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Karwendelmarsch / Karwendellauf am 25.08.2012 - Endlich Berge! - Bildbericht und Film von Günter Kromer

Teil 2

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Karwendelmarsch 2012
Trockenflussbett beim Karwendelmarsch 2012

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Karwendelmarsch 2012

Karwendelmarsch 2012
Karwendelmarsch 2012
Karwendelmarsch 2012
Karwendelmarsch 2012
Karwendelmarsch 2012
Rechts und links begeistert mich hier wieder die schöne Vegetation.
Dann scheint auch endlich die Sonne!!!! Nun macht alles noch viel mehr Spaß! Ach wie schön ist es, hier unterwegs zu sein!
Bei schönem Wetter erreiche ich die Eng (1227 m), wo die 35 km Läufer und Wanderer in den Shuttle-Bus steigen. Welch ein Glück, dass der Lauf für mich hier noch nicht zu Ende ist. Schon lange habe ich mich auf die Heidelbeersuppe gefreut, die hier jedes Jahr den kulinarischen Höhepunkt der Karwendel-Verpflegung bildet. Auch die Gemüsesuppe soll hier gut sein, aber davon will ich gerade nichts.
Karwendelmarsch 2012
Nachdem ich es bei meinen bisherigen Karwendelläufen bedauerte, nichts von den Bergen rings herum zu sehen, kann ich den Rundblick nun genießen. Schade, dass meine Freundin dies nicht selbst erleben darf. Im letzten Jahr stand Annette hier stundenlang in der Kälte und wartete auf den Bus, heute dagegen hätte sie glücklich und zufrieden weiter nach Pertisau laufen können. Doch manchmal ist das Schicksal richtig fies. Gestern Mittag knickte sie kurz vor Ende einer kurzen Wanderung mit dem Fuß um, vermutlich als ein kleiner Stein darunter wegrollte. Bänderriss! Wie bei so vielen Läufern passierte es auch ihr nicht auf einem schweren Trail sondern auf einem 100 % gefahrlosen Weg. Sogar in unserer (nicht immer ideal aufgeräumten) Wohnung ist die Sturzgefahr tausend Mal höher als auf diesem kinderwagengerechten Weg!!!!! Und dann auch noch 30 Minuten vor Ende der Wanderung!
Am Abend schwillt der Knöchel immer dicker an. Wir probieren es mit dem alten Hausrezept „Quarkumschläge“, doch es hilft nichts. Hätten wir vorhin gleich zum Arzt fahren sollen? Dieses Bild wird nie zu meinen liebsten Urlaubsfotos zählen:
Karwendelmarsch 2012
Heute verbringt Ann nun statt im Naturpark meist im Frankenhof in Scharnitz, einem idealen Urlaubsstützpunkt für Karwendelläufer bzw. Marschierer. Unser Sonntagsprogramm wird sich nun auf Heimfahrt beschränken, und am Montag steht dann nach einem Arztbesuch die bittere Wahrheit fest: Drei, vielleicht auch vier Wochen lang dauerhaft eine feste Schiene am Gelenk. Damit fallen für sie nicht nur der Karwendellauf sondern auch der Schliersee-Triathlon im September und vermutlich auch ein eventuell für Oktober geplanter Lauf ins Wasser.
Karwendelmarsch 2012
Eigentlich hätte Annette wie schon beim Swissalpine mit meiner alten Kamera fotografieren sollen, während ich mich mit einer erst vor zwei Tagen gekauften neuen Panasonic TZ 25 aufs Filmen beschränken wollte. Die im Juli gekaufte Canon habe ich schon wieder verkauft, da sie für Lauffilme nicht ideal ist.
Nach meinem sehr, sehr gemütlichen Tempo während der letzten Stunden kommt mir der früher als anstrengend empfundene Aufstieg zwischen Eng und Gramai Hochleger nun sehr leicht vor. Ich marschiere hinauf, als wäre ich erst vor wenigen Minuten gestartet. Es wird immer sonniger. Ich fühle mich einfach nur glücklich. Bei Sonnenschein und freier Sicht ist dies eine Genusswanderung, viel zu schön, um sie mit Vollgas als Wettkampf zu rennen.
Karwendelmarsch 2012
Karwendelmarsch 2012
Karwendelmarsch 2012
Bei der Binsalm steht an der Verpflegungsstelle etwas abseits der "offiziellen" Verpflegung auch Bier. Im Gegensatz zu machen schreibenden Kollegen trinke ich normalerweise kein Bier an der Strecke, aber heute passt es zu meiner „Urlaubs-Trainingslauf-Stimmung“. Vielen Dank an die Helfer!
Karwendelmarsch 2012
Der Aufstieg wird nun steiler und das Wetter noch schöner.
Karwendelmarsch 2012
Karwendelmarsch 2012
Karwendelmarsch 2012
Karwendelmarsch 2012
Karwendelmarsch 2012
Karwendelmarsch 2012
Immer weiter steigen wir bergauf, ohne den Pass über uns zu sehen. Keine Ahnung, wie weit es noch ist! Doch dann biegt der Weg nach links, und plötzlich sehen wir das nächste Tal unter uns. Diese überraschende Wendung faszinierte mich schon zwei Mal, und ich hatte von Anfang an vor, diese Szene nun auch auf Film zu dokumentieren.
Vom Gramai Hochleger (1756 m) aus sehen wir nun noch einige weitere Karwendelgipfel.
Karwendelmarsch 2012
Nun folgt ein steiler Schlammabstieg. So etwas ist genau das richtige für mich. Für mache Wanderer mag es etwas schwierig sein, doch ich kenne weitaus rutschigere Abstiege. Ja, so muss es sein, wenn ich mich wohl fühlen soll! Es macht mir Mords-Spaß, hier hinunter zu sausen. Jetzt muss ich ja nicht mehr langsam durch die Gegend schleichen, um auf schönes Wetter zu warten. Jetzt kann ich Gas geben!

