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Jungfrau Marathon 2006

Der steile Weg nach Wengen beim Jungfrau Marathon 2006

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Jungfrau Marathon am 09.09.2006 - Bildbericht von Thomas Schmidtkonz

Auf der schönsten Marathonstrecke der Welt

Fotos von Gaby und Thomas Schmidtkonz

Teil 9: The Wall - Die berüchtigte Wengerner Wand

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Die Wand von Lauterbrunnen (795m) nach Wengen (1284 m)

Vor der Wand versorge ich mich nochmals ausgiebig mit Speis und Trank und lasse mir dabei auch viel Zeit. Jetzt heißt es Atem fassen vor der wohl größten Herausforderung auf der ganzen Strecke. Auf den nächsten 2 Kilometern sind über 400 Höhenmeter zu überwinden, was einen durchschnittlichen Anstieg von über 20 % bedeutet. Das ganze wäre an sich schon schlimm genug, aber da wir auf den zurück liegenden 25,5 km mit gerade mal knapp 300 Höhenmetern nur so was wie einen Laufrhythmus im Flachlandlauf gefunden haben, tut sich der Körper hier sehr oft schwer den neuen ganz anders gearteten Rhythmus zu finden. Wer nun zu schnell in die Wand reinläuft oder auch nur reingeht, läuft förmlich gegen eine Betonwand.

Ich meine ich habe eine befriedigende Lösung dagegen gefunden und die heißt: Die ersten 5 Minuten die Wand ganz behutsam angehen. Das mache ich auch dieses Mal wieder. Letztes Jahr bin ich dabei ganz gemütlich hoch marschiert, heute laufe ich dagegen in ganz winzigen Schritten hoch, was mich weniger als das Gehen anstrengt.

Jungfrau Marathon 2006

Gaby fotografiert vom Zug aus den Beginn der Wand

Jungfrau Marathon 2006

Die ersten paar Meter geht es noch mit moderater Steigung hoch ...

Anfangs von Gehern belächelt, die mich "Schneckenläufer" zügig gehend überholen, überhole ich nun viele selbst in dem schlimmsten Steigungen in Minischritten laufend mit einem Lächeln auf den Lippen, die einem Ulrich Strunz volle Ehre machen würden.

Jungfrau Marathon 2006

.. bevor es mit locker 25 % Steigung so richtig zur Sache geht!

Trotzdem bin ich froh, als wir endlich den Bergwald erreichen, da ich wenigstens bei der brutalen Steigung nicht noch von herunterbrennenden Sonnenstrahlen geplagt werden möchte. Besonders freue mich aber, dass wir an fast jeder Kehre durch Kuhglocken läutende Zuschauer angefeuert werden. Das gibt der ermüdeten Bergläuferwade den nötigen Antrieb es wenigstens bis zur nächsten der endlosen Kehren zu schaffen, wo dann wieder die nächste Anfeuerung folgt.

Jungfrau Marathon 2006

An fast jeder Kehre werden wir mit Kuhglocken angefeuert

Je höher wir kommen desto schöner und dramatischer werden die Ausblicke ins unter uns liegende Tal und passend dazu kommt mir wieder Goethes Gedicht von dem Gesang der Wassergeister in den Sinn: "Des Menschen Seele gleicht dem Wasser: Vom Himmel kommt es, Zum Himmel steigt es ..."

Jungfrau Marathon 2006

Die Anstrengungen werden durch einen immer schöneren Ausblick belohnt. Leider haben die wenigsten der Läufer noch einen Blick dafür!

Jungfrau Marathon 2006

Hier überqueren wir die Schiene der Wengener Zahnradbahn auf einer steilen Brücke.

Die Kilometermarkierungen kommen nun im 250 - Metertakt. Das Frustrierende dabei ist, dass diese auch nicht recht schneller als die Einkilometermarkierungen zuvor kommen. Brauchte ich für meinen schnellsten Kilometer 24 noch 4 Minuten und 49 Sekunden, sind es bei Kilometer 27 sage und schreibe 14 Minuten und 14 Sekunden. Diese 14 Minuten sind dabei gar nicht so schlecht, weil manche hier wohl sogar an die 20 Minuten brauchen. Bei den schlimmsten 250 Meterpassagen liege ich sogar bei über 4 Minuten.

Jungfrau Marathon 2006

Seit der Wand ist alle 250 Meter eine Kilometermarkierung zu sehen. Leider sieht man diese nicht recht viel schneller als die Kilometermarkierungen zuvor.

Jungfrau Marathon 2006

Die Wand will einfach nicht enden

Jungfrau Marathon 2006

Dieser Italiener läuft hier nicht das erste Mal hoch

Erst hinter Kilometer 28 wird es deutlich besser, da dort wieder flachere Passagen folgen. Dafür verlassen wir den Wald und sind nun wieder der Sonne ausgesetzt, die mir als nicht hitzeresistenter Läufer doch etwas zusetzt.

Jungfrau Marathon 2006

Hinter Kilometer 28 wird es etwas flacher, aber die Strecke steigt ständig weiter an

Jungfrau Marathon 2006

Wir haben den Bergwald verlassen und laufen nun durch eine grüne Almlandschaft

Die Sonne hat aber auch ihre gute Seiten. Bei diesen klaren Sichtverhältnissen haben wir einen unbeschreiblichen Ausblick auf die um uns liegende Bergwelt. Das ist einfach ein Berglauftraum!

Jungfrau Marathon 2006

Almlandschaft zwischen Wengwald und Wengen

Jungfrau Marathon 2006

Auf dem sonnigen Weg nach Wengen

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