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Bericht vom Fichtelgebirgsmarathon
am 14.7.2007 von Michael Back

Der 1051 Meter hohe Schneeberg stellt die erste Herausforderung auf der gut 42 km langen Strecke von Weißenstadt nach Wunsiedel dar. Doch dieser geschichtsträchtige Berg ist nicht die einzige Schwierigkeit denen sich die Läuferinnen und Läufer stellen müssen um das Ziel zu erreichen.

Autor: Michael Back

E-Mail - an Michael

Fichtelgebirgs-Marathon 2007

Blick vom Schneeberg beim Fichtelgebirgsmarathon 2007

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Fichtelgebirgsmarathon

Der 1051 Meter hohe Schneeberg stellt die erste Herausforderung auf der gut 42 km langen Strecke von Weißenstadt nach Wunsiedel dar. Doch dieser geschichtsträchtige Berg ist nicht die einzige Schwierigkeit denen sich die Läuferinnen und Läufer stellen müssen um das Ziel zu erreichen.

Um 7.30 fahren die Busse mit den Marathonläufern von der Firma Dronco, wenige hundert Meter entfernt vom Fichtelgebirgsstadion in Wunsiedel, nach Weißenstadt an den See. Dort fällt nach den obligatorischen Begrüßungsworten um 8.30 der Startschuss. Ich fühle mich gut, bin trotz der kurzen Nacht, die um 4.45 Uhr endete, gut drauf und laufe locker los. Die ersten Kilometer gehen um den schönen See und eignen sich hervorragend zum Einlaufen. Doch nach wenigen Metern tropft mir bereits der Schweiß von der Stirn und lässt mich erahnen, was heute noch auf uns Läufer zukommen wird. Ich bin die Strecke bereits im letzten Jahr gelaufen und kann mich daher diesmal ganz den unzähligen Schönheiten der Strecke widmen. Und auch die Ausblicke vom See auf den Schneeberg sind nicht so furchteinflößend wie bei meiner ersten Teilnahme.

Die ersten Kilometer fliegen dahin und ab Kilometer 4 beginnt der lange, steile und bei diesem Wetter besonders schweißtreibende Anstieg auf den höchsten Berg des Fichtelgebirges. Bei diesen Temperaturen taucht da schnell die Frage auf woher der Name „Schnee“berg eigentlich kommt...
Zuerst auf geschotterten Waldwegen dann auf einer Asphaltstraße kämpfen wir uns zum Gipfel den wir ungefähr bei Kilometer 11 erreichen. Dort erwartet uns dann auch eine Verpflegungsstation und ein herrlicher Ausblick der für alle Strapazen belohnt.

Fichtelgebirgs-Marathon 2007

Eingang zum Fichtelgebirgsstadion

Fichtelgebirgs-Marathon 2007

Der Start am Weißenstädter See

Fichtelgebirgs-Marathon 2007

Blick vom Weißenstädter See zum Schneeberg

Fichtelgebirgs-Marathon 2007

„Endspurt“ zum Schneeberg

Fichtelgebirgs-Marathon 2007

Blick vom Schneeberg

Fichtelgebirgs-Marathon 2007

1000 Meter über NN kurz unterhalb des Schneebergs

Nun geht es bis zur Halbmarathonmarke fast nur noch bergab. Herrliche Wege durch die wunderschönen Wälder des Fichtelgebirges und die schattenspendenden Bäume machen dies zu einem der schönsten Streckenabschnitte. Dazwischen gibt es immer wieder traumhafte Ausblicke in das Fichtelgebirge. Sehr flach geht es dann weitgehend ohne Schatten unter der mittlerweile glutheißen Sonne nach Tröstau. Dort ist eine große Verpflegungsstation wo alle Teilnehmer mit Namen den Zuschauern vorgestellt werden. Zuschauer gibt es wenige auf der Strecke, meist nur in einer der wenigen Ortschaften. Der größte Teil der Strecke führt durch Wälder und über Wiesen und Felder. So ist man dann auch auf den unzähligen Anstiegen meist alleine und muss sich selbst immer wieder zum Weiterlaufen anspornen. Nicht zu letzt auch deswegen ist die Strecke sehr anspruchsvoll.

Am Ortsausgang von Tröstau beginnt der zweite große Anstieg. Im letzten Jahr war ich hier zum ersten Mal zum Gehen gezwungen. Doch heute musste ich schon am Schneeberg einige Meter gehen. Der plötzliche Wetterumschwung in den letzten Tagen macht mir sehr zu schaffen. Der Anstieg ist ungefähr 3 – 4 Kilometer lang. Im letzten Jahr glaubte ich am Ende des Golfplatzes, wo der Weg in den Wald führt, ist das schlimmste geschafft. Dort geht es aber erst richtig los. Hier spüre ich dann deutlich die letzten Kilometer, die sengende Hitze und den kräftezehrenden Anstieg zum Schneeberg. Ich muss ab jetzt immer häufiger gehen und das Anlaufen fällt immer schwerer. Kurz darauf erreicht man die 30 Kilometermarke im Wald. Es geht wieder über wunderschöne Waldwege über Stock und Stein bergauf und bergab bis zum Kurpark von Alexandersbad. Dieses Stück kenne ich noch nicht da auf Grund einer Überschwemmung im letzten Jahr hier der Weg umgeleitet werden musste. Hier ist es aber ungleich schöner zu laufen als auf der Umleitung da der Weg im Schatten an einem kleinen Bach entlangführt und nicht über Feldwege.

Ich trinke noch einmal viel Wasser um mich für die letzten Kilometer zu stärken. Ich fühle mich jetzt müde und geschafft, ich kann mich immer schwerer zum Laufen motivieren versuche einfach nur noch in einem langsamen, gleichmäßigen Tempo die letzten Kilometer laufend zu bewältigen. Die Hitze ist jetzt für mich kaum noch zu ertragen. Doch endlich, nach schier endloser Zeit erreiche ich die Firma Dronco, wo heute morgen die Startunerlagen ausgegeben wurden, überquere kurz danach die Straße und treibe mich den letzten kleineren Anstieg, der sich jetzt wie der Schneeberg anfühlt, nach oben und erreiche endlich den Eingang zum Fichtelgebirgsstation.

Fichtelgebirgs-Marathon 2007

Der Anstieg am Golfplatz, ca. Kilometer 24

Fichtelgebirgs-Marathon 2007

Überall am Streckenrand warten Überraschungen, ca. Kilometer 28

Fichtelgebirgs-Marathon 2007

Fichtelgebirgs-Marathon 2007

Der magische Kilometer 30

Fichtelgebirgs-Marathon 2007

Schlachtenbummler

Ich laufe über die Aschenbahn dem Ziel entgegen, versuche zu lächeln und überquere überglücklich und völlig geschafft die Ziellinie. Ein kleines Mädchen hängt mir die schöne, aus Holz gefertigte Medaille um den Hals und ich stolpere sofort weiter in den Schatten.

Nach einiger Zeit im Schatten geht es mir schon wieder deutlich besser, es geht mir sogar so gut, dass ich mir schon wieder auf das nächste Jahr freuen kann...

Fazit: Wunderschöne, anspruchsvolle Strecke, super Organisation und Verpflegung!

Fichtelgebirgs-Marathon 2007

Der Autor im Ziel

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