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Bericht vom
Erlanger Triathlon am 6.8.2006 von Jürgen Löwenstein

Autor: Jürgen Löwenstein

E-Mail - an Jürgen

Erlanger Triathlon

Jürgen bei der Laufdisziplin des Erlanger Triathlons

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Erlanger Triathlon am 6.8.2006

Als Läufer und Radfahrer wollte ich mir dieses Jahr einen ganz besonderen Traum erfüllen. Nach bisher mehreren vergeblichen Anläufen meldete ich mich in meiner Heimatstadt zu meinem ersten Triathlon, dem „Erlanger Triathlon“ an, der am 6.8.2006 stattfand.

Für den Triathlon über die Kurzdistanz hatte ich eine Zeit von ca. 3:15h (0:45h für 1500m Schwimmen, 1:20h um 40km mit dem Rad zu fahren und 1:10 für 11,6km Laufen) ins Auge gefasst, was so in etwa meine Leistungsfähigkeit in den Einzeldisziplinen widerspiegelt. Ein spezielles Triathlontraining habe ich nicht absolviert. Ich bin nur mehrmals nach dem Radfahren eine kurze Strecke gelaufen.

Als ich heute morgen aufwachte, wagte ich meinen Ohren nicht zu trauen. Es regnete, wie vorausgesagt, förmlich aus Kübeln. Trotzdem ließ ich mich nicht entmutigen und packte, um für alle Eventualitäten gewappnet zu sein, eine umfangreiche Garderobe ein. So bewaffnet fuhr ich die kurze Strecke mit dem Rad zur Start- und Wechselzone am Rhein-Main-Donau-Kanal, um dort mein Rad und die Wechselbeutel abzulegen. Zum Glück ließ nun der Regen auch nach.

Ich war einer der wenigen Schwimmer, die ohne Neopren-Anzug schwimmen wollten oder wie ich auch mussten. Endlich ließ der Starter uns ins Wasser. Es war sehr gut temperiert, aber doch noch so kalt, dass ein Neopren-Anzug erlaubt war. Viele Schwimmer konnten es gar nicht erwarten zu starten und drängelten sich um die Startlinie. Zu meinem eigenen Schutz hatte ich mich ans Ende des Starterfeldes eingereiht, um ja nicht "überschwommen" zu werden. Das hatte auch noch den Vorteil, dass ich den einen oder anderen überholen konnte.

Schwimmen im Kanal

Endlich fiel der Startschuss und es ging los. Zuerst schwammen wir 500m den Kanal nach Süden und nach der Wendemarke 1000m nach Norden. In dem warmen Wasser schaffte ich die Strecke wesentlich schneller als geplant und war deshalb auch nicht ausgekühlt.

Weg zum Umkleiden

Am Ausstieg wurden wir von Helfern, die uns aus dem Wasser geleiteten, in Empfang genommen. Und schon ging die Hatz weiter, an der Zeitnahme vorbei, und im Laufen den Umkleidebeutel aufgenommen bis ins Umkleidezelt. Dort halfen uns freundliche Helfer. Sie packten die Beutel aus, während ich mich zuerst abtrocknete, um mich dann umziehen zu können.

Auf dem Weg ins Zelt zum Umkleiden

Danach musste ich noch zu meinem Rad laufen. Dort warteten auch schon meine Fans, meine Frau und Johann ein Freund, um mich anzufeuern. Nachdem ich den Radhelm schnell aufgesetzt hatte, schwang ich mich instinktiv auf mein Rad, um loszufahren. Welch ein Glück, dass Johann mich noch rechtzeitig darauf aufmerksam machte, dass ich mit dem Rad erst noch bis zur Startlinie der Radstrecke laufen müsse. So bin ich jedenfalls noch glücklich einer möglichen Disqualifikation entgangen.

Auf gehts zum Radfahren Die Radstrecke ist absolviert

Es regnete zwar nicht mehr, aber die Strasse war noch nass und teilweise glitschig. Deshalb fuhr ich auch recht vorsichtig um die Kurven. Schon nach einigen Kilometern hatte ich Seitenstechen, so etwas hatte ich beim Rad fahren bisher noch nie. Glücklicherweise gingen die Beschwerden nach einiger Zeit wieder weg. Auf der Radstrecke überholte ich auch wieder den einen oder anderen. Es ging über Dechsendorf, Buch, Neuhaus, an Adelsdorf vorbei bis nach Heppstädt. Hinter dem Ort gab es die einzige Verpflegungsstelle und unmittelbar danach kam die erste starke Steigung. Hier keuchten viele hinauf den Berg hinauf, aber schon kurz darauf ging es wieder bergab über Hemhofen nach Röttenbach. Auf dem Weg in Richtung Baiersdorf musste der nächste Berg mit einem steilen Anstieg überwunden werden. Auch hier wiederholte sich das gleiche Bild von keuchenden Triathleten. Oben angekommen kam nun der schönste Teil der Strecke, die lange schöne Abfahrt und danach ging es weiter über Möhrendorf nach Erlangen zurück. Nun war es nicht mehr weit bis zum Wechsel. Dort wurden unsere Räder von Helfern abgenommen. Und wir liefen wieder in die Wechselzone, nicht ohne im Laufen wieder einen Wechselbeutel aufzunehmen. Es mussten nur noch die Schuhe gewechselt werden. Nun kam die nächste Zeitnahme.

Die letzten Kilometer muss ich laufen

Der Umstieg zum Laufen war nicht ganz einfach. Trotzdem hatte ich das Gefühl, wesentlich langsamer zu laufen wie geplant. Aber es ging einfach auf Dauer nicht schneller. Um so deprimierender war es, sehen zu müssen, wie noch einige an mir davoneilten, als wären sie gerade erst gestartet. Beim Laufen gab es 3 Verpflegungsstellen, an denen man, weil es eine Wendestrecke war, insgesamt jeweils 2x vorbeikam. Bei dem heißen Wetter vor einigen Wochen wäre es sicherlich eine tolle Sache gewesen. Aber heute hatte ich das Gefühl nur noch an Verpflegungsstellen vorbeizulaufen. An einer dieser Verpflegungspunkte hatte ich mir etwas zu trinken geben lassen und direkt angehalten, um im Stehen zu trinken. Schon gab es überall viele aufmunternde Worte ja nicht aufzugeben. Man sprach mich sogar mit dem Vornamen an, obwohl ich dort wohl niemanden kannte. Vielen Dank nochmals für die Aufmunterung. So gestärkt lief ich auch bald glücklich ins Ziel ein.

Endlich im Ziel

Nun gehöre ich auch zu erfolgreichen Finishern eines Triathlons. Ich habe daran gefallen gefunden und werde bestimmt noch des öfteren an einem Triathlon teilnehmen. Es sind vor allem die Vielseitigkeit und der Wechsel der verschiedenen Disziplinen, die mich faszinieren.
Der TV 1848 hat eine hervorragend organisierte Veranstaltung durchgeführt. Aufgrund des schlechten Wetter kamen nur wenige Zuschauer, die uns aber trotzdem hervorragend angefeuert haben.

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