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Bericht vom
Transalpine-Run vom 30.08. - 06.09.2008 von Marcus Löbel

6. Tag - Antholz, 4. September 2008 - Ettore Girardi und Silvano Fedel erobern das Leadertrikot zurück

E-Mail - an Marcus Löbel - Internetseite des Transalpine-Runs

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Antholz, 4. September 2008 - Ettore Girardi und Silvano Fedel erobern das Leadertrikot zurück

Sie waren die Sieger in der Gesamtwertung der Männer in den Jahren 2005 und 2006. Und auch beim GORE-TEX® Transalpine-Run 2008 durften sie sich nach der ersten Etappe in St. Ulrich am Pillersee wieder das Leadertrikot überstreifen. Danach durchlebte das italienische Spitzen-Duo, bedingt durch einen Infekt bei Ettore Giradi, ein kleineres Formtief. Prompt handelten sie sich einen gewaltigen Rückstand auf die Allgäuer vom „Team BLT Laufsport Saukel-Haglöfs“ ein, der ihnen prompt die Führungsposition kostete. Zwar waren sie auf der vierten und fünften Etappe wieder die Tagesschnellsten. Doch der Abstand, den sie dabei auf das Duo Brack/Dippacher heraus liefen, war zu gering, um damit die Führungsposition im Gesamtranking zu übernehmen. Auf der sechsten Etappe gelang Ettore Girardi und Silvano Fedel nun endlich das, auf was sie in den letzten Tagen hingearbeitet hatten.

Transalpine - Run 2008

„Wir haben gewusst, dass das deutsche Team derzeit leidet“, sagte Silvano Fedel im Etappenziel in Antholz. Das wusste die Italiener zu nutzten, gingen bereits auf dem Kilometer fünf in die Offensive und setzten sich schnell vom Rest des Feldes ab. Ihre Verfolger hatten dem nichts entgegen zu setzen - im Gegenteil. Dippacher und Brack fielen bis zur ersten Verpflegungsstation bei Kilometer neun auf Position zehn im Feld zurück. Sicher spielte den erfahrenen italienischen Bergläufern auch das leicht regnerische Wetter zu, obwohl auch Fedel später einräumen musste: „Auf dem steilen, rutschigen Abstieg von der Riesenfernerhütte (2792 m) mussten wir sehr vorsichtig laufen.“ Das hielt sie nicht davon ab die insgesamt 24,83 Kilometer von Sand in Taufers bis ins Ziel in Antholz mit der Fabelzeit von 2:55:10 Stunden zu beenden. Überraschungszweite wurde das spanische Team „Joma Montana Olesa“ (3:12:18 Stunden) vor „Team Guaraira Repano“ aus Venezuela (3:17:21 Stunden). Brack/Dippacher von „Team BLT Laufsport Saukel-Haglöfs“ fingen sich im Rennen zwar, kamen in der Tageswertung aber nicht mehr über Platz fünf (3:25:46 Stunden) hinaus. Im Gesamtranking liegen sie aber weiterhin ungefährdet an zweiter Position vor den Venezuelanern Alexis Arreaza und Yanis Povea.

Duo Miksch/Stork bei den Masters nicht zu schlagen

Bei den Masters erreichten Thomas Miksch und Christian Stork erneut als Tagesschnellste (3:07:14 Stunden) das Ziel. Mit hauchdünnem Vorsprung kamen sie vor den Lokalmatadoren Hans und Martin Nocker vom „Team Antholz/Wioleboch“ (3:07:34 Stunden) in der Südtiroler Biathlon-Hochburg an. „Das ist ein tolles Gefühl vor all den Fans, die einem auf den letzten Metern zujubeln, vorbei zu laufen. Vorrangiges Ziel ist für uns allerdings, dass wir sicher als Finisher in Sexten ankommen“, gab Hans Nocker auf die Frage nach den Ambitionen auf der heutigen Heim-Etappe zu Protokoll. Immer besser in Tritt kommen unterdessen die beiden Allgäuer Miksch und Stork. Nach dem Ausscheiden der großen Konkurrenten Wurzer und Innerkofler (Team Niederdorf) feiern sie einen Tagessieg nach dem anderen und bauen ihren Vorsprung in der Masters-Gesamtwertung damit immer weiter aus. „Christian war heute bombig drauf und wird von Tag zu Tag zu besser. Sicher ist man sich nie, aber auch heute haben wir wieder keine Schwächen gezeigt“, gab sich Leadertrikot-Träger Miksch selbstbewusst auf die Frage nach dem Ehrgeiz auf den Gesamttitel bei den Masters. Ihr Vorsprung auf „Team Antholz/Wioleboch“ in der Gesamtwertung wuchs heute zwar nur unbeachtlich an, ist bei der momentanen Stärke der beiden Allgäuer mit 45 Minuten und nur zwei verbleibenden Etappen aber bereits mehr als komfortabel. Als Drittplatzierte beendete „Team Kleinwalsertal-Salomon“ nach 3:13:09 Stunden das Rennen im Antholzer Tal.

Transalpine - Run 2008

Team Canada entscheidet das Rennen im Abstieg

Auch bei den Damen ähnelt sich der tägliche Rennverlauf. Bergauf gibt es einen permanenten Schlagabtausch zwischen den Italienerinnen Pfeifhofer und Egarter vom „Team Alpin Lauf Sexten“ und „Team Canada“ mit Nicki Haugan und Tracy Garneau. So auch heute. „Auf dem Weg hinauf zur Riesenfernerhütte waren wir meistens vorne. Aber auf dem Weg runter haben sie uns eingeholt – ich weiß nicht, was die für Beine haben“, bilanzierte Egarter den Rennverlauf ernüchtert im Ziel. Am Ende entschieden die Kanadierinnen das Rennen um den Tagessieg nach 3:46:28 Stunden knapp für sich. Ihnen folgten das Südtiroler Duo (3:47:54 Stunden) vor „Team Running – Das Laufmagazin“ (4:23:41 Stunden) auf Platz drei.

Führungswechsel bei den Mixed-Teams

Turbulenzen zwischen der fünften und der sechsten Etappe verhalfen „Team Hotel Lindenhof-Adidas Naturns“ (3:37:52 Stunden) zum Tagessieg und gleichzeitig in die Leaderjerseys in der Mixed-Kategorie. Nachdem „Team Naturpark Lechtal“ wegen gesundheitlicher Probleme von Magdalena Schiffer bereits gestern ausgestiegen war, mussten heute auch die Favoriten von „Team Salomon“ der Muskelverletzung von Stephan Tassani-Prell Tribut zollen und aufgeben. Auf Platz zwei kam „Team Cti“ (3:44:12 Stunden) vor „Team Sport Paul Ultrasports“ mit 3:44:29 Stunden.

7. Etappe: Antholz (ITA) nach Niederdorf im Hochpustertal (ITA)

Vorletzte Etappe und noch einmal steht den Teilnehmern ein gewaltiges Stück Arbeit bevor. Nach der Grüblscharte (2394 m) geht es wieder weit hinab ins Tal, bevor den Teilnehmern dann der zweite Anstieg zum Hochhorn (2623 m) bevorsteht. Nach dem erneuten Abstieg ist der Uphill zum Eggerberg mit 1822 Metern dann fast nur noch ein Klacks, bevor es von dort hinab ins Tagesziel nach Niederdorf geht.

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