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Graubünden Marathon am 23.6.2007

Alpenidylle beim Graubünden Marathon 2007

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Graubünden - Marathon am 23.06.2007 - Bildbericht von Thomas Schmidtkonz

42,2 Kilometer und 2680 Höhenmeter Berglauferlebnis pur

Teil 5 - Auf gewelltem Kurs nach Lenzerheide

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Die Laufpace bergab

Nach knapp 18 Kilometern Laufstrecke erreichen wir die Höhe Foppa. Mit den heutigen Wolkenspielereien und der offenen Wiesenlandschaft erinnert mich das ganze ein klein wenig an Schottland.
Nachdem ich wieder mal Verpflegung gefasst und reichlich getrunken habe - fragt mich nicht, was man alles bei so einem Berglauf raus schwitzt - geht es erst einmal bergab. Anfangs auf einen Fahrweg, bevor wir dann rechts auf einen Crossabschnitt abbiegen.
Dabei kann ich so richtig schön Gas geben. Obwohl ich meine Oberschenkelmuskulatur durch zu schnelles Bergablaufen nicht zu sehr belasten will, wird dieser  Kilometer 19 mit einer Laufzeit von 4:38 mein schnellster des Tages sein.

Graubünden Marathon am 23.6.2007

Nach guten 17 Kilometern Laufstrecke erreichen wir in über 1750 Metern Höhe Foppa

Auch beim Crossabschnitt bremse ich kaum ab, da ich mit meinen Crossschuhen heute einen wunderbaren Halt habe und der schmale Wiesenpfad so wunderbar federt. Nur fliegen dürfte noch schöner sein: Ich fliege, fliege im Sauseschritt ...

Graubünden Marathon am 23.6.2007

Dahinter geht es erst einmal bergab

Stephen

Am Ende dieser erfrischenden Laufjagd, bei der ich nun doch einige Läufer überhole, hole ich Stephen Schöndorf ein. Stephen lernte ich über WIKIPEDIA kennen, da wir uns dort innerhalb der Leichathletikgruppe um das Thema Marathon kümmern. Dabei stellen wir speziell  all die mehr oder weniger bekannten Marathonveranstaltungen in der Onlineenzyklopädie vor. Daneben ist Stephen auch bei www.laufen-aktuell.de aktiv, deren interessante und gut besuchte  Läuferforen ich nur weiter empfehlen kann!
Nun habe ich endlich mal das Glück und die Gelegenheit Stephen auch persönlich kennen zu lernen. Schon lustig, wo sich Gleichgesinnte überall treffen können oder?

Graubünden Marathon am 23.6.2007

Stephen Schöndorf lernte ich über WIKIPEDIA kennen. Nun treffe ich ihn erstmals persönlich

Graubünden Marathon am 23.6.2007

In Parpan empfängt uns ein Streckenfest und gute Verpflegung

Hinter der Verpflegungsstelle und dem Streckenfest mit musikalischer Untermalung in Parpan, wo ein Speaker jeden Läufer persönlich begrüßt, trennen sich wieder unsere Wege. Ich freue mich schon auf den Wurzelweg dahinter, während  Stephen dort noch etwas verweilen möchte.

Der Wurzelweg und kluge Sprüche

Der durch das nasse Wetter der Vortage verschlammte "Wurzelweg", erinnert mich in vieler Weise an meinen Rennsteiglauf vor einem guten Monat. Es geht dabei durch einen schönen Bergwald auf gewellter Strecke von Parpan zum Valbella. Nach eher langweiligen Unterboden auf den letzten 2-3 Kilometern kommen hier meine Crosslaufschuhe wieder richtig zum Einsatz. Das macht mich übermütig und ich muss aufpassen, dass ich vor lauter Übermut nicht mit der Nasenspitze voraus in einer Schlammpfütze lande. Denn wie sagte schon immer meine Oma zu mir als kleines und übermütiges Kind: "Übermut tut selten gut!"
Ach wie habe ich diesen altklugen Spruch als Kind "lieben" gelernt. Sie vermiesten all meine Pläne und Späße. Immer, wenn sich Spaß und Spaßiges mit reichlich Unfug gepaart anbahnte, endete das ganze mit dieser tollen Lebensweisheit aus dem Munde einer Dame, die ihr Leben schon zum großen Teil gelebt hatte, während mir damals noch die ganze Welt mit allen den positiven und leider auch negativen Erfahrungen offen stand.
Wie gut, dass es auch noch weitere kluge Sprüche gibt wie: "wer nicht wagt der nicht gewinnt!", "In der Kürze liegt die Würze!" ...und außerdem "Unkraut vergeht nicht!", selbst auf einen Wurzelweg nicht.
Also liebe Kinder und zu groß gewordene Kinder, lasst Euch den Spaß nicht verderben!

