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sarrun vom 14.05 - 18.05.07 - 328 km an der Isar entlang - Laufbericht von Silke Stutzke

Autor:  Silke Stutzke

Bilder von Kurt Süßer

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Isarrun 2007

Gruppenfoto beim Isarrun 2007

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Der Isarlauf 2007 - In fünf Tagen 328 km die Isar entlang

Etappenläufe faszinieren mich. Jeden Tag eine weite Strecke laufend zurücklegen und dabei auch noch schöne Landschaft zu entdecken, das ist es, was beim Laufen für mich das Schönste ist. Und die größte Herausforderung. Also taste ich mich mit dem Isarlauf an die Etappenläufe heran. Kurz ist er ja gerade nicht, ursprünglich 333 km (letztlich sind es 328 geworden, auch noch genug) müssen ja erst mal gelaufen werden. Ich hatte keine Ahnung, wie sich das anfühlen würde. Ich laufe in diesem Jahr recht viel, lange Läufe im gemäßigten Tempo machen mir keine Probleme, auch nicht an zwei Tagen nacheinander. Aber die langen Läufe im Training sind natürlich keine Ultraläufe. Ich bin gespannt.

Am Abend vorher packe ich ganz akribisch meine Tasche. Ich habe eine Ausrüstungsliste vom Rennchef, dem Uli, geschickt bekommen. Ordentlich wie ich bin, nehme ich fast alles mit was drauf steht. Nur beim Taschenmesser hört es auf, ich habe keines. Ich hebe die Tasche kurz an – uff – ich kann sie kaum tragen. Egal, wird schon gehen. Mein Mann bringt mich zum Zug nach Bernau, von hier fahre ich bis Berlin-Hbf. und dann über Nürnberg nach Plattling. Hier wird der Start sein. Alles geht gut, die schwere Tasche lässt sich irgendwie aus und in den Zug bugsieren und dann steige ich endlich in Plattling aus dem Zug. Zum Glück ist Ryan dabei, wir sind die Strecke zusammengefahren und das ist mein Glück. Denn in Plattling sind es vom Bahnhof bis zur Unterkunft wenigstens 2 Kilometer zu laufen. Allein mit meinem Gepäck wäre ich wohl schon gestorben.

Ankunft in der Sporthalle, sehr groß, eine Matte gesucht und schon mal alles für den nächsten Tag vorbereitet. Erste Bekannte getroffen, vor der Halle noch die wärmende Sonne genossen. Dann ging es zum Abendessen ins Bürgerzentrum. Dort würde auch die Begrüßung und das Briefing stattfinden. Wir trafen dort noch die Nibelungengestalten, welche uns am nächsten Morgen auf die Strecke schicken würden. Plattling ist ja Nibelungenstadt. Zum Abendessen gab es ein riesiges Schnitzel und Kartoffelsalat mit vielen Zwiebeln. Das war zwar alles sehr lecker, machte mir aber trotzdem einige Bedenken und leichtes Unwohlsein. Aber die Stimmung war gut, es war sehr gelöst. Es gab einige, die schon mehrfach an der Isar gelaufen waren, es gab Läuferinnen und Läufer, die bereits andere Etappenläufe geschafft hatten und es gab einige wie mich, die hier Premiere hatten. Aufgeregt waren irgendwie fast alle. Nachdem wir umfassend über die Strecke für den nächsten Tag informiert waren, der Bürgermeister uns wohlwollende Worte mit auf den Weg gegeben hatte, wir satt waren und auch schon etwas müde, ging es zurück in die Halle. Ich schlief recht bald ein.

Der erste Tag

Der nächste Morgen begann früh, aber ich hatte schon seit 4 Uhr wach gelegen. Um 5 Uhr regten sich die ersten. Frühstück im Vorraum der Halle, ich kann früh noch nicht so viel essen, zwang mich aber dazu. Wollte ja gut gestärkt los.

