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Fürth - Marathon am 15.6.2008 - als Zugläufer beim Fürth Marathon - Laufbericht von Jürgen Löwenstein

Autor: Jürgen Löwenstein

E-Mail - an Jürgen

Fürth Marathon 2008

Jürgen Löwenstein als Zugläufer beim Fürth Marathon 2008

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Mein Bericht als Zugläufer beim Fürth Marathon - von Jürgen Löwenstein

Im Mai 2008 wollte ich mich zum Metropolmarathon in Fürth anmelden. Auf dessen Startseite sah ich folgende Mitteilung: Es werden noch Zugläufer gesucht! Das klang recht interessant. Zugläufer, Pacemaker ... das sind doch jene Läufer, die einen Marathon in einer vorgegebene Zeit laufen und dabei eine möglichst große Schar von Mitläufern mit dieser Zeit ins Ziel bringen. Und so wollte ich mich auch einmal an diesem Job versuchen. Also habe ich mich mit dem Veranstalter in Verbindung gesetzt und wurde als Zugläufer für den Marathon mit Zielzeit 4:30h eingeteilt. Diese Zeit, sollte für mich kein Problem darstellen. Nun begann ich mich mit der Rolle als Zugläufer auseinanderzusetzen. In Gesprächen mit Bekannten, kam ich zu der Erkenntnis, dass es für den Zug- und Bremsläufer nur darauf ankommt, die Strecke möglichst gleichmäßig durchzulaufen und in der geplanten Laufzeit im Ziel anzukommen. Erwin Bittel sagte mir: "Sei am Anfang Bremsläufer, damit die Leute nicht zu schnell loslaufen. Und am Ende wirst du vermutlich sowieso im Ziel allein ankommen." Seine Begründung leuchtete mir vollkommen ein. Deshalb begnügte ich mich mit der Rolle, dass ich anderen Läufern nur als Orientierung für eine bestimmte Zielzeit dienen konnte. Für jede angebotene Zielzeit wurden zur Sicherheit zwei Läufer eingeteilt. Wir wurden mit auffälligen gelben Laufshirts ausgerüstet und bekamen jeder noch einen orangen Luftballon, auf dem die Zielzeit aufgemalt war. Luftballons sind sehr empfindlich. Entweder platzen sie oder fliegen einem davon. Ich war gespannt, ob wir unsere Luftballons die Reise heil überstehen werden.

Fürth Marathon 2008
Ausgabe der gelben Laufshirts und Luftballons


Kurz vor dem Startschuss. Im Starterfeld leuchten viele orange Luftballons


Günter und


Jürgen laufen zusammen den Marathon in 4:30h

Den Startschuss zum Marathon bekam ich gar nicht mit. Ich sah nur, wie sich die Läufer vor mir auf den Weg machten. Eigentlich war ich noch nicht startbereit. So kam es, dass ich meine Stoppuhr erst nach ungefähr hunderte Meter hinter der Startlinie aktivieren konnte. Ich nahm es mit Humor. Auf dem ersten Kilometer ging es schon gleich gefährlich nah an Sträuchern und Bäumen vorbei. Die Luftballons nahmen es mit Fassung. Aber schon nach etwa 800m löste sich der Luftballon von Günters Seil und flog davon. Von nun an hütete ich meinen Luftballon wie meinen Augapfel.

Schon bald ging es durch die herrlich grünen Pegnitzwiesen
 
Im Knoblauchsland werden die Kartoffeln gewässert


Früh übt sich


In Unterfarrnbach geht's durchs Festzelt

Nun hat sich auch mein Luftballon selbstständig gemacht. Günter und ich sind nur noch an unseren Shirts zu erkennen. Aber da die uns folgenden Läufer ja schon über längere Zeit folgten, war es kein großer Verlust.


In Unterfürberg war unsere Gruppe schon überschaubar


Eine Ehrenrunde über Laufbahn beim LAC. Hier war unsere Gruppe schon kleiner.


Wieder im Stadtkern von Fürth


Auf den letzten Kilometern laufen Günter und ich allein


Cheerleader begleiten die Läufer auf den letzten Metern ins Ziel

Geschafft! - und nur 2 Sekunden schneller als geplant. Was will man mehr. Doch von der anfangs recht großen Gruppe, die mit uns 4:30h laufen wollten, war am Ende keiner mehr übrig. Woran lag es? Ich glaube, dass wir die Strecke eigentlich recht gleichmäßig liefen (bei einer Bandbreite etwa von 5:55 bis 7:10 pro km). Ab km 25 verloren wir immer an den Verpflegungsstationen Mitläufer, die sich dann immer wieder mühsam heranzogen. Und am Ende fehlte dann wohl die Kraft.

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