laufspass.com - Aus Freude am Laufen

laufspass.com - Spaß und Freude für Läufer am Laufen und Marathon

Seite zu Favoriten hinzufügen
Seite weiterempfehlen

Seite übersetzen / Translation:
 
Startseite Suchen
News Inhalt von A-Z
Impressum English pages
 
Graubünden Marathon am 23.6.2007

Dieter und Erwin in guter Laune beim Graubünden Marathon 2007

laufspass.com

Graubünden - Marathon am 23.06.2007 - Bildbericht von Thomas Schmidtkonz

42,2 Kilometer und 2680 Höhenmeter Berglauferlebnis pur

Teil 1 - Vor dem Start

Zurück zur Übersichtsseite

Laufsportartikel bei amazon.de

Inhaltsverzeichnis

Suchen

Google
 
Web laufspass.com

 

Power - Eiweiß zum Abnehmen

Mineralien und Vitamine für die Gesundheit und zur Leistungssteigerung

Pulsmesser - Preiswerte Markengeräte

Powergel und Energieriegel zur Leistungssteigerung

Fitnessgeräte für sportliche Leistungen

Best of Laufspass Running Hits
Best of Laufspass Running Hits at amazon  & Thomas Schmidtkonz - Best of Laufspass Running Hits

 

 
 

Einleitung

Der Graubünden Marathon gehört zu den abwechslungsreichsten, anspruchsvollsten und interessantesten Bergmarathons überhaupt. Man startet in knapp 600 Meter Höhe in der ältesten Stadt der Schweiz in Chur, läuft durch die sommerlichen Gefilde eines schönen Tals. Die Strecke schraubt sich dann immer höher, an herrlichen Blumenwiesen vorbei, bis der Bergläufer nach knapp 18  km Laufstrecke,  in gut 1750 Meter Höhe mit Foppa die erste Passhöhe erreicht.
Danach geht es erst einmal gut 400 Meter bergab. Nachdem nun der Läufer vor Lenzerheide den wunderschönen Heidsee umrundet hat, folgen auf den letzten 11 Kilometern Laufstrecke das anspruchsvollste was Laufveranstalter Nicht-Extremläufern bieten können. Auf dieser kurzen Strecke überwinden die Teilnehmer nämlich noch einmal über 1400 Höhenmeter. Zuerst geht es noch durch einen Bergwald bevor die Himmelsstürmer, an blühenden Almwiesen vorbei, sich immer mehr den Himmel hochschrauben. Schließlich folgt bei der Stein- und Eiswüste das Lauffinale in einer hochdramatische Hochgebirgslandschaft. Wer dann nach 42,2 km Laufstrecke und knapp 2700 Höhenmetern das Ziel am Gipfel der Paparner Rothorns in 2865 Meter Höhe erreicht, ist zwar sicher erschöpft, aber strahlt in der Regel auch vor lauter Laufglück.
Dieses Erlebnis ist so unbeschreiblich, dass ich bei der fünften Auflage dieser außergewöhnlichen Veranstaltung auch schon zum fünften Mal dabei war. Es freut mich, wenn ich mit diesem Bildbericht den "Graubündner Laufbazillus" weiter verbreiten kann, ;-) was mir mit meinen Vorjahresberichten offensichtlich schon öfters gelungen ist ...

Der Tag zuvor

Der Tag zuvor sieht mehr als düster aus, was das Wetter betrifft. Der Himmel hat seine Schleusen geöffnet und es schüttet im wahren Sinne des Wortes. Gaby und ich fuhren aus dem Oberengadin an, wo noch wunderschönes Wetter war. Aber hinter dem Julierpass zogen immer mehr dunkle Wolken auf. Wir sagten uns: "Verflixt, gerade in die Richtung, wo wir hin wollen! Nach den Unwettern der Vortage mit Hagelschauern am Silsersee nun auch das noch!"

Graubünden Marathon am 23.6.2007

Noch schönes Wetter am Freitag Morgen bei Maloja am wunderschönen Silsersee

Graubünden Marathon am 23.6.2007

Auf dem Weg nach Lenzerheide ziehen immer mehr Regenwolken auf, bis es dann fast den ganzen Tag schüttet. Im Hintergrund die wirklich sehenswerte Kirche Son Plasch von Tinizong

Wir wählten wegen dem schlechten Wetter statt dem Campingplatz das Hotel Spescha als Unterkunft. Dort warten wir nun schon ewig auf Manfred und meine Schwester Petra, die aus Deutschland anreisen. Die beiden waren so in die Vorfreude auf diesen Lauf in Gesprächen vertieft, so dass sie es trotz Navigationssystems schafften, sich schrecklich zu verfahren.

Als wir dann alle glücklich vereint sind, holen wir die Startunterlagen ganz in der Nähe ab. Trotz des kurzen Wegs, werden wir dabei richtig nass, was nicht für das heutige Wetter spricht.

Obwohl der Andrang hier mehr als überschaubar ist, treffen wir zufälliger Weise die Transeuropaläuferin Brigitta Biermanski, die sich auch schon auf das morgige Berglaufevent freut.