Kurz vor 9 standen wir dann wieder auf dem Marktplatz in Plattling, wieder ein Grußwort und dann kam auch schon der Startschuß. Ich hatte heute meinen Trinkgurt um, es sollte warm werden und da dachte ich es wäre gut, zusätzlich Wasser dabei zu haben. Verpflegung gab es etwa alle 10 Kilometer, manchmal früher. Also losgelaufen bin ich trotzdem noch so im 5:30er Schnitt, auf ein ruhiges Tempo musste ich mich erst einstellen. Bis zu der Stelle, wo die Isar in die Donau fließt, waren es etwa 12 Kilometer, recht gut zu laufen, schon jetzt aber recht warm. An der Wendemarke stand Wolfgang Olbrich und mahnte, wenn ich weiter so schnell renne, dann ruft er meinen Mann an und petzt. Da entschloss ich mich, dass ein langsameres Tempo wohl doch die bessere Wahl sei und machte langsamer. Die Strecke des heutigen Tages war dann insgesamt doch etwas eintönig. Wir liefen sehr viel auf dem Damm oben in der prallen Sonne. Ich sehnte die Verpflegungsstellen herbei. Ein Teilstück führte durch Schilf auf einem Trailweg. Hier ging ich lieber, es war sehr unwegsam und es wäre auch leicht möglich gewesen, in die Isar zu fallen. Dann sah ich plötzlich keine Markierung mehr. Auch fing ich an darüber nachzudenken, warum ich eigentlich derzeit in Fließrichtung lief. Merkwürdig. Irgendwann endete der Trampelpfad und ich stand vor einem Brückenpfeiler. Und Wasser auf beiden Seiten. Wie ärgerlich. Also zurück. Als ich an den Anfang des Pfades kam, sah ich auch wieder die Markierungen und nun ging es auf dem richtigen Weg weiter. Noch immer sehr nah am Ufer, noch immer für mich nicht im Laufschritt. Auf dem Wegeplan hatte gestanden: „Achtung Biberlöcher“. Ich wollte nicht umknicken, ich wollte heute auch nicht baden. Aber das schöne an diesem Trailweg war, man hatte Zeit, sich zu erholen. Als die Strecke wieder zu belaufen war, fühlte ich mich frischer. Nach etwa 40 Kilometern begann mein Bauch zu schmerzen. Ich hatte bislang Wasser und Cola getrunken, essen mochte ich kaum. Der Bauchgurt drückte jetzt und ich fühlte mich nicht mehr wohl. Daher ließ ich den Gurt an der nächsten Verpflegungsstelle zurück und hoffte, so durchzukommen. Aber der Durst plagte mich zwischendrin schon sehr. Ich sprach dann einfach einen Angler an und erbettelte mir Getränke. Und das klappte auch. Sehr nette Leute dort. Als ich endlich die Stadt Dingolfing erreicht hatte, war ich schon sehr froh. Viele saßen schon im Eiscafe und jubelten allen, die ins Ziel kamen zu. Ich suchte mir schnell mein Zimmer, ich hatte sogar ein gemütliches Bett (nicht jeder kam in diesen Genuss), duschen war eine Wohltat und dann wollte ich auch ins Eiscafe. Gebraucht hatte ich etwa 7 Stunden und 3 Minuten für die ca. 62 Kilometer, das war in Ordnung so. Ich hatte heute bereits bemerkt, dass meine Glieder sich bei einer kurzen Sitzpause wunderbar erholen und daher gönnte ich mir diese an jeder Verpflegung. Ich hatte immer im Hinterkopf, dass ich notfalls 9 Minuten pro Kilometer hatte und das würde schon passen alles. Auch lief ich so, dass ich nie das Gefühl hatte, es könnte mich anstrengen. Ganz schonend, kräftesparend. Schließlich kamen noch 4 Tage. Am Abend gab es leider wieder ein viel zu deftiges Essen, es war zwar alles liebevoll organisiert, leider hat es mir aber nicht geschmeckt. Aber dafür kann ja keiner was. Es gab jeden Abend eine Tagessiegerehrung. Am heutigen Tag hatte ich es noch knapp zum 3. Platz gebracht, das sollte der einzige Tag bleiben aber das war völlig egal. Wenigstens kam ich so in den Besitz einer Tasse aus Dingolfing und eines Kinderspielzeugs.

