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Fränkische Schweiz Marathon 2006

Zugläufer beim Fränkische Schweiz Marathon 2006

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Fränkische Schweiz Marathon am 03.09.2006 - Bildbericht von Thomas Schmidtkonz

Brasilianische Samba und fränkische Heiterkeit

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Als Renntaktik habe ich mir heute vorgenommen die erste Hälfte in einem für mich flotteren Tempo zu laufen. Die zweite Hälfte will ich dann deutlich lockerer angehen, da ich als unersättlicher Marathongourmet kommenden Samstag auch noch beim Jungfrau - Marathon in der Schweiz mitlaufen möchte.

Zuerst hänge ich mich an Erwin Bittels Zugläufergruppe mit einer Zielzeit 3:30 ran. Da sie mir aber etwas zu schnell sind, bleib ich bereits wie ein Walross schnaufend etwas dahinter. Als es aber bei Erwins Gruppe ein Problem bei der "Entsorgung" des Zugläuferschilds bei Kilometer 1 gibt, kann ich zu der Gruppe mit einem Zwischensprint aufschließen. Ich nutz die Gelegenheit und banne die Freunde des 3 1/2 Stundenlauf auf digitalem Zelluloid.

Fränkische Schweiz Marathon 2006

Vorne Erwin Bittel, der Zugläufer für 3:30

Fränkische Schweiz Marathon 2006

Die 3:30 - Läufer nach den ersten 1500 Metern Laufstrecke

Uff, diese kleinen Zwischensprints mit Fotopause, quasi ein Fahrtenspielauftakt zum Auftakt des  Marathons,  haben aber Kraft gekostet! So lass ich mich wie ein erhitzter Köter hechelnd lieber etwas zurückfallen.
Nur wenige Bruchteile einer Laufsekunde hinter Erwin folgt bereits die nächste Zugläufergruppe. Olaf Schmalfuß will seine Schützlinge in 3:45 durchziehen und scheint es dabei etwas zu gut zu meinen. Ich mahne: "Olaf, wenn Du jetzt noch etwas mehr Gas gibst, überholst Du noch Erwins Gruppe!"
Olaf nimmt die Mahnung gerne an, da er es eigentlich gar nicht so sehr mit Tempoläufen hat. Er liebt  mehr so ultraverrückte Langdistanzen wie den ultrabergigen Ultratrail du Mont Blanc oder so Wahnsinnsläufe wie den Spartathlon. So ein Marathon wie heute, ist eher so eine "Ultrakurzdistanz" für ihn, wo man immer so schnell laufen muss.

Fränkische Schweiz Marathon 2006

Ultralauflegende Olaf Schmalfuß führt die 3:45 Läufer an

Im Verlauf der weiteren Strecke ordne ich mich erst einmal zwischen Olafs und Erwins Gruppe ein. Später will ich mich dann weiter zurückfallen lassen.

Wir laufen momentan auf der Ausfallsstraße Richtung Fränkische Schweiz durch Forchheim. Für Abwechslung sorgen Zuschauergruppen und eine Band vom Trommlern, die sich mit ihrem nicht zu überhörenden rhythmischen Sound schon lange vorher ankündigt.

Fränkische Schweiz Marathon 2006

Forchheim zeiht sich erst einmal etliche Kilometer in die Länge

Fränkische Schweiz Marathon 2006

Für Abwechslung und gute Stimmung unter Zuschauern und Läufern sorgt diese Musikband

Fränkische Schweiz Marathon 2006

Nicht die Musik kommt, sondern wir kommen zur Musik. Dafür legt sich dieser Trommler ordentlich ins Zeug!

Die Trommler beschwingen mich. Daher habe ich schon bald den Forchheimer Stadtteil Reuth erreicht. Da hier der erste kleine Anstieg zu bewältigen ist, ist dieser Abschnitt durch zahlreiche Zuschauer gesäumt, die uns mit ihrem Applaus den Reuther Berg hoch tragen.

Fränkische Schweiz Marathon 2006

Im Stadtteil Reuth verabschieden uns zahlreiche Zuschauer vom Forchheimer Siedlungsgebiet

Dahinter verlassen wir das Forchheimer Siedlungsgebiet. Es öffnet sich die liebliche Landschaft des unteren Wiesenttals, mit den zu unserer rechten Seite alles beherrschenden Forchheimer Hausberg Walberla. Da ich das Walberla schon unzählige mal hoch gejoggt bin, habe ich mehr Augen für die Zaungäste auf unserer linken Seite. Der dortige Bierkeller hat prompt seine Tische und Stühle zum Streckenrand ausgelagert. So findet dort mal zur Abwechslung der Frühschoppen mit Blick auf all diese Laufverrückten statt, die sich an diese anspruchsvolle Strecke und persönliche Herausforderung wagen.

Fränkische Schweiz Marathon 2006

Dieser Bierkeller hat prompt Tische und Stühle seiner Gäste an die Marathonstrecke verlagert

Obwohl die Sonne die Wolkendecke nicht durchbrechen kann, wird es unangenehm warm. Zumindest empfinde ich das als wenig hitzeresistenter Läufer so. Daher pendle ich mein Kilometerlauftempo nun mehr auf 5:15 / 5:20 als 5:05 / 5:10 zuvor ein.
Bei der nächsten Verpflegungsstelle übergieße ich mein Haupt zur Kühlung mit einem halbe Becher Wasser. So behalte ich wenigstens einen kühlen Kopf!

Fränkische Schweiz Marathon 2006

An der zweiten Verpflegungsstelle etwa bei Kilometer 10

Kurz dahinter überholen mich bereits die ersten Staffel- und 16 - Kilometerläufer, die 15 Minuten nach uns gestartet sind. Wow, haben die ein Lauftempo drauf! So schnell möchte ich auch mal laufen können, aber mich dabei auch genauso gut wie jetzt fühlen können.
Leider ist so ein Traum für mich nur Schaum. Aber sich solch süßen Illusionen hinzugeben tun mir gut. So in meinen schönen Träumen versunken, überholt mich Olafs 3:45 er Gruppe erneut und dieses Mal endgültig.

Fränkische Schweiz Marathon 2006

Weites Land und breites Wiesenttal. Ganz im Hintergrund liegt bereits Ebermannstadt

Fränkische Schweiz Marathon 2006

Nach 15 Kilometern Laufstrecke laufen wir durch Ebermannstadt

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