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Laufbericht von den 100 km von Biel vom 9.6. - 10.6.2006 von Thomas Klauer

Bieler Lauftage - Der Lauf der Läufe in der Nacht der Nächte

Autor: Thomas Klauer aus Bamberg

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100 km von Biel

Thomas Klauer im Ziel der 100 km von Biel

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Der Lauf der Läufe in der Nacht der Nächte

Als ich 2002 im „zarten“ Alter von 41 Jahren meinen ersten Marathon gemeistert hatte, dachte ich noch nicht über Entfernungen jenseits der 42 Kilometer nach. Nach weiteren drei Zielankünften über die Marathondistanz, bei denen ich mich alles andere als ausgepowert fühlte, reifte in mir relativ schnell die Idee, ein paar Kilometer drauf zu legen und die 73 Kilometer am Rennsteig in Angriff zu nehmen. Gleich der erste Versuch im Mai 2005 gelang, ohne dass ich an meine eigenen Grenzen kam. Ich hielt Ausschau nach noch größeren Herausforderungen und landete so fast zwangsläufig bei den 100 Kilometern von Biel in der Nacht der Nächte 2006.

Im Vorfeld klappte alles wie am Schnürchen. Meine Lebensgefährtin Sabine, einer meiner beiden Fahrradbegleiterinnen, und ich sind bereits am Vortag aus Bamberg angereist und im 3-Sterne-Hotel Continental sehr freundlich und zuvorkommend aufgenommen worden. Nach einem nächtlichen Stadtbummel durch die sehenswerte Bieler Altstadt, einer geruhsamen Nacht und einem ausführlichen Frühstück machen wir uns am Tag der Tage mit dem Rad zu einem Stadtbummel auf. Die Stadt ist voller Schicksalsgenossen, die sich wie ich das diesjährige Rennsteig-Shirt übergezogen haben. Offensichtlich bin ich nicht der Einzige, der den Supermarathon am Rennsteig zur Vorbereitung oder als Formtest gelaufen ist. Den Winter über war ich eher selten zum Laufen gekommen. Nicht einmal die wöchentliche 20-Kilometer-Runde mit meinen Hauptsmoorwald-Finishern Evi und Jochen schaffte ich regelmäßig. Und ein gezieltes Vorbereitungstraining auf Biel war zeitlich leider auch nicht drin. So nutzte ich zumindest den Obermain-, Oberelbe- und Rennsteig-Supermarathon als Härtetests. Erstaunlicherweise war meine Form nicht schlechter als letztes Jahr. Damals hatte ich mich gezielt auf den Rennsteiglauf vorbereitet.

Bieler Lauftage 2006

Am Nachmittag radeln wir quer durch die Stadt zur Eishalle, um die Startunterlagen und die Lizenzen für meine zwei Coachs zu holen. Zurück im Hotel trifft nun auch meine Schwester Moni ein - unser Team ist komplett. Jeder ist gespannt, wie er die 100 Kilometer in einer schlaflosen Nacht bewältigen wird. Vor dem Start geht’s dann noch eine Pizza reinschieben. In der Pizzeria stellt sich heraus, dass der sympathische Wirt Ende der 90er Jahre in Biel mehrmals mitgelaufen war (Bestzeit 8 Stunden!). So finde ich eine tolle Gelegenheit, noch ein paar Profi-Antworten auf meine offenen Fragen zum Lauf (welche Schuhe, welche Kleidung, was und wie viel unterwegs essen und trinken ...) zu bekommen. Um 21:15 Uhr geht's dann mit dem Rad vom Hotel durch die Innenstadt zum Start. Dabei müssen wir uns unerwarteterweise durch Menschenmassen quälen, die den Skaterwettbewerben zuschauen. Wir schaffen es gerade noch rechtzeitig zum Start der Radfahrer um 21:45 Uhr, die bis Lyss vorausfahren müssen und dort wieder zu den Läufern stoßen. Ich verabschiede mich von meinen Coachs, gebe mein Gepäck in der Curlinghalle ab (die Wertsachen werden sogar bewacht) und bereite mich auf den Start vor. Tagsüber hatte es seit langem wieder mal sommerliche Temperaturen. Auch jetzt ist es noch ziemlich warm. So kann ich gar nicht verstehen, dass manche Läufer mit langer Hose und/oder langem Laufshirt oder sogar mit Jacke starten.

