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Thames Meander

laufspass.com -  19.2.2005 Thames Meander
Teil 1

54 Meilen die Themse entlang von Reading nach London
Bericht von Norbert Rößler
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Osterglocken im Februar ?!

Im Februar so richtig lange Läufe zu machen ist witterungsbedingt riskant. In England zu laufen ist aus dem selben Grund immer riskant.
Was liegt da näher, als das Ganze zu kombinieren und im Februar der Themse entlang von Reading nach London zu laufen. Das nennt sich dann „Thames Meander“, ist ca. 54 Meilen = 87 Km lang und, so viel sei schon verraten, auf jeden Fall eine Reise wert.
Ideengeber war mein Lauffreund Rolf, der Organisator des Eisweinlaufs. Er ist „Marathon des Sables" –Fan und der „Thames Meander“ ist vor 6 Jahren als Vorbereitungslauf für die lange Etappe des MdS entstanden. So war Rolf schon im Vorjahr nach England gekommen und ich konnte von seinen Erfahrungen profitieren und mich recht bequem anhängen. Rolf hatte mir einen Lauf in den Frühling mit Krokussen und Osterglocken versprochen. Dran geglaubt habe ich wirklich nicht, aber die Sehnsucht, irgendwie unserem Winter zu entkommen, hatte mich schließlich doch zur Anmeldung motiviert.

Unsere frühzeitige Planung zahlte sich aus. Ab Baden-Baden brachte uns Ryan Air inclusive aller Gebühren und Steuern für 49 € nach London und zurück, der Lauf selbst reisst mit 22 Pfund auch kein allzu tiefes Loch in die Läuferkasse und so wurde es trotz Pubbesuch und kleiner Einkäufe in London ein sparsames Wochenende.
Die logistischen Vorbereitungen waren gleichwohl aufwendig. Da man bekanntlich beim MdS eine Woche lang sein Gepäck durch die Wüste tragen muss, tun das vorbereitungshalber auch die Themseläufer. Und damit es alle gleich schwer haben, schreibt der Veranstalter einen Rucksack mit 4 Kg Mindestgewicht vor, prüft es aber nicht wirklich nach. Nun bin ich zwar kein Rucksacklauffan (ich bin ja Läufer und kein Muli), aber da mich letztes Jahr der Montblanc-Virus erwischt hat und man dort auch sein Päckchen durchs Gebirge tragen muss, habe ich schon mal meine Montblanc-Ausrüstung gepackt und einen ersten Testlauf absolviert. Da es sich um einen Punkt-zu-Punkt-Lauf handelt, haben wir den Leihwagen schon tags zuvor zum Ziel gebracht, sind dann mit dem Zug zum Startort Reading gefahren, wo Rolf ein einfaches, aber ordentliches Guest House für die Übernachtung gefunden hatte und so mussten wir schon frühzeitig entscheiden, was man anziehen und durch die Gegend tragen möchte.
Am Samstagmorgen begaben wir uns zum Startgelände in Bahnhofsnähe. Recht einfach gehalten die Organisation: Auf dem Parkplatz neben der Startwiese gab´s die Startnummer. Die ausländischen Läufer bekamen noch ein Blatt mit einigen Kartenausschnitten und dann konnte es losgehen. So ca. 110 LäuferInnen hatten sich versammelt, der Veranstalter erklärte noch einmal kurz Sinn und Organisation des Laufs und dann ertönte die Starthupe.

Letztes Kartenstudium

Norbert und Rolf

Gleich geht´s los

Quer über die Wiese ging´s und nach ca. 100 m waren wir auf dem Thames Path angelangt, dem wir so etwa die nächsten 80 Km folgen sollten. Der Thames Path  ist ein Wander- und Radweg, der über 294 Km ( das wäre doch schon wieder eine Idee für einen richtig langen Lauf) von der Quelle in den Cotswolds bis nach London (kurz hinter Greenwich) führt.

Da geht´s lang!

Der Pfad ist in der Regel gut markiert, insbesondere bei Ortsquerungen oder an Brücken ist aber schon erhöhte Aufmerksamkeit nötig und die eine oder andere kurze Suchaktion nach dem richtigen Weiterweg sollte im Lauf des Tages nicht ausbleiben.
Zunächst gab es aber keine Navigationsprobleme. Man musste sich einfach in die Läuferschlange einreihen und den Anderen nachrennen. Vorne weg tobten einige ganz Schnelle, in kurzen Hosen und Shirts. Wir hatten zwar einen herrlich sonnigen Tag erwischt, aber über 5° C stieg das Thermometer den ganzen Tag nicht und gelegentlich blies uns auch noch ein frischer Wind entgegen. Aber irgendwie scheinen die Engländer da ein anderes Temperaturempfinden zu haben, denn auch viele der Jogger, denen wir im Lauf des Tages begegneten, waren kurz unterwegs.
Die ersten Kilometer gab´s eher wenig Pfad, aber viel Wiesen.

Quer durch die Wiese

Quer durch die Wiese

Immer der Themse lang

Immer der Themse lang

Sehr angenehm zu laufen, immer wieder mal ein Seitenwechsel über eine hübsche Brücke oder eine kurze Kletteraktion, wenn es wieder einen Zaun zu queren galt – sehr kurzweilig. Dann folgten auch enge Pfade. Immer etwas rutschig, manchmal auch tief aufgeweicht vom Regen der Vortage – das war dann noch kurzweiliger.

Schmale Pfade

Schmale Pfade

Klettereinlagen

Klettereinlagen

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