Graubünden Marathon am 23.6.2007

Wir holen bereits am Vortag unsere Startunterlagen in Lenzerheide ab

Graubünden Marathon am 23.6.2007
Graubünden Marathon am 23.6.2007

An dieser Stelle werden wir morgen bereits 31 Kilometer hinter uns haben. Das Paparner Rothorn im Hintergrund hat sich in Wolken eingehüllt.

Kurz vor dem Abendessen klart endlich der Himmel etwas auf. Der Regen hört auf. Diese kurze Schönwetterperiode nutze ich für einen kleinen Spaziergang, um die morgige Laufstrecke vom Kilometer 31 - 33 zu inspizieren.
Da der Weg teilweise zu einem kleinen Bächlein mutiert ist, werde ich morgen mit meinen Cross-Schuhen laufen, auch wenn sie ein paar Gramm schwerer als meine normalen Laufschuhe sind.

Graubünden Marathon am 23.6.2007

Gegen Abend lässt der Regen nach und der Himmel klart auf

Graubünden Marathon am 23.6.2007

Steinbockbüste an der morgigen Strecke

Der große Lauftag

Dunkle Wolken verdecken immer noch die Sicht auf die schöne Berglandschaft bei Lenzerheide, als ich recht früh am Morgen erwache. Aber es regnet wenigstens nicht mehr. Es wäre gerade für mich als Lauffotografen schon schade, wenn Bergnebel die schöne Aussicht verdecken würde und schicke für alle mit christlichen Glauben ein paar Stoßgebete Richtung Himmel entgegen und für alle Anhänger der weißen Magie noch ein paar "Sonnenhexe" hinterher.

Nach einem üppigen Läuferfrühstück fahren Manfred, Petra und ich mit dem Shuttlebus nach Chur, während Gaby in Lenzerheide bleibt, weil sie dort zum vierten Mal beim Rothorn - Run mitlaufen will. Der Rothornrun verläuft auf den letzten 11,5 Kilometern der Marathonlaufstrecke und darf man mit seinen 1414 Höhenmetern als ausgeprägten Berglauf bezeichnen.

Welche Laufkleidung?

In Chur ist es mindestens 5 Grad wärmer als in Lenzerheide. Ich beginne nun zu rechnen wie kalt es dann nach mathematischen Formeln demnach auf dem Rothorn sein müsste. Oha, da oben könnte es ja richtig frisch werden.
Was soll ich also an Kleidung mitnehmen? Keine einfache Frage.
Nehme ich zuviel mit, habe ich viel zu schleppen, nehme ich zu wenig mit, muss ich vielleicht frieren. Ich erinnere mich noch an den Gewitterlauf im Jahr 2005, wo auf dem Rothorn innerhalb weniger Minuten die Temperatur von 20 Grad auf 0 Grad fiel.
Aber wenigstens sind heute keine Gewitter und Temperaturstürze vorausgesagt. Als vorsichtiger Bergläufer werde ich mir zwei dünne langärmelige Laufshirts  umbinden. Die sind nicht schwer und im Falle eines Falles kann ich dann nach dem Zwiebelschalenprinzip agieren,  wo man mit zwei dünnen Bekleidungsstücken flexibler als nur mit einer dünnen oder dicken Jacke ist.
Da ich aber auch noch einen Trinkgurt, einen Bauchgurt und einen Gurt für meine Kamera trage, also mit den Shirts insgesamt 5 "Gürtel" trage, kann man mich heute getrost als "Marathon laufendes Gürteltier" bezeichnen.

Graubünden Marathon am 23.6.2007

Zwei Forchheimer und berglaufvernarrte Flachlandtiroler beim Graubünden Marathon: Links ich und rechts Jörg Kornfeld

Graubünden Marathon am 23.6.2007

Von links: Ich, meine Schwester Petra Strunz und Manfred Fellner

Auf den Quaderweisen in Chur, wo sich das Startgelände befindet, treffen wir natürlich viele uns bekannte Läufer, da wir Bergmarathonläufer schon so was wie eine verschworene Laufgemeinde oder Läuferfamilie sind. So herrscht trotz der regen Aktivitäten vor dem Start ein großes "Hallo" und jeder hat Zeit sich ein paar Minuten mit seinen Laufpartnern und Mitstreitern auszutauschen.

Graubünden Marathon am 23.6.2007

Der Marathonsprecher

Graubünden Marathon am 23.6.2007

Gut gelaunt: Dieter und Erwin

Graubünden Marathon am 23.6.2007

Klaus nimmt es mit Humor. Wir lassen lieber die anderen sich quälen, da bei uns der Laufgenuss im Vordergrund steht!

Graubünden Marathon am 23.6.2007

Langsam versammeln sich die Starter hinter der Startlinie

<== Teil 8 Teil 2 ==>

 

Copyright © 2002 / 2016 laufspass.com, Forchheim, Deutschland
Für die Richtigkeit der Angaben übernehmen wir keine Haftung
!
Haftungsausschluss bei laufspass.com / Impressum