Der Lauf

Um 22:00 Uhr ist es dann endlich so weit: der Startschuss setzt das Feld langsam in Bewegung. Da ich mich ziemlich weit hinten eingeordnet habe, dauert es ein bis zwei Minütchen, bis auch ich die Startlinie überquere. Ein Läufertraum wird für mich Wirklichkeit: „Irgendwann musst du nach Biel“. Einfach toll, hier dabei sein zu können. Was wird in dieser Nacht alles auf mich zukommen? Ein Hauch von Abenteuer macht sich bei mir in solchen Momenten breit. Die ersten Kilometer führen durch die Straßen von Biel, in denen die Wärme des Tages noch gespeichert ist. Schon allein deshalb wird mir schnell richtig heiß. Die tolle Zuschauerkulisse, die ein schier endloses Spalier bildet, die zahllosen Rufe "Allez! Allez!" und das begeisternde Hände-Abklatschen der Kinder sorgen dafür, dass mir auch ums Herz warm wird. Gleichzeitig habe ich im Kopf, mich nicht zu sehr von der Euphorie anstecken zu lassen. An der ersten Wasserstelle gleiche ich dann meinen Flüssigkeitsverlust etwas aus. Nach ca. 6 Kilometern geht es dann endlich mit einer leichten Steigung raus aus der schwülen Stadt in die angenehm kühle Nacht. Da herrschen schon eher jene Temperaturen, bei denen ich mich wohl fühle. Jetzt finde ich auch langsam in meinen Laufrhythmus. Es wird ruhiger um uns herum. Nur eine Horde junger Engländer puscht die Zuschauer und sich selbst mit lautem Geschrei und Getöse immer wieder auf und sorgt für kurz aufbrandende Beifallsstürme. Die Lichtverhältnisse bereiten bisher kein Problem. Ein klarer Himmel mit Vollmond sorgt dafür, dass man auf dem freien Feld kein Zusatzlicht einschalten muss und so auch die nächtliche Stimmung viel intensiver genießen kann. Bis Aarberg laufen wir auf Schotter- und Teerwegen durch eine landwirtschaftlich geprägte Landschaft. Richtungswechsel werden vorbildlich durch eine auffällige Beschilderung oder durch mit Leuchtsignalen bewaffnete Streckenposten angezeigt. Das habe ich auch nicht anders erwartet – eben Schweizer Präzisionsarbeit.

Die Radbegleitung

In Lyss, nach gut 20 Kilometern, ist es dann erst mal vorbei mit der mitternächtlichen Stille. Ich konzentriere mich jetzt weniger aufs Laufen, sondern mehr darauf, meine beiden Coachs am Straßenrand zu entdecken. Das erweist sich im Nachhinein jedoch als unproblematisch, da die Hälfte der Teilnehmer schon durch ist und sich so meine Begleiterinnen in erster Reihe positionieren konnten. Nun wird es etwas enger auf der Piste. Die Radler beanspruchen auch ihren Platz. Teilweise sind ihre Gefährte wie Lastesel mit Proviant beladen. Ich versorge mich ausschließlich an den Verpflegungsstellen, deren Angebot und Service einfach gigantisch ist: Wasser, Sportlertee, Bouillon, Cola, Isogetränk, Bananen, Orangen, Brot, diverse Energie-, Müsli-, Schokoladenriegel - das reinste Schlaraffenland. Was will ich mehr? Warum also etwas mitschleppen (lassen)? Eine angenehme Seite an den Radbegleitern ist zweifellos, dass sie den Weg ausleuchten. Bis auf wenige Ausnahmen sind die Radler sehr umsichtig, so dass ich keine Kollision zwischen den konkurrierenden Fortbewegungsmitteln miterleben muss. Sie müssen auch voll konzentriert bei der Sache sein, allein schon um die unbeleuchteten „Wildpinkler“ am Wegesrand nicht über den Haufen zu fahren. An den Steigungen verdichtet sich der Tross immer mal wieder. Ich verliere hier auch den Kontakt zu meinen beiden Coachs, da sie bergauf den Läufern Vorrang gewähren und mir so nicht auf den Fersen bleiben können.

