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Jungfrau Marathon 2006

Minirun der Jugendlichen beim Jungfrau Marathon 2006

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Jungfrau Marathon am 09.09.2006 - Bildbericht von Thomas Schmidtkonz

Auf der schönsten Marathonstrecke der Welt

Fotos von Gaby und Thomas Schmidtkonz

Teil 1: Der Tag zuvor - Jungfrau Minirun der Kids und Jugendlichen

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Auf der schönsten Marathonstrecke der Welt

Jedes Jahr löst der Jungfrau Marathon ein epidemieartiges Lauffieber nicht nur unter den Bergmarathonläufern sondern auch Flachlandläufern aus. So strömen Tausende von Läufern aus aller Welt nach dem im schönen Oberberner Land gelegenen Interlaken, obwohl sich diese Läufer schon fast ein Jahr zuvor anmelden müssen und nur mit einer Portion Glück bei der Verlosung der Plätze einen Startplatz erhalten.
:-) Natürlich durfte auch ich bei diesem Lauf nicht fehlen!

Prolog - Wie die Jungfrau zu ihrem Namen kam

"Was machst Du kommendes Wochenende?". "Ich fahre zur Jungfrau!". "Aha!..." und ernte dabei entsprechende hämische Blicke oder ein mehr oder wenig verständnisvolles Augenzwinkern.
Grund genug für mich mal zu recherchieren, warum der Berg Jungfrau der den gleichnamigen Marathon seinen Namen gab, Jungfrau heißt. Interessant auch warum seine Nachbarn Eiger und Mönch heißen. Zuerst dachte ich, dass vielleicht Eiger und Mönch eine unerlaubte Beziehung mit dem Fräulein anbahnen wollten und dass sie dann alle drei zu ewigem Stein verdammt wurden. Dem ist aber nicht so.
Laut der folgenden Seite von Swiss World ist der Eiger der erste, der schon im 13. Jahrhundert unter seinem Namen erwähnt wurde. Der Begriff Eiger wurde entweder vom lateinischen "Acer" = "scharf" oder dem germanischen Wurfspieß "Ger" abgeleitet. Da damals alle drei Berge Eiger hießen, hätte man bei einem Marathonlauf im Mittelalter nicht vom Jungfrau-Marathon sondern Eiger-Marathon sprechen müssen.

Im Jahr 1577 wurde schließlich verhindert, dass man auch heute von einem Eiger-Marathon sprechen müsste. In diesem Jahr wurde der Berg Jungfrau erstmals auf einer Karte unter diesem Namen erwähnt. Die alte versteinerte Jungfer erhielt ihren Namen vermutlich von den Nonnen aus Interlaken, deren Klosterkonvent große Ländereien in der Gegend besaß, darunter auch die Weiden am Fuß des Bergs. Wie in vielen anderen Fällen wurde der Name der Weide auf den Berg übertragen. Eine andere Theorie besagt jedoch, dass die Form der schneebedeckten Bergspitze, die so nah erscheine und doch so weit entfernt sei, an Nonnen in ihren Trachten erinnere.

Der Mönch erhielt erst um 1860 erstmals seinen heutigen Namen. Zuvor wurde er 70 Jahre lang Großmönch genannt. Seinen heutigen Namen hat er vermutlich wie die Jungfrau vom Weideland unterhalb des Bergs. Dies gehörte aber nicht den Nonnen, sondern den Mönchen von Interlaken. Es gibt aber auch Vermutungen, dass Mönch eine Ableitung von "Münch" ist, denn unter diesem Namen ist das Weideland unterhalb des Mönchs bereits auf einer Karte von 1606 eingetragen. Unter einem Münch versteht man übrigens ein kastriertes Tier.

Der Tag zuvor

Bei der Anreise fahren wir, meine Frau Gaby und ich,  auf der Panoramastraße über den über 1600 m hohen Glaubenbielen Richtung Giswil. Bloß von Panorama ist weit und breit keine Spur. Wir fahren durch eine Nebelsuppe, die dem berühmtberüchtigten Londoner Nebel Ehre machen würde. Dabei fällt ein nasskalter Nieselregen wie im finstersten November herunter. Das kann ja heiter werden, wenn das Wetter morgen auf der Moräne am Eigergletscher auch so trüb ist!

Jungfrau Marathon 2006

Auf der Passhöhe der Panoramastraße am Glaubenbielen. Auf der Hinfahrt nach Interlaken ist das Wetter noch denkbar schlecht

Aber kaum haben wir den Brünigpass überquert blitzen uns schon jenseits der Passhöhe die ersten Sonnenstrahlen entgegen. Ja, so kann das in den Bergen sein. Auf der einen Bergseite ist das übelste Wetter, während auf der anderen Seite eitel Sonnenschein herrscht. Deutlicher als hier wird das aber kaum woanders unter Beweis gestellt.

Als wir endlich Interlaken und unseren Campingplatz in Unterseen erreichen, spitzt bereits das Jungfrau-Massiv aus der ehemals dichten Wolkendecke hervor. Alles deutet zu unserer großen Freude auf eine schnelle Wetterbesserung hin!

Jungfrau Marathon 2006

Am Nachmittag zeigen sich dann plötzlich Eiger und Mönch

Als wir im Casino von Interlaken unsere Startunterlagen abholen, werden wir gerade noch Zeuge der Miniruns der Kids. Sie laufen zwar "nur" eine Meile, sind aber mit um so mehr Begeisterung bei der Sache wie die folgenden Bilder zeigen:

Jungfrau Marathon 2006

Start zum 1 Meilen langen Lauf Jungfrau Minirun der Kids

Jungfrau Marathon 2006

Auch die Kids sind schon mit Eifer bei der Sache

Jungfrau Marathon 2006

Studie eines Zweikampfs: Schon bei den Kids schenkt keiner dem anderen was!

Auch die Jugendlichen gehen den Minirun mit unbeschreiblichem Elan an.

Jungfrau Marathon 2006

Aufstellung der Jugendlichen zum 1 Meilen langen Minirun

Jungfrau Marathon 2006

Start der Jugendlichen

Jungfrau Marathon 2006

Auf Siebenmeilenstiefeln geht es ins Ziel des Meilenruns

Jungfrau Marathon 2006

Nur fliegen ist schöner!

Jungfrau Marathon 2006

Zwei dahin fliegende junge Laufdamen

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