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Chiemgauer 100 am 01.08.2010 - 100 km und 4400 Höhenmeter  - Laufbericht von Norbert Rößler

Fotos von N. Rößler, S. Roth, B. Spring und O. Schuberth

Teil 2

E-Mail - an Norbert

Weitere Laufberichte

Chiemgauer 100 2010
Hochfellngipfel beim Chiemgauer 100 er 2010

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Chiemgauer 100 2010
Hochfellnhaus in Sicht
Chiemgauer 100 2010
Hochfellnhaus endlich ganz nah
Chiemgauer 100 2010
Hochfellngipfel mit Chiemsee
Chiemgauer 100 2010
Chiemsee
Chiemgauer 100 2010
Michael Grau und Norbert Rößler beim Feierabendbier
Chiemgauer 100 2010
Blick hinunter nach Ruhpolding
Chiemgauer 100 2010
Abendstimmung auf dem Hochfelln
Das kann man dann vom folgenden Abstieg nicht ganz behaupten. Er gefiel mir auch bei heute perfektem Wetter und in Begleitung von Michael nicht. Es geht sehr steil abwärts und der schmale Pfad ist kreuz und quer mit einem Gewirr aus Latschenkieferwurzeln überzogen. Die muss man irgendwie überklettern und gleichzeitig den abschüssigen, teilweise stufigen, steilen Abhang bewältigen.
Meine Oberschenkelmuskulatur schrie und jammerte, aber das nützte ihr auch nichts – einen anderen Weg konnte ich nicht bieten. So störend die Kiefernwurzeln auch waren, so konnte man doch zumindest die Latschen nutzen, um sich daran abwärts zu hangeln.

Nach einigen Hundert Metern war auch diese Herausforderung bewältigt und statt Steilhang mit Latschenkiefern folgte nun ein Steilhang mit lockerem Geröll. Auch nicht mein Lieblingsuntergrund, aber schon besser. Beim Thoraussattel wechselten wir dann hinüber auf die andere Bergseite und damit war das Schlimmste erledigt. Der Pfad zog in Serpentinen durch die Bergflanke nach unten, teilweise noch schwierig, weil überwuchert, aber ohne wesentliche Absturzgefahr. Je tiefer wir kamen, desto gemäßigter wurde das Gefälle. Der Pfad mündete irgendwann in einen breiten Forstweg, wir erreichten den Talboden und kurz darauf die letzte große Verpflegung in Eschelmoos. Damit hatte uns das Gebirge endgültig ausgespuckt. Der Rest war technisch harmlos – 15 Km nach Hause traben durch das Tal der Gruttau. So richtig zügig ging das allerdings nicht mehr vonstatten. Die Strecke fällt bis Ruhpolding zwar recht deutlich, aber der Streckenarchitekt hat noch unangenehm häufig Gegenanstiege eingebaut, die Bergabpassagen sind dadurch unangenehm steil und ab Km 92 erwischte uns dann doch noch die Dunkelheit.
Außerdem fehlte jetzt jeglicher Druck. Das Zeitlimit würden wir erreichen, die Sieger waren längst im Ziel. So nutzten wir jede mögliche Ausrede um vom Läufer zum Geher zu werden (es geht bergauf – gehen; es geht steil bergab – gehen; querfeldein - gehen; kein Läufer hinter uns - gehen), aber irgendwann sahen wir doch das Flutlicht des Waldstadions, erreichten ein letztes Mal den Traundamm und schließlich das Stadion. Seit dem Hochfelln waren Michael und ich zusammen geblieben.

17 Stunden 28 Minuten hatten wir letztendlich gebraucht – ein in jeder Hinsicht erfüllter Lauftag. Der Chef persönlich begrüßte uns an der Ziellinie, wir bekamen eines der begehrtesten Finisher-T-Shirts in Deutschland und dann lockte die heiße Dusche, sowie die vom Veranstalter angebotene Massage – all inclusive für 40 € Startgeld, davon können Pauschaltouristen nur träumen.

Chiemgauer 100 2010
Abwärts durch die Latschenkiefern
Chiemgauer 100 2010
Kleine Kraxelei zur Abwechslung
Chiemgauer 100 2010
Bergwandern nach 14 Stunden Laufzeit
Chiemgauer 100 2010
Bergwandern nach 14 Stunden Laufzeit
Chiemgauer 100 2010
Bergwandern nach 14 Stunden Laufzeit
Chiemgauer 100 2010
Zieleinlauf um 1/2 11 (Bildquelle: Veranstalter)
Am nächsten Morgen traf sich die Läuferschar wieder zur Siegerehrung im Waldstadion. Auch die Riesenschnitzereien für die Sieger sind mittlerweile bereits legendär. Von 98 Startern hatten 2 Frauen und 52 Männer das Ziel innerhalb des Zeitlimits erreicht (Sieger: Uli Calmbach in 10 Stunden 58 Minuten bzw. Sabine Martin in 16:38 Std.)
Das 100-Meilen-Rennen sah 17 Finisher bei 42 Startern. Hier gewannen Christoph Lux in 25:11 Std. und Iris Leistner in der überragenden Zeit von 27:33 Std., mit der sie auch Rang 4 in der Gesamtwertung belegte.

Die Verlosung wirklich schöner und werthaltiger Sachpreise schloss die Veranstaltung dann ab. Dabei ging ich irgendwie leer aus. Wahrscheinlich war ich, als meine Startnummer aufgerufen wurde, in Gedanken noch oder schon wieder in den Bergen. Aber auch ohne zusätzliches Mitbringsel: Das Preisleistungsverhältnis bei diesem Lauf ist unglaublich und nur mit vielen engagierten und freundlichen Helfern realisierbar. Familiär und professionell – Herzlichen Dank!

Chiemgauer 100 2010
Gewichtige Siegestrophäen
Chiemgauer 100 2010
Giselher Schneider bei der Siegerehrung
Chiemgauer 100 2010
Die Sieger im 100-Km-Lauf
Chiemgauer 100 2010
Welche Farbe hat das Finisher-Shirt? - Gruppenphoto zum guten Schluss
Chiemgauer 100 2010

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Bericht vom Chiemgau 100 km 2007

Bericht vom Chiemgau 100 km 2005

 
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