Hinter Ammerzwil

Bei der nächsten Verpflegungsstation in Ammerzwil nutze ich das üppige Nahrungsangebot in vollen Zügen. Außerdem habe ich die Hoffnung, hier wieder meine Betreuerinnen zu treffen. Aber als ich nach etlichen Minuten immer noch allein und verlassen herumstehe, begebe ich mich wieder auf die Piste. Auch bei der nächsten Verpflegungsstation keine Spur von Sabine und Moni. Nach einigen weiteren Kilometern spüre ich immer häufiger ein Rumoren in der Darmgegend. Der Mix aus Isogesöff, Energieriegel, Brot, Cola, Tee, Suppe und Obst sorgt in meinem Verdauungstrakt für größere Turbulenzen, die ich erst mal zu ignorieren versuche. Wenn ich mich jetzt in die Büsche schlage, fahren meine Coachs womöglich an mir vorbei und verschwinden in den unendlichen Weiten der Schweizer Nacht. Kurz bevor es wirklich unangenehm wird, trifft dann meine Schwester bei mir ein. So kann ich mich endlich zum Toilettengang in Gottes freier Natur aufmachen und kurz darauf wieder erleichtert weiterlaufen. Mittlerweile geht es auf die 35-Kilometer-Marke zu. Neben den 100-km-Läufern und Radlern beanspruchen jetzt auch die Marathonläufer, eine halbe Stunde nach uns in Biel gestartet, Platz auf der Piste. Die Führenden werden schon von weitem lautstark von ihren Fahrradbegleitern angekündigt und rasen förmlich an uns vorbei. Soll ich neidisch darauf sein, dass sie bald im Ziel einlaufen werden? Nein! Ich fühle mich ja noch stark und bin vor allem gespannt auf den legendären Ho-Chi-Minh-Pfad und die letzten 25 Kilometer. Die Temperaturen sind für mich optimal. Ich schwitze kaum und muss auch nicht auf zusätzliche Kleidungsstücke aus dem Fundus meines Begleittrosses zurückgreifen. In Oberramsern laufe ich um 2 Uhr am Marathonziel vorbei und der 40-Kilometer-Marke entgegen. Nachdem die letzten Kilometer in ebenem Gelände verliefen, wird es jetzt wieder etwas hügeliger. Die Steigung vor Buechhof laufe ich - wie alle "steileren" Passagen - im kraftsparenden und raumgreifenden Wanderschritt. Damit bin ich meistens sogar schneller als meine joggenden Mitläufer.

Hinter Kirchberg

Nach Kirchberg geht es sanft bergab. Ich passiere das unspektakulär am Wegrand stehende 50-Kilometerschild, versuche mit lockeren und großen Schritten das leichte Gefälle auszunutzen und mache mir klar: „Den größten Teil der Strecke habe ich geschafft. Schritt für Schritt kommt das Ziel näher.“ Was einem während des Laufens alles so durch den Kopf geht, lässt sich im Nachhinein nur bruchstückhaft rekonstruieren. Mich beeindruckt immer wieder die Großartigkeit der Natur, die sich mir gerade in vielen Kleinigkeiten erschließt, zum Beispiel in den unterschiedlichen Düften und Geräuschen um mich herum. „Ist es nicht toll, welche Distanzen der Mensch auf seinen eigenen Füßen zurücklegen kann? Ist meine Muskulatur noch locker? Hab’ ich genügend Kraftreserven oder muss ich das Tempo drosseln? Hänge ich mich an einen Schrittmacher oder laufe ich alleine weiter?“ Solche und ähnliche Gedanken verkürzen mir die Laufzeit. Es wird mir auch ohne Walkman nie langweilig.

