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laufspass.comInterview mit Hermann Achmüller dem bekannten südtiroler Langstreckenläufer und Vizeweltmeister im Berglauf zum Brixen Marathon 2010

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Brixen Marathon 2010
Brixen Marathon 2010

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„Viel anspruchsvoller als erwartet“

HERMANN ACHMÜLLER, erfolgreicher Langstreckenläufer aus Bruneck, über den „Brixen Dolomiten Marathon“, der am 3. Juli am Domplatz startet und über die klassische Marathon-Distanz zur Plose führen wird.

Herr Achmüller, was unterscheidet den „Brixen Dolomiten Marathon“ von anderen Bergläufen?

Hermann Achmüller: Bitte erlauben Sie mir einen Exkurs: Ich bin eigentlich kein reiner Bergläufer, ich komme von der Flachstrecke und habe auf eine Wette hin oder eigentlich aus einem Spaß heraus 2007 zum ersten Mal den Jungfrau-Marathon im Berner Oberland absolvidert, das war damals die Berglaufweltmeisterschaft in Langdistanz. Dort bin ich ganz überraschend Zweiter geworden; in den letzten Jahren ist der Bergmarathon zu meiner Spezialdisziplin geworden. In Brixen findet der Bergmarathon  zum ersten Mal statt, und man muss sehen, wie er bei den Leuten ankommt. Die Idee ist super – ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu Christian Jocher, der Mitorganisator ist. Er hat mich auf diesen Marathon hingewiesen. Es ist der erste Marathon dieser Art in Südtirol, da muss man ja fast dabei sein.

Hermann Achmüller (* 17. Februar 1971 in Bruneck, Südtirol) ist Langstreckenläufer und derzeit einer der erfolgreichsten Südtiroler Leichtathleten.

Bekannt wurde er durch seine Dienste als Tempomacher für Eliteläuferinnen beim Berlin-Marathon, wo er 2001 Naoko Takahashi zum damaligen Frauenweltrekord (2:19:42) und 2004 Yōko Shibui zum japanischen Rekord (2:19:39) begleitete.

2004 siegte er gemeinsam mit seinem Landsmann Reinhard Harrasser beim Südtirol-Marathon in 2:19:26. 2005 gewann er den München-Marathon, nachdem er dort im Jahr zuvor das Tempo für den ebenfalls siegreichen Harrasser gemacht hatte.

2006 gewann er beim Vienna City Marathon den Halbmarathon-Wettbewerb. 2007 wurde er als Zweiter des Jungfrau-Marathons Vize-Weltmeister auf der Berglauf-Langdistanz, nur geschlagen von Jonathan Wyatt, der seinen sechsten WM-Titel holte. 2008 gelang ihm dann beim selben Marathon der Sieg.

Gibt es im alpinen Raum mehrere solcher Marathons?

 Hermann Achmüller: Diese Art von Marathon ist vor allem in der Schweiz sehr bekannt. Dort gibt es einige große Events, zum Beispiel der Jungfrau-Marathon, ein Bergmarathon in Zermatt oder Graubünden. Die Nummer eins ist sicher der Jungfrau-Marathon. In den letzten Jahren sind einige dazu gekommen, auch in Österreich. Aber in Südtirol ist das eine einmalige Sache, und ich sehe große Chancen, dass der „Brixen Dolomiten Marathon“ mit den Jahren ein großer Erfolg werden wird. Man darf nicht gleich im ersten Jahr tausende Leute erwarten; es muss über Jahre Aufbauarbeit geleistet werden.

 Haben Sie sich die Brixner Strecke angesehen?

 Hermann Achmüller: Letzte Woche bin ich den ersten Teil der Strecke bis Kilometer 22 abgelaufen, weiter war es noch nicht möglich, weil noch Schnee lag. Aber den zweiten Teil werde ich laufen, sobald der Schnee geschmolzen ist.

 Welchen Eindruck haben Sie von der Strecke?

Hermann Achmüller: Die Strecke ist viel anspruchsvoller als erwartet, vor allem von den Höhenmetern. Es gibt keine steilen Steigungen, aber es geht immer anspruchsvoll bergauf. Zeitmäßig ist er sicher länger als der Jungfrau-Marathon. Vom Panaroma her ist der „Brixen Dolomiten Marathon“ eine wunderschöne Strecke, die übrigens auch für Hobbyläufer geeignet ist. Wenn man sich nicht allzu sehr selbst unter Druck setzt und mit Köpfchen läuft, müsste jeder gut ins Ziel kommen.

Weil der Marathon anspruchsvoll ist, bietet der Veranstalter ja auch einen Staffellauf an.

Hermann Achmüller: Das ist eine sehr gute Idee; man kann die Strecke auf vier Läufer aufteilen. Ziel wird jedoch sein, dass möglichst viele Läufer die lange Distanz bewältigen.

Das heißt, Sie sind der Meinung, dass der Jungfrau-Marathon im Vergleich zu Brixen weniger schwierig ist?

Hermann Achmüller: Der Jungfrau-Marathon hat einen anderen Charakter. Dort sind die ersten 25 Kilometer flach, und erst dann geht es bergauf. In Brixen beginnt die Steigung gleich nach zwei Kilometern mit insgesamt mehr Höhenmetern. Das ist etwas völlig Anderes. Es ist schwer zu sagen, was schwieriger ist. Ein Flachmarathon ist – und das glaubt man kaum – sogar schwieriger zu laufen als ein Bergmarathon. In Brixen besteht die Schwierigkeit darin, dass man sich die Strecke sehr gut einteilen und mit mehr Kopf laufen muss. Man darf sich nicht antreiben lassen und muss unbedingt auf seinen Körper hören.

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