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Chiemgau 100 er

Norbert beim Chiemgau 100 KM - Lauf

laufspass.com -  16.7.2005 Chiemgauer 100 KM - Lauf

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Teil 3

Bericht von Norbert Rößler
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Der jetzt anstehende dritte größere Anstieg stellt sich als eher undramatisch heraus. 600 Hm auf knapp 5 Km (leicht im Vergleich zum schon Erlebten; es ist eben alles relativ). Zuerst ordentliche Forstwege, dann ein steiler Grashang

Auf zur Jochbergalm - Giselher

Harald

Norbert

zur Kontrollstelle an der Jochbergalm

Freundliche Kontrolle

Jochbergalm

und dann noch einige steile Serpentinen hinauf zum nächsten „Zwischengipfel“ am Hochsattel. Von dort kann man einen weiten Blick auf die weitere Strecke werfen. Generell gefällt mir die Strecke auch landschaftlich sehr gut. Allerdings findet man die Schönheiten mehr im Nahbereich oder gar im Detail.

Kleine Schönheiten am Wegesrand

Da man sich grundsätzlich zwischen 700 und 1.700 Höhenmetern bewegt, ist man relativ häufig im Wald unterwegs. Die ganz weiten Ausblicke haben so eher Seltenheitswert. Und wenn man in höhere Regionen kommt, wo der Wald zurücktritt und Ausblicke zulässt, dann wird schnell der Weg so anspruchsvoll, dass man die Blicke nur selten vom Boden lösen kann. Insofern ist der nächste Abschnitt ein guter Kompromiss: Schöne Aussicht, bergab über mehrere Almen, tolles Wetter und die Pfade sind zumindest gut hüpfbar, von laufbar kann man nicht wirklich reden .

Weiter Blick vom Hochsattel

Hier leiste ich mir meinen zweiten Verlaufer. Irgendwo muss der Pfad, den wir die ganze Zeit schon hinunterlaufen, nach rechts abgebogen sein, um in der Direttissima nach unten zu führen. Ich lande, noch bevor ich mein Verlaufen überhaupt bemerkt habe, ganz hinten im Talgrund an einer Alm. Der zugehörige Bauer informiert mich freundlich, dass meine Mitläufer einige hundert Meter weiter rechts den Berg runter kommen. So muss ich zumindest nicht wieder den Berg hinauf und verliere auch nicht allzu viel Zeit.

Die Streckenmarkierung ist großartig, wenn man bedenkt, dass für nur 40 Teilnehmer eine komplette Hunderter-Runde markiert wurde. In der Ausschreibung stand: „Der Teilnehmer ist verpflichtet, die Strecke auch ohne Markierungen zu finden.“ Das war bei weitem nicht nötig, wäre aber unter Berücksichtigung von Zeitlimit und Streckenbeschaffenheit auch kaum machbar gewesen. Andererseits waren die Mehlpfeile aufgrund der Gewitterschauer auf manchen Abschnitten kaum noch sichtbar und die Flatterbänder waren ziemlich dünn gesät. Dazu kommt, dass man weite Teile der Strecke ganz allein zurücklegt. Den letzten Mitläufer hatte ich bei Km 41 gesehen und es würde noch bis Km 82 dauern, bis ich mich mit Rainer Schulz für den Schlussspurt zusammentun würde. Insofern muss man eben selbst aufpassen und ein Moment der Unaufmerksamkeit wird schnell mit einem Zusatzkilometer bestraft.

Ab Kilometer 50 gibt es vorübergehend weder Probleme mit der Markierung, noch mit der Streckenbeschaffenheit. Oberhalb einer tiefen Schlucht geht es auf breiten Wegen 4 Km lang kräftig bergab,

Wasserfall

und so kann ich wieder etwas Zeit gut machen und laufe frohen Mutes nach 54,7 Km an der dritten Verpflegung am Wirtshaus Kohlstatt ein.

Verpflegung Koglstatt

Zwischenzeitlich war ich sicher schon deutlich außerhalb des Zeitlimits, gedanklich hatte ich mich schon auf der 80 - Km - Variante gesehen. Jetzt habe ich mich wieder rangelaufen, es lohnt sich wieder zu kämpfen. Das ist allerdings auch nötig. Zum einen prasselt wieder ein Schauer nieder und zum zweiten hat der Streckenarchitekt wieder einen hübschen Skihang eingebaut. Nur kurz diesmal (800 m). Aber danach sind wir doch wieder 200 Höhenmeterchen weiter oben.

Noch ein Skihang

stapfe kraftvoll hinauf, bin wieder im Rennen und mache auf den weiter ansteigenden Wegen über die Gleichenberg Alm weiter Zeit gut.

Bei ca. 60 Km bin ich, laut Auskunft des Kontrollpostens, eine halbe Stunde im Plus, nach 65 Km habe ich 3.000 Höhenmeter gesammelt und kurz darauf passieren wir in Maria Eck eines der kulturellen Highlights der Region. Gleich danach wartet die vierte Verpflegung, wo ich mir zur Belohnung eine halbe Tafel Schokolade einverleibe. Jetzt sind wir wieder unten auf ca. 800 m, die Temperaturen sind aber mittlerweile durchaus angenehm und die Laufstrecke zwar weiterhin wellig, aber die Wege recht ordentlich. Damit es mir nicht zu wohl wird, verlaufe ich mich um Km 70 wieder mal. Der kleine Ort im Tal ist zu einladend, der breite Weg führt auch hinunter – nur eben die Laufstrecke nicht. Gott sei Dank bietet das Roadbook mit der „Bergstation des Westernbergschlepplifts“ einen markanten Orientierungspunkt,

Bergstation

und ein freundlicher Anwohner erklärt mir, wie ich auf dem schnellsten Weg hinkomme. In dem sonnigen Tal haben wir nun wieder verschiedene Ortsteile von Ruhpolding erreicht.

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