Isarauen (Bild von Norbert Rößler vom Isarrun 2005)

Der zweite Tag

Am zweiten Tag musste ich leider in der „schnellen“ Truppe starten. Ganz knapp war ich hier noch mit reingerutscht. Wir starteten also erst um 8 Uhr. Mir wäre es für diese lange Etappe von 75 Kilometern lieber gewesen, in der frühen Gruppe zu starten. Ab dem nächsten Tag kam das dann aber von ganz allein. Prinzipiell spielt das ja keine Rolle, die Bedingungen bleiben ja gleich. Für mich war es aber vom Kopf her angenehmer und außerdem war ich dann früher im Ziel und hatte länger Zeit zum Erholen. Früh war man ja doch mit allen wach. Frühstück war gut, Tasche verstaut und dann noch eine Stunde ausruhen. Das Wetter war heute wunderbar. Bedeckt, viel kühler als am Montag. Ich freute mich aufs Laufen und hatte heute auch keinen Trinkgurt mehr dabei. Heute probierte ich den Trinkrucksack aus. Fühlte sich gut an. Lief sich auch gut, immer schön ruhig, ganz weit hinten im Feld. Die Strecke auch heute noch etwas eintönig. Auch manchmal etwas windanfällig. Und sehr lang. Am Ende zog es sich und zog sich. Ich war wirklich froh als ich endlich im Ziel war, auf den letzten 3 Kilometern hatte es sogar leicht geregnet was aber eher angenehm war. Wieder hatte ich ein Bett ergattert. Das Hotel war nett, die Dusche warm, im Zimmer waren fast alle Mädels. Bis auf Annett und Dagmar, die ja ihre Liebsten dabei hatten. Essen, Pflege der müden Beine mit allen möglichen Salben und schlafen.

Der dritte Tag

Am dritten Tag hatte ich die „langsame“ Gruppe endlich. Die Gruppe war leider schon etwas reduziert, erste Ausfälle durch Verletzungen. Wir liefen um 7 Uhr los. Heut war die Strecke wieder sehr lang, 71 Kilometer ungefähr. Aber es sollte ein großes Stück durch München gehen, darauf freute ich mich. Auch hatte Christian aus dem Forum angedeutet, dass er mich durch München ein Stück begleiten würde. Nachdem mich gestern auch der Trinkrucksack am Ende gestört hatte, lief ich heute völlig ohne extra Versorgung. Ich hatte gemerkt, dass ich von Verpflegungsstelle zu Verpflegungsstelle auch gut so auskomme. Heute war es wieder ein wenig wärmer aber noch angenehm. Irgendwo im Englischen Garten in München kam mir dann Christian entgegen. Dann folgten sehr kurzweilige Kilometer. Er erklärte mir die Sehenswürdigkeiten an denen wir vorbeiliefen, man sah zwar nicht sehr viel davon aber egal, ein wenig hab ich schon mitbekommen. Es war sehr schön, so zu laufen. Ich wurde gleich ein wenig schneller, war heute ansonsten sehr langsam unterwegs, die lange Etappe von gestern hatte mich schon ein wenig müde gemacht. Aber das Stück durch München ging ruckzuck um. Am Tierpark verabschiedete er sich dann und ich wusste aber, dass ich den Rest nun auch noch gut schaffen würde. Heute gab es an einer der hinteren Verpflegungsstellen Erdbeeren. Wie lecker. Da wollte ich gar nicht wieder weg. Und wieder setzte ich mich immer kurz hin um dann gut gestärkt weiterlaufen zu können. In Wolfratshausen hieß das Hotel Humplbräu, wie sinnig. Ein Zimmer mit Carmen und Simone war wunderbar. Gemütlich und sehr angenehme Gesellschaft. Außerdem gab es ein tolles Eiscafe im Ort. Am Abend heute Lasagne, langsam wurde das Essen besser. Wieder das übliche Pflegeritual der Beine, schlafen ging ganz gut.

