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10. Roth Challenge am 10. Juli 2011 - Ein Bildbericht von Jürgen Sinthofen

Teil 2

Autor:  Jürgen Sinthofen

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Roth Challenge 2011
Der Marathon beim Challenge Roth 2011

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Roth Challenge 2011
Am Kalvarienberg

Roth Challenge 2011
Mal etwas Ruhe
Roth Challenge 2011
Kurz vor Hipoltstein
Roth Challenge 2011
Am Solarer Berg
Roth Challenge 2011
Stimmung pur,
Roth Challenge 2011
... , die fast nicht endet
Roth Challenge 2011
Kurz vor Ende der ersten Runde wieder in Hilpoltstein
Roth Challenge 2011
Ankunft in der Wechselzone zum Laufen
Roth Challenge 2011
Schnell umziehen
Hinter dem Zelt gleich eine Verpflegungsstation welche keine Wünsche offen ließ. Schwämme, Wasser, Col, Iso, Bananen, Melonen, Kekse, Schokolade, Riegel, Gel und was weiß ich noch alles wurden alle 2km gereicht! Jetzt musste man nur noch laufen.

Die ersten Staffelteilnehmer, welche 1.10h nach mir gestartet waren, hatten mich schon auf der Radstrecke überholt, darunter auch der für das Team Bayern 3 fahrende Faris Al-Sultan, ein ehemaliger Sieger des Ironman Hawaii (also ein „Weltmeister“). Weitere flogen nun auf der Laufstrecke an mir vorbei. Gut das diese Läufer mit einem schicken „S“, aufgetragen mit einem dickem Filzstift auf die rechte Wade hinten, markiert waren. So war es nicht so demoralisierend als wenn man nicht wüsste, ob nun ein direkter Konkurrent noch so gut drauf war.

Durch den Rother Stadtwald ging es knapp 3km sonnengeschützt runter zum Main Donau Kanal. Tolle Stimmung am „Knotenpunkt“ der Laufstrecke welche wir 3 mal sehen würden. Links, jetzt gute 6km auf dem Wasserwirtschaftsweg direkt auf der Dammkrone des Kanals nach Norden. Sonne pur, kein Wind, immer wieder Zuschauer. Auf dem ca. 3m breiten Weg kamen uns die schnelleren Protagonisten entgegen und in beiden Richtungen wurde noch fleißig überholt. Man lief also teilweise unrhythmisch im Zickzack.
Dies kannte ich schon von meinem ersten Teameinsatz als Läufer. Damals kam noch erschwerend hinzu, dass es geregnet hatte und die tiefere Fahrspur noch mit Wasser gefüllt war, was die Nettolauffläche noch weiter verkleinerte. Damals war ich aber trotzdem super unterwegs.
Und jetzt? Es lief recht gut, die beschriebenen Verpflegungsstationen gab es Gott sei Dank alle 2km. Also weiter, km 10, Schleuse Leerstetten, tolle Stimmung, easy ging es nach Schwand rein. Nette Idee, dreimal lief man auf den zentralen Marktplatz zu und dann kleeblattförmig wieder weg. Gute Stimmung – und Tschüss Schwand.
Den ganzen Weg wieder zurück über die Schleuse zum Knotenpunkt am Hafen. Links und jetzt nach Süden wieder am Kanal entlang. Gut, dass ich das Terrain kannte, ich wohne selbst am Kanal und meine Standardtrainingsroute führt über das gleiche Geläuf. Nach 2km unterquerten wir eine Kanalbrücke. Mist, da laufen ja welche von uns! Muss ich auch da rüber? Hatte gerade die letzten 10km recht gekämpft, bin kaputt und nun noch das. Weitere 2km nach Haimpfarrich und Eckersmühlen dann rechts durch die Ortschaft und parallel zum Kanal auf einer kleinen Anhöhe durch den Wald und über den Kanal nach Hinterheubühl. Wendepunkt bei km 28, tolle Stimmung in den Ortschaften und dann die gleiche Schleife leicht bergab wieder zurück an den Kanal in Haimpfarrich. Oh je, jetzt noch wieder 4 km zurück zum Hafen womit 35 km geschafft waren.
Zwischenzeitlich hatte sich die Sonne hinter Wolken versteckt, das Laufen wurde etwas einfacher. Ein Kollege hatte mich entdeckt, auf seinem Fahrrad tauchte er immer wieder auf und machte Fotos. Klasse, und mir hat es moralisch geholfen – wer möchte auf Fotos nicht gut aussehen? Wir trabten durch den Stadtwald zurück, vorbei an Motivationsschildern und irgendwelchen Bildern nach Roth. Aber anstatt direkt zum Ziel zu laufen durften wir noch eine unattraktive Schleife durch Roth drehen. Vielleicht lag es am Wetter, in Roth fing es an zu nieseln und die Temperatur fiel auf 16°C, aber kaum mehr Zuschauer und Stimmung an der Strecke. Egal, Gas geben, jetzt wollte ich unter 11h30 bleiben. 500m vor dem Ziel war wieder was los, nicht nur Zuschauer, sondern auch ein gewaltiger Gewitterregen. Es war dunkel geworden, die Zuschauer im nicht überdachten Zielraum waren geflüchtet – und ich armer Tropf der als frenetisch gefeierter Ironman einlaufen wollte, kam total durchnässt aber dennoch hoch zufrieden und gesund an.
Medaille, Foto, Stretching und kurzer Schnack mit unserer ältesten Tochter, die neben ihrem alten Herren auch ihre Kommilitonen des Trisports Münster unterstützt hatte.
Roth Challenge 2011
Im Rother Stadtwald
Roth Challenge 2011
Der Knotenpunkt am Hafen
Roth Challenge 2011
Ganz schön viel los auf dem Weg nach Schwand
Roth Challenge 2011
Schleuse Schwand
Roth Challenge 2011
Marktplatz in Schwand
Roth Challenge 2011
Die Brücke nach Hinterheubühl
Roth Challenge 2011
Haimpfarrich
Roth Challenge 2011
Kurz vor Wendepunkt Hinterheubühl
Roth Challenge 2011
Marktplatz Roth
Roth Challenge 2011
Das Gewitter begann kurz vor dem Zieleinlauf
Roth Challenge 2011
Fast geschafft
Roth Challenge 2011
Geschafft!
Jetzt aber ab zur Umkleide, unterwegs ein schönes Funktions-Finishershirt abgegriffen und den Kleiderbeutel abgeholt. Duschen lohnte nