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Bericht vom Biberttal - Halbmarathon am 25.6.06 von Jochen Brosig

Einmal durch die Wüste und zurück

Autor:  Jochen Brosig

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BIberttal Halbmarathon 2006

Jochen im Biberttal

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Einmal durch die Wüste und zurück

Ralf und ich sind unterwegs nach Ammerndorf. Schon in der Früh um 7.00 Uhr hat es über 20 Grad. Ralf will beim Marathon starten, ich beim Halben. Die Atmosphäre hier hat mir schon immer gefallen. Ich bin jetzt zum dritten Mal dabei. Kein Gedrängel beim Abholen der Startunterlagen. Keine Riesenschlange bei den Toiletten. Kurzes Pläuschchen hier, kurzes Pläuschchen da.

BIberttal Halbmarathon 2006

Jochen im Biberttal

Pünktlich um 9 starten die Marathonis. Eine Viertelstunde später wir, die Halben. Kurz vor dem Start schütte ich mir noch eine Wasserflasche über den Kopf. Mein Laufshirt hatte ich schon vorher im Waschbecken getränkt. Wir traben los. Es ist heiß und drückend schwül. In Gedanken bedauere ich die Marathonläufer. Schnell finde ich das richtige Tempo. Alle 5 KM eine Wasserstelle hieß es in den Unterlagen. Doch schon nach 2 Kilometern lechze ich nach „Wasser, Wasser..“ Nach drei kommt sie auch schon, die erste Oase. „Halt, halt, warum lauft ihr denn alle vorbei?“, denke ich mir. Sprechen geht nicht, meine Zunge klebt am Gaumen. Wieder einmal mache ich mich ausgiebig nass. Sofort geht es besser. Der Laufwind kühlt und schon nach wenigen Metern habe ich alle überholt, die an mir vorbei sind. Ich frage mich, warum sie sich nicht die Zeit zum Abkühlen nehmen. Das Spielchen geht alle 3 KM so weiter. Mittlerweile überholen wir Marathonläufer um Marathonläufer. Vorne sehe ich Ralf, der mir schon wieder entgegen kommt. Kurz dahinter Erwin: „Und Erwin, wie sieht es heute aus?“ „Hy Jochen ……“, den Rest verstehe ich nicht mehr. Wie zwei ICE´s im Gegenverkehr. Schon sind sie weiter. Dann kommt die Wendemarke und es geht den gleichen Weg zurück.

Das ist schön, weil man weiß wann die nächste Erfrischung kommt. Meine Schritte werden schwer. Die Luft flimmert und Hitze schlägt einem ins Gesicht. Mittlerweile muss es weit über 30 Grad haben. Es ist wieder Zeit zum Trinken. Ich bin froh meinen Getränkegurt dabei zu haben. Am Start wurde ich dafür noch belächelt. Jetzt ziehe ich ganz cool wie einst Billy the Kid. Fünf Minuten später komme ich an den nächsten Verpflegungspunkt. Nass machen, abkühlen, Gaumen befeuchten und weiter. So geht es weiter. Das Starterfeld wir immer dünner. Jetzt dürften nur noch etwa 15 Marathonis vor mir sein und 8 Halbmarathonis. Mein nächster Konkurrent hat ordentlich Vorsprung. Nach hinten ist auch genügend Luft. Also schaukeln wir den Lauf nach Hause. Kilometer 20, das Ende ist nah. Die letzten Meter. Da steht die Feuerwehr und spritzt Wasser auf die Strecke. Damit es beim Schlussspurt nicht so staubt. Diese Abkühlung nehme ich noch mit. Endlich im Ziel. Eine Massage ist natürlich Pflicht. Jetzt warte ich nur noch auf Ralf. Dem macht auch die Hitze zu schaffen. + 30 lautet heute die Formel für den Marathon würde ich sagen. Wir suchen den Schatten und lassen den Nachmittag bei mehreren Eiskaffees ausklingen. Zeit für eine Wettkampfpause. Ich brauche unbedingt kühlere Temperaturen.

Run happy!
Jochen Brosig vom www.langstreckenteam.de  Röttenbach, den 26.Juni 2006

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