Die Isar und das Voralpenland (Bild von Norbert Rößler vom Isarrun 2005)

Der vierte Tag

Nun kam der vorletzte Tag. Angekündigt war, dass es jetzt auch in die Berge ging. Dafür nicht mehr so lang. Nun bin ich aber weder gute Bergauf- noch Berabläuferin. Na, wird schon werden. Viel schlimmer war, es regnete Bindfäden. Heut also mit Jacke los. Am Anfang machte ich tatsächlich noch den Versuch, um die Pfützen rumzulaufen. Nach 2 Kilometern gab ich das auf. Heute war ja der „Vatertag“ und wir trafen auch ein paar aber eher wenige bei dem Wetter. Das erste Stück lief ich mit Simone und Olaf, die Gesellschaft tat mir gut und wir ließen es sehr ruhig angehen. Irgendwann schickten sie mich weg, Simone ging es heute nicht so gut. Auch heute gab es wieder einen Trailpfad, der war heute sehr gefährlich. Viele glatte Wurzeln, sehr unwegsam, durchs Gesträuch hindurch. Aber sehr abwechslungsreich. Der Muskulatur taten solche Pfade sehr viel wohler als die geraden glatten Abschnitte. Am meisten hatte mir die ganzen Tage zu schaffen gemacht, dass viel Schotterwege zu laufen waren. Teilweise durchs alte Isarbett. Das war für die Füße sehr anstrengend, also für meine, laufe ich doch sonst viel und gern auf Asphalt. Aber das hier war halt was anderes. Der Anstieg, der dann kam, der verdiente den Namen Berg durchaus. Aber ich hatte mich tatsächlich darauf gefreut. Ich wanderte flott hoch. Runter ging ich auch, war zu steil. Ich kann wirklich nicht gut runter laufen. Ein Problem war, dass mir unglaublich kalt war heute. Ich hatte zwar eine Jacke an aber kurze Hosen und irgendwann hatte der Regen so ausgekühlt. Mir taten aber die lieben Helfer an den Verpflegungsstellen viel mehr leid. Wurde mir beim Laufen wenigstens durch die Bewegung irgendwann wieder einigermaßen warm, standen sie doch den ganzen Tag im kalten Regen und harrten für uns aus. Unglaubliche Leistung und alle waren trotzdem gut gelaunt und fröhlich. Also schaffte ich mein Pensum auch irgendwie. Am Ende lief ich wieder mit Kurt, wir motivierten uns gegenseitig, doch immer wieder anzulaufen und das letzte Stück bis zum Hotel in Fall dann gar nicht mehr zu gehen. Das half ungemein. Versprochen war heute ein schönes Sporthotel mit tollem Essen. Nur Zimmer hatten wir dort nicht. Wir schliefen auf dem Boden im Seminarraum. Das war aber egal. Nur schnell aus den nassen Sachen heraus und dann entdeckte ich, dass im Bad eine Wanne stand. Was für eine Wohltat. Ich lag bestimmt eine halbe Stunde im Wasser. Ich hatte für meine Matratze auch eine schöne Ecke gefunden und die Lebensgeister kehrten zurück. Das Abendessen war dann grandios. Ein Pastabüfett, alles unglaublich lecker. Hinterher Obstsalat. Ich fühlte mich sehr wohl. Nun würde nur noch eine Etappe kommen. Mal sehen. Schlafen ging nun diese Nacht nicht, irgendwo schnarchte immer jemand.

 

Isarrun 2007

Hochgebirgslandschaft beim Isarrun

Der fünfte Tag

Da war ich froh, als es endlich hell wurde. Das Frühstück war so großartig wie das Abendessen. Aber ich traute mich nicht an Eier mit Speck vorm Laufen. Etwas bange schaute ich zum Himmel. Im Moment regnete es nicht. Ich hatte mir aber heute halblange Tights angezogen, mir war die Kälte des Vortages noch gut in Erinnerung. Heute war der Untergrund wirklich sehr schwer. Der Schotter bestand aus sehr großen Steinen. Dafür wurde man mit einer Landschaft entschädigt, die einfach traumhaft war. Immer wieder blickte man auf die Isar, immer wieder auf die Berge. Es war einfach nur schön. Kurz vor der Grenze zu Österreich in Mittenwald hörte plötzlich die Markierung auf. Nanu. Aber es gab einen Wegweiser, darauf stand Scharnitz. Na dann, liefen wir halt hier lang. Wir kamen auch wirklich an der nächsten Verpflegungsstelle an, auch hatten wir ja die Isar als Markierung gehabt. Dort erzählte man uns dann, dass es einheimische Wanderer sehr gestört hätte, dass dort verrückte Läufer durch die Gegend liefen und daher hätten sie mit ihren Wanderstöcken alle Markierungen entfernt. Es handelte sich hier nicht etwa um einen Lausbubenstreich, die Wanderer waren alle Rentner.