Der Ho-Chi-Minh-Pfad

In den Ortschaften und sogar auf freiem Feld sitzen auch jetzt noch vereinzelt Zuschauer und feuern die Läufer an. Ich habe Respekt vor deren Durchhaltevermögen. Gegen 4:00 Uhr laufe ich nach 55 Kilometer in Kirchberg ein, verabschiede mich von meinen Mädels, für die die nächsten 10 Kilometer tabu sind, tanke bei der hervorragend bestückten Verpflegungsstation auf und nehme einen der Höhepunkte des Laufes in Angriff: den Ho-Chi-Minh-Pfad, ein Trampelpfad auf dem Uferdamm entlang der Emme. Aus Laufberichten weiß ich bereits, dass sich die Wegbeschaffenheit und die Lichtverhältnisse nun stark verändern werden. Deshalb habe ich mir auch eine Stirnlampe zugelegt, die mir beim Laufen über den mit Baumwurzeln, Steinen und Schlaglöchern durchsetzten, aber breiten Pfad gute Dienste leisten soll. Trotz künstlicher Beleuchtung stolpere ich dennoch mehrmals über Unebenheiten. Ohne Lampe hätte ich sicher noch größere Probleme nicht zu stürzen. Der Pfad bleibt in meiner Erinnerung in erster Linie aber ein beeindruckendes Naturerlebnis: die nächtliche Einsamkeit, die teilweise urwaldartige Uferlandschaft, das sich überschlagende Vogelgezwitscher, der langsam herannahende Tag. Es ist bereits hell, als ich die letzten Kilometer entlang der Emme auf einem geschotterten und von einer Betonmauer begrenzten Pfad laufe und immer mehr Läufer überhole. Das baut mich natürlich auf. Trotz eines Kilometerschnittes von 6:30 Minuten seit Kilometer 50 spüre ich keinerlei Müdigkeit oder Erschöpfung und beschließe deshalb, im gleichen Tempo weiter zu laufen, um am Schluss nicht in die große Hitze zu kommen. Bei Kilometer 65 stehen wieder die Radler bereit, um sich ihren Läufern anzuschließen. Ich kann Sabine und Moni allerdings nicht entdecken. Wo stecken sie nur?

Der Morgen

Die nächsten 12 Kilometer bis Bibern machen dann richtig Spaß. Der feste Laufuntergrund, die Frische des Tages und die reizvolle Landschaft mit grünen, saftigen Wiesen und hübschen Bauernhöfen lassen die Kilometer nur so vorüber fliegen. Es ist mittlerweile 6 Uhr vorbei und ich spüre, dass meine Fußsohlen durch die zunehmende Sonneneinstrahlung und die Asphaltlauferei immer wärmer werden. Kurz vor Bibern sehe ich auf der gegenüberliegenden Hangseite, wie sich der Läufertross an der letzten Steigung wie eine Ameisenkolonne hoch bewegt. Zuvor kann ich in Bibern noch mal ohne Gedränge meine Energiespeicher auffüllen. So gestärkt nehme ich den Berg im schnellen Wanderschritt in Angriff, hole wiederum etliche Läufer ein und habe bei Kilometer 78 ein wahres Gipfelerlebnis. "78 Kilometer. So weit bin ich noch nie an einem Stück gelaufen.", geht es mir durch den Kopf.

