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Mein Zieleinlauf beim Mönaulauf 2005

 

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Mönaulauf am 17.09.2005

Der zweiter Platz ohne Vize-Siegerehrung

Autor:  Jürgen Löwenstein

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5 KM beim Mönaulauf am 17.09.2005

Wie im letzten Jahr Laufbericht in die Mönau 2004 nahm ich auch dieses Jahr wieder am Herbstlauf in die Mönau beim TV1848 in Erlangen teil. Man konnte zwischen zwei Laufstrecken wählen, dem Hauptlauf über 10.000 m oder dem Hobbylauf über 5.000 m. Auch dieses mal hatte ich mich zum Hobbylauf über 5 Km mit dem Ziel, aufs Siegerpodest zu kommen, angemeldet.

Im letzten Jahr hatte ich dieses ehrgeizige Ziel leider mit dem "undankbaren" 4. Platz nicht ganz erreicht. Nun wollte ich es erneut wissen.

Mein Lauftraining ist normalerweise eher auf langsamere längere Langstreckenläufe ausgerichtet. Das spezielle 5.000 m-Lauftraining zu diesem Lauf begann ich mehr oder weniger regelmäßig Ende Juli. Da ich nur einige hundert Meter vom Sportgelände des TV 1848 entfernt wohne, konnte ich meistens auch auf der Strecke, auf dem der Hobbylauf stattfindet, trainieren. Ich lernte die Laufstrecke und deren Eigenheiten sehr gut kennen.

Glücklicherweise blieben die Beinschmerzen, die im letzten Jahr bei meiner Vorbereitung immer wieder auftraten, aus. Das kommt wohl daher, dass ich das Training etwas umstellte und eine konsequentere Dehnung vor und nach dem Training durchführte. So konnte ich mich im Training um ungefähr eine halbe Minute zum Vorjahr verbessern.

Am Wettkampftag bin ich um halb drei, eine knappe halbe Stunde vor dem Start, von zu Hause aus zum Aufwärmen los gelaufen und habe mich zwischendurch auch noch entsprechende gedehnt. So war ich zeitig am Start. Es war ein sehr gutes Laufwetter, aber man musste aufpassen, dass man bei den kühlen Temperaturen nicht zu schnell auskühlt.

Der Start am Rhein-Main-Donau-Kanal und das Ziel im Stadion

Meine letzten Startvorbereitungen

Am Start des Hobbylaufs waren dieses Jahr nicht so viele Läufer, wie im letzten Jahr. Es traten zum Wettkampf vor allem jüngere Nachwuchsläufer an. Einen Läufer, der im Vorjahr Zweiter war, war der Favoriten in diesem Feld. Er stand direkt neben mir und legte auch einen perfekten Start hin. Ich allerdings vertrödelte noch etwas Zeit, um noch schnell meine Stoppuhr zu starten. Auf der langen Geraden am Rhein-Main-Donau-Kanal entlang bis zur Brücke, den Membacher Steg, setzte sich der Favorit, Joachim Langstädtler direkt an die Spitze. Ich verfolgte ihn, um nicht hier schon Zeit zu verlieren. Er merkte, dass ich ihm in respektvollem Abstand folgte, aber war doch etwas nervös und schaute sich auf der ersten Hälfte der Laufstrecke, mehrfach nach mir um. Am Anstieg zum Membacher Steg läuft man eine 180-Grad-Kehre und kann dann normalerweise gut die nachfolgenden Läufer sehen. Aber ich sah niemanden, der mir folgte. Von da an hatte ich das gute Gefühl, dass ich den im Ziel den zweiten Platz erreichen könnte.

Idyllische Waldwege in der Mönau

Nun musste ich nur noch an dem Führenden dranbleiben. Nun ging es bis zur Streckenhälfte im schattigen Wald leicht bergab. Der erste und auch der zweite Kilometer waren für meine Verhältnisse sehr, sehr schnell. Aber nun kam ja auch der schwerere Teil der Strecke, es ging nun leicht bergauf. Den Vordermann hatte ich immer noch im Blick, aber der Abstand wurde langsam größer. Auf der Kanalbrücke bei Kilometer 4 wurde mir schon klar, dass ich dieses Jahr wesentlich schneller als im letzten Jahr laufen würde. Nun ging es nur die Brücke hinab und noch ca. 700m am Kanal bis in Ziel, auf den Sportplatz. Auf dem Weg zum Sportplatz musste ich noch mal sehr gut aufpassen, da das Verbundpflaster durch den starken Baumwuchs sehr viele Stolperfallen hat.

Der lange Weg zum Ziel

Mein Zieleinlauf

Lieber Veranstalter, bitte entschärfe diese Stelle, bevor sich jemand dort ernsthaft verletzt.

Dann ging es noch einige Meter über die Tartanbahn und ich war im Ziel und hatte mich mit einer Zeit von 20:27 zum letzten Jahr um 1:30 Minuten verbessert. Trotzdem war der Sieger nochmals um die gleiche Zeit schneller als ich. Viele Läufer haben sich für diesen Wettkampf viel mehr Zeit genommen und vermutlich die Laufstrecke auch genossen, als ich. Interessant fand ich, das sogar die Chefin und mehrere Mitarbeiter des Hauptsponsors, der Firma Vestner Dienstleistungen, hier teilgenommen haben.

Nun freute ich mich als Zweiter im Hobbylauf auf die Siegerehrung, die auch schon im letzten anstrebte. Aber dieses Jahr wurden im Hobbylauf nur die Siegerin und der Sieger geehrt.

Welch eine Enttäuschung. - Wer weiß, vielleicht wird es nächstes Jahr eine Fortsetzung geben.

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