Isarrun 2007

Gruppenfoto beim Isarrun

Isarrun 2007

Links Silke

Nach der Verpflegung in Scharnitz, die etwa bei Kilometer 41 war, ging es bergauf bis an die Quelle. Ich kam ins Wandern, es war warm geworden, es ging mir gut. Jetzt kam ein Abschnitt von solch sagenhafter Schönheit, das ist unbeschreiblich. Schneebedeckte Gipfel, ringsum immer wieder kleine Wasserquellen, aus denen man auch trinken konnte, eine wunderschöne Pflanzenwelt, es blühte überall, die Natur machte wunderschöne Geräusche und es gab kaum Menschen hier. Ich war unsagbar glücklich. Auch war ich mir jetzt doch schon sehr sicher, dass ich das Ziel erreichen würde. Etwa bei Kilometer 53 kam man schon mal am Ziel vorbei, konnte es schon mal anschauen. Dann noch bis zu einem Wendepunkt und dann zurück. War ich die letzte Zeit noch öfter gewandert, so flog ich jetzt förmlich dem Ziel entgegen. Tatsächlich gelang mir nach 5 Tagen und ungefähr 326 Kilometern Lauferei noch ein Sprint ins Ziel, sagenhaft. Und diesmal kamen die Tränen nicht erst beim Zieleinlauf. Ich heulte schon seit etwa 5 Minuten still vor mich hin. An der Quelle saßen dann schon viele der Läuferinnen und Läufer die ich in den vergangen Tagen ins Herz geschlossen hatte. Es war eine sehr schöne Truppe zusammengekommen, es war schön, diesen Lauf hier mit ihnen ausklingen zu lassen. Wir hatten uns Wechselsachen hoch bringen lassen und so konnten wir noch wenigstens 1 ½ h Stunden hier oben sitzen, uns selbst bewundern, die Füße ins kalte Wasser halten und einfach nur glücklich sein. Die Fahrt ins Tal erfolgte dann auf dem Anhänger eines Traktors. Autos dürfen hier oben nicht hoch, nur das vom Bürgermeister, der übrigens auch vor Ort war. Die Abfahrt war unglaublich lustig. Der Anhänger war brechend voll, wir saßen irgendwie teilweise übereinander und hatten viel Spaß.
Am Abend gab es eine schöne Abschlusssiegerehrung. Jeder wurde nach vorn gerufen, wir bekamen ein schickes Shirt und ich gönnte mir ein Glas Rotwein, was mich irgendwie gleich sehr müde machte.

Ich bin in den vergangenen Tagen zum Fan des Isarlaufs geworden. Dies ist ein Lauf, der einfach unbeschreiblich schön, perfekt durchorganisiert und eine große Herausforderung ist. Ich bin sicher, wenn es diesen Lauf im nächsten Jahr wieder gibt, ich stehe wieder am Start, wenn alles gut geht.

Mein Dank gilt allen, die dazu beigetragen haben, dass ich dieses Erlebnis haben durfte. Allen voran Uli Welzel, der hier eine perfekte Organisation hingelegt hat, weiter zu den Angehörigen der Läufer, die sich für uns an die Strecke gestellt haben, um uns zu versorgen und dabei immer freundlich und lieb waren. Weiter zu Helmut Schieke, der alles besorgte, was das Herz eines Läufers begehrte, Erwin Remmele und Reinhard Bussmann, die ebenfalls jeden Tag aufs Neue an ihrem Verpflegungsstand standen und dazu noch wertvolle Hinweise geben konnten. Den Angehörigen einzelner Athleten, wie zum Beispiel Wolfgang Olbrich (hier nur mal als Beispiel genannt), die ebenfalls jeden Tag für uns alle da waren. Und nicht zuletzt Sonja Welzel, die am letzten Tag ebenfalls noch eine Verpflegungsstelle mit übernahm, ihren Mann ansonsten sehr unterstützt bei der Gesamtorganisation und vor allem möglich macht, dass er diese Woche nicht bei der Familie sondern bei den Läufern verbringt.

 

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