mario ist öfter mal 5-10 m vor mir. Ich suche mir einen Zuschauer, der etwas Süßes anbietet und finde Bananenstückchen, Rosinen, später noch Cola. Der Zucker hilft sofort - und macht durstig. Mario rät mir auch, die Oberschenkel und Kopf mit dem gereichten Wasser zu kühlen. Die Duschen vermeide ich aber lieber, da ich keine nassen Füße kriegen will.

Der Zieleinlauf

Am km40 verpasse ich meinen Fanclub - ist jetzt aber egal, wir sind bei ca. 3:45 und ich will es wissen. Mario zählt nochmal 5 min rückwärts und ich lege einen Endspurt in den letzten 700 m hin.

Beinahe renne ich den Fotografen hinter der Ziellinie um. 3:57:33 sind der Lohn, ich habe sogar mein Ziel von 3:58 unterboten. Das verdanke ich klar Marios Wallraths Führung, einen Riesendank dafür.

Ein tolles Erlebnis, dieser Berlin-Marathon - leider etwas voll.

Keep on running- jeder kann es schaffen. Gruß Thomas

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