Ich spüre wiederholt in meinen Körper hinein und merke: "Ich bin locker und hab’ noch genügend Kraftreserven. Die Füße brennen zwar etwas, ist aber zum Aushalten. Wenn es weiter so gut läuft ...". Ich wage nicht weiter zu denken. 22 Kilometer - immerhin noch eine Halbmarathondistanz nach fast zwei gelaufenen Marathons - müssen erst mal gelaufen werden. Aber jetzt geht es erst mal bergab und danach relativ eben Richtung Ziel. Um locker zu bleiben und von den zunehmenden Temperaturen abzulenken, stelle ich mir vor, ich würde im heimischen Bamberg mit meinen Laufpartnern Evi und Jochen durch den kühlen Hauptsmoorwald traben. So spule ich Kilometer für Kilometer herunter, lege sogar noch an Tempo zu (Kilometer 76-100: 6:12 min/km) und überhole wiederum etliche langsamere Läufer. Das gedrosselte Tempo zwischen Kilometer 30 und 50 (ca. 6:45 min/km) wirkt sich jetzt offensichtlich positiv aus. Die ersten 30 km war ich ja nahezu im 10 km/h-Tempo gelaufen. Mittlerweile sind auch Moni und Sabine wieder aus der Versenkung aufgetaucht. Sie überschätzten mein Lauftempo und meinten, sie hätten mich am Treffpunkt nach dem Emmendamm schon verpasst. So waren sie Richtung Ziel gerast, bis sie irgendwann auf Läufer trafen, die die 10-Stunden-Grenze unterbieten wollten. Dann war ihnen klar, dass ich noch hinter ihnen sein musste.

Dem Ziel entgegen

Kilometer 90 und ich kann es gar nicht richtig fassen, dass ich mich immer noch so kräftig und locker fühle. "Einfach locker weiterlaufen, dann bist du in gut einer Stunde im Ziel, bevor es richtig heiß wird.", nehme ich mir vor. Ich passiere Kilometer 95. Ab jetzt sind die restlichen Kilometer einzeln ausgeschildert. Der Countdown läuft! Oft sind es ja gerade diese letzten Meter, die sich schier endlos hinziehen. Aber heute vergehen sie wie im Flug. Bei Kilometer 98 stoße ich einen lauten Freudenschrei aus. Was soll jetzt noch schief gehen? Die Füße beginnen zwar langsam zu kochen, aber der akute Endorphinausstoß unterdrückt die Schmerzen. Kilometer 99. Ich kann es nicht fassen. Nur noch 1000 Meter trennen mich von meinem großen Ziel. Und auch die spule ich problemlos herunter. Am Samstag, den 10.6.2006, um 8:43 Uhr laufe ich jubelnd ins Ziel, wo ich von meinen beiden Coachs mit offenen Armen empfangen werde. Als Lohn gibt's die ersehnte Medaille, die dieses Jahr viel schöner gestaltet sein soll als in den letzten Jahren, und das leuchtend gelbe Finisher-Shirt mit dem Rückenaufdruck "Fit für Biel? ;﷓)". Ich kann es in diesem Moment noch nicht richtig begreifen, dass alles schon vorbei ist. „Irgendwann musst du ein zweites Mal nach Biel.“ Auf jeden Fall zum Jubiläumslauf im übernächsten Jahr. Gerüchteweise höre ich, dass das vielleicht die letzte Nacht der Nächte sein könnte. Das kann und will ich nicht glauben!

Bieler Lauftage 2006

Ausblick

Und nächstes Jahr? Es zieht mich wohl wieder in die Schweiz, entweder zum Swiss Alpine oder zum Jungfrau-Marathon. Eine Teilstrecke des Letzteren, von Wengwald zum Eigergletscher, habe ich zusammen mit Sabine während unseres Urlaubs im Anschluss an Biel schon mal erwandert, dabei die gigantische Bergwelt bestaunt und versprochen: „Ich komme wieder mit meinen Laufschuhen an den Füßen!“

Bieler Lauftage 2006

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