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P-Weg Ultramarathon am 11.09.2010 – Purer Spaß am Laufen – Bildbericht von Günter Kromer

Teil 4

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Mehr über den Autoren Günter Kromer

P-Weg Ultramarathon 2010
Schöner Ausblick beim P-Weg Ultramarathon

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Nun folgt ein langer, zermürbender Aufstieg ins Ebbegebirge. Auch wenn die meisten meiner Fotos viel Aussicht zeigen - der allergrößte Teil der Strecke führt durch Wald.
P-Weg Ultramarathon 2010
Am höchsten Punkt des Tages herrscht auch wieder Hochstimmung.
P-Weg Ultramarathon 2010
Umweltschutz wird beim P-Weg groß geschrieben. Den wenigen Idioten, die dennoch ihre Becher oder Gelpackungen unterwegs in den Wald werfen, sollte man eine Zusatzrunde zum Aufräumen verordnen. Zum Glück sind dies nur wenige.
P-Weg Ultramarathon 2010
Während ich nun ich auf einem wunderschönen Trail abwärts laufe kommt weit entfernt gerade die schnellste Frau ins Ziel (Sabine Weidlich in 6:21).
P-Weg Ultramarathon 2010
P-Weg Ultramarathon 2010
Weiterhin Landschaftsgenuss pur! Weit in der Ferne segeln Boote auf dem Biggesee.
P-Weg Ultramarathon 2010
P-Weg Ultramarathon 2010
Bei Windhausen kommen wir an einer modernen Kirche vorbei.
P-Weg Ultramarathon 2010
Nun beginnt der letzte Aufstieg des Tages. Die Sicht auf weit entfernte Berge ist kristallklar, und das Licht scheint heute alle Farben zu verstärken.
P-Weg Ultramarathon 2010
P-Weg Ultramarathon 2010
A-bstiegskampf

Bei mir macht es sich jetzt doch bemerkbar, dass ich wie jedes Jahr Anfang September beruflich extrem unter Druck stand, 60 Stunden pro Woche gearbeitet habe und vor lauter Stress kaum schlafen konnte. Auch die erst drei Wochen zurück liegenden 3000 Höhenmeter im Allgäu stecken mir wohl noch in den Muskeln. Meine Batterie ist leer und ich fühle mich platt wie ein Frosch auf der Landstraße. Aber die schöne Landschaft hält trotz Erschöpfung meinen Stimmungspegel unverändert auf „großartig“. Peter Ickert, der „Erfinder“ des Röntgenlauf, den ich neulich bereits im Allgäu kennen lernte, zieht an mir vorbei. Er meint, der Röntgenlauf, bei dem ich bald auch starten werde, sei von der Strecke her einfacher.
P-Weg Ultramarathon 2010
P-Weg Ultramarathon 2010
Etwa bei der vorletzten Verpflegungsstelle ziehen dann auch die drei Frauen an mir vorbei, die mal kurz vor, mal kurz hinter mir liefen. Nun sehe ich hinter mir niemanden mehr.
P-Weg Ultramarathon 2010
Noch ein Stück bergauf, dann liegt Plettenberg unter mir, und ein langer, leicht zu laufender Abstieg beginnt.
P-Weg Ultramarathon 2010
Eigentlich könnte man auf dieser Strecke noch mal richtig Vollgas laufen, aber meine Beine wollen nur noch Siebenerschnitt. An der letzten Verpflegungsstelle wird sogar Schnaps angeboten, aber das wäre jetzt Gift für mich.
P-Weg Ultramarathon 2010
P-Weg Ultramarathon 2010
Zuletzt noch eine Runde durch die Fußgängerzone, dann liegt das Ziel vor mir.
P-Weg Ultramarathon 2010
Statt hinter dem Ziel anonym in der Menge zu verschwinden laufen nun alle Finisher noch über eine Bühne, wo sie mit Handschlag begrüßt werden. Das Finishershirt hat ein originelles Bildmotiv, denn es zeigt die Höhenprofile der einzelnen Strecken.
Ich habe es geschafft! Doch obwohl ich insgesamt schneller lief als erwartet und 98 Minuten vor dem Zeitlimit in Plettenberg bin scheint nach mir kein Ultra mehr durch das Ziel zu kommen.
P-Weg Ultramarathon 2010
D-anach

Die Zielverpflegung beschränkt sich auf Bananen, Kuchen und belegte Brote, leider ohne mein geliebtes alkoholfreies Bier, doch rund um das Ziel ist ein nettes, kleines Straßenfest mit vielen Buden wo es etwas zu essen und trinken gibt. Der hervorragende Duschbereich ist etwas abseits im Betriebshof der Polizei.
Da der nur stündlich zum Bahnhof fahrende Bus gerade durch ist und ich auf die drei Kilometer keine Lust habe, fahre ich per Anhalter zum Bahnhof. Als ich nachts dann im Internet auf die Ergebnisliste blicke bin ich etwas enttäuscht. Obwohl ich schneller lief als erhofft reichte es nur für den drittletzten Platz. Aber Spaß hat der Lauf gemacht, und wenn ich nicht ca. 150 Mal zum Fotografieren stehen geblieben wäre (wovon ich wie gewohnt nur etwa die Hälfte der Bilder veröffentliche) hätte das auch ein paar Plätze weiter oben ausgemacht. Insgesamt kamen 64 Männer und 7 Frauen ins Ziel.

Fazit:

Ein außergewöhnlich aufwändig organisierter Lauf mit schöner Route. Auf ein paar wirklich nur kurzen Trail-Abschnitten muss man aufpassen, dass man nicht stolpert oder ausrutscht. Daher ist er etwas härter als ein durchschnittlicher Landschaftslauf, aber dennoch nie richtig schwer. Im Vergleich zu Sachen wie dem Allgäu-Panorama-Marathon oder Keufelskopf Ultratrail ist er gehtechnisch einfach. Dennoch bezeichneten auch einige Läufer die Route als schwer. Dass sie sehr schön ist, darin stimmen alle überein.
 

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