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laufspass.comFielmann-Naturmarathon in Marienwerder am 15.03.2008 - Wenn der Regen und das Mistwetter mal einen Pausentag einlegt - Laufbericht von Silke Stutzke

Autor:  Silke Stutzke
Fotos: Frank Exner - Weitere Fotos

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Marienwerder Marathon 2008

Silke in der Mitte bei der Siegerehrung des Naturmarathons in Marienwerder

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Wenn der Regen und das Mistwetter mal einen Pausentag einlegt ...

Dann sollte man Marathon laufen. Und natürlich nicht in einer Stadt sondern in herrlicher Landschaft. Da bietet sich alljährlich und das schon zum vierten Mal der Fielmann-Naturmarathon in Marienwerder im Landkreis Barnim, nördliches Brandenburg an. Es ist nicht bekannt, dass nach Absolvierung dieses Marathons jemand besser sehen kann, der Name stellt lediglich die Verbindung zum Sponsor her, welcher sich bereits seit 4 Jahren durch einen Gebietsleiter höchstpersönlich hier engagiert. Und dieser Marathon scheint so gut anzukommen, dass er immer mehr Läuferinnen und Läufer anzieht. Sie kommen sogar von sehr weit her, auch aus Polen wurden Teilnehmer in der Starterliste entdeckt.
In diesem Jahr war das Feld der Finisher über alle Distanzen, es werden Strecken von 1 km über Viertel-, Halb-, Dreiviertel- und eben „Ganz“-Marathon angeboten, am Ende auf 589 angestiegen. Für einen kleinen Laufverein wie die Bernauer Lauffreunde ist das eine immense Zahl und erfordert die ganze Kraft der Organisatoren. Diese hatten aber alles bestens im Griff. Sogar das Wetter. Tagelang hatte es Regen und Sturm gegeben, aber am Tag des Marathons schien die Sonne, die Temperaturen lagen im läuferfreundlichen Bereich und es versprach ein schöner Tag zu werden.

Der Sportplatz in Marienwerder, einem kleinen blitzblanken Dörfchen mit viel Engagement in herrlichster Lage am malerischen Finowkanal, bietet beste Bedingungen als Startareal. Anmeldungen und Startvorbereitungen können in aller Ruhe erfolgen und die Strecke kann beim Warmmachen schon mal in Augenschein genommen werden.
Es handelt sich um eine 10,5 km Runde, welche sehr abwechslungsreich ist. Start ist an besagtem Sportplatz, dann geht es schnell in den Wald, der Boden ist noch leicht sandig aber recht trocken. Kaum Pfützen. Eine kleine Brücke über einen Bach wird überquert, man läuft jetzt ziemlich lange auf diesem schönen weichen Waldboden und hat nur geringfügige kleine Anstiege zu überwinden. Nach etwa 5 Kilometern erreicht man die erste Verpflegungsstelle, weiter geht es ein Stück auf Asphalt, hier benutzt man einen Teil des Berlin-Usedom-Radweges. Es läuft sich leicht hier. Auf der ersten Runde hat man auch noch viel Gesellschaft, auch auf der zweiten ist die Strecke noch gut bevölkert. Auf der dritten lässt das dann merklich nach und die vierte ist eine recht einsame Angelegenheit. Da hat man dann eben mehr Zeit für die Schönheiten ringsum.
Kurz vor Ende der Runde erreicht man nämlich den Finowkanal, eine sehr malerische Wasserstraße, wie ich finde. Hier trainiere ich auch oft, ich liebe diesen Kanal. Habe also sozusagen Heimvorteil, was aber bei einem Marathon wohl nicht wirklich eine Hilfe ist. Ein kurzer aber knackiger Anstieg führt hinauf zur Brücke, wir sind wieder im Dorf angekommen. Hier empfangen uns sogar ein paar Zuschauer und applaudieren. Jetzt geht es etwa 300m die Straße hinunter und nach einer Wende wieder hinauf. Das muss so sein, die amtliche Streckenvermessung hat es so ergeben.

Marienwerder Marathon 2008

Silke in der Mitte bei der Siegerehrung

Marienwerder Marathon 2008

Silke beim Interview

Und dann läuft man durch das Ziel. Beim vierten Mal hat man dann einen Marathon hinter sich und da war auch mein Lauf dann beendet. Sogar sehr erfolgreich, denn ich habe mit einer Zeit von 3:40,33 die Damenwertung gewonnen. Ich hatte zwar vermutet, dass ich an erster Stelle lag, denn auf dem Stück an der Straße konnte man ja einige Mitläufer beobachten. Aber sicher war ich mir nicht. Es hätte ja eine Läuferin sehr weit vor mir sein können. Das war wirklich das einzige was ich etwas schade fand, der Sprecher mühte sich zwar, war aber ein eher zurückhaltender junger Mensch und so bekam ich nicht mit, was er sagte. Dadurch fiel mein Jubel etwas gedämpft aus und kam auch sehr verspätet. Denn ich gewinne ja nun nicht alle Tage einen Marathon und auch wenn eine 3:40 nicht so eine schnelle Zeit ist, gewinnen kann ja immer nur, wer mitläuft. So ist das eben.

Der Sieger bei den Herren blieb souverän unter 3 Stunden. Mit 2:55h gewann Detlef Voss aus Bernau und unterstrich damit einmal mehr, dass Seniorensportler aus dem Barnim eine Größe darstellen. Denn er läuft bereits in der M55.
Einige Sportler hatten auch bis zu unserer Siegerehrung ausgeharrt, die Ehrungen für die kürzeren Distanzen waren natürlich schon vorbei. Aber auch wir bekamen noch unseren Applaus und so ging ein schöner Lauftag in der Sonne zu Ende.

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