Doch die Blumenpracht am Wegrand bremst mich immer wieder. Kamera raus, weiter, Kamera raus....
Der Wasserfall weiter unten führt dieses Mal überraschend wenig Wasser.
Karwendelmarsch 2012
Karwendelmarsch 2012
Karwendelmarsch 2012
Karwendelmarsch 2012
Karwendelmarsch 2012
Unter mir sehe ich die Gramai Alm.
Karwendelmarsch 2012
Letztes Jahr war ich um diese Zeit schon im Ziel, doch heute kann ich völlig entspannt und ganz ohne Zeitdruck laufen. 2009 gab ich am Schluss kräftig Gas, um noch unter 8 Stunden zu bleiben, 2011 rannte ich gegen die Kälte an, doch jetzt fühle ich mich wie bei einem schönen Trainingslauf.
Karwendelmarsch 2012
Karwendelmarsch 2012
Karwendelmarsch 2012
Karwendelmarsch 2012
Bei der Gramaialm (1263 m) endet der eigentliche Abstieg. Die Touristen, die hier sitzen und Bier oder Kaffee trinken, bekommen heute zusätzlich zum Bergblick noch ein Actionprogramm: dynamische Sportler eilen vorbei und erschöpfte Helden schleppen sich mit letzter Kraft vorwärts.
Karwendelmarsch 2012
Von hier ab führt der Weg nur noch mit leichtem Gefälle talabwärts. Bequem geht es weiter durch Wald und über Wiesen. Immer mehr Spaziergänger kommen mir entgegen. Seltsam: obwohl ich heute so langsam laufe applaudieren mir viele von ihnen.
Karwendelmarsch 2012
Karwendelmarsch 2012
Karwendelmarsch 2012
Ein letzter kurzer Stopp bei der Falzturn Alm (1098 m), dann folgt der Schlusssprint. Alle paar hundert Meter überhole ich nun Karwendelmarsch-Wanderer, von denen auffallend viele bei den Abstiegen ebenfalls schnell gelaufen statt gewandert sind.
Karwendelmarsch 2012

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