Graubünden Marathon am 23.6.2007

Der berüchtigte "Wurzelweg" zwischen Parpan und Valbella

Australische Klänge in Graubünden

Die urigen Klänge eines Didgeridoos aus den Tiefen des australischen Outbacks läuten das Ende des Wurzelwegs und den Beginn der Umrundung des beschaulichen Heidsees zwischen Valbella und Lenzerheide ein. Das Didgeridoo wird mit "flatternden" Lippen sanft angeblasen und mir flattert förmlich das Herz bei so herzergreifenden Tönen.
Aber wie es heißt so schön, ich möchte so gerne noch bleiben, aber der Wagen der rollt.
So lasse ich dann auch schon bald diesen hellhäutigen Aboriginal mit seinen Tönen aus einer anderen Zeiten, Welten und fremdartigen Kulturen weit hinter mir ...

Graubünden Marathon am 23.6.2007

Australische Klänge auf einem Didgeridoo am Heidsee, den wir nun fast ganz umrunden werden

Graubünden Marathon am 23.6.2007

Alpenidylle am Heidsee

Der Heidsee

Der Heidsee, an der Lenzer Alpenheide, gelegen ist ein Alpenidyll. Sein Wasser glitzert und funkelt wie tausende Brillianten ...
Schönheit und Glanz hin oder her, wir verlieren den Blick für das Schöne,  da nun auch schon über 26 Kilometer und und gut 1200 Höhenmeter in unseren Knochen stecken. Letztes Jahr war es hier unangenehm heiß und ich spielte schon mit den Gedanken in das kühle Nass des Sees zu springen. Diese Gefahr besteht heute nicht. Bei der heutigen angenehmen Temperatur kann ich endlich mal die Runde um den See genießen.

Graubünden Marathon am 23.6.2007

Das Parpaner Rothorn zeigt sich verschüchtert, es hüllt sich immer noch in Wolken ein ...

Graubünden Marathon am 23.6.2007

... aber plötzlich lässt es seinen Schleier fallen. Passend vor der romantischen Kulisse eines künstlichen Wasserfalls enthüllt es sein Antlitz.

Der scharfe Gegenwind

Der Laufgenuss endet abrupt, als wir am See die Laufrichtung wechseln. Wir laufen nun frontal gegen einen scharfen, Achtung gebietenden Bergwind, der uns zuvor gnädig in den Rücken blies. Wie scharf mag der Wind, erst dann später auf dem Rothorngipfel sein?
Wütend kämpfe ich gegen diese Naturgewalten an und erinnere mich an den legendären Lauf gegen den Sturm in Bad Füssing 2005.

Schließlich wechseln wir wieder die Laufrichtung und verlassen bei der Rothorn Talstation den See und laufen durch ein Waldstück, an den Holzskulpturen eines künstlerisch veranlagten Holzfällers vorbei Richtung Lenzerheide, wo ein Sprecher schon wie in Paparn zuvor jeden ankommenden Läufer persönlich begrüßt.
Bevor es nun endgültig die Berge hoch geht, fasse ich nochmals kräftig Verpflegung, da ich in Kürze so einiges an zusätzlicher Energie verbrennen werde.

Graubünden Marathon am 23.6.2007

Holzskulpturen auf dem Weg nach Lenzerheide

Graubünden Marathon am 23.6.2007

Nur wenige Hundert Meter später erreichen wir den Eingang zum finalen Anstieg von 1414 Höhenmetern auf den letzten 11 Kilometern.

Graubünden Marathon am 23.6.2007

Am Beginn des langen und schweren Anstiegs auf den letzten 11 Kilometern in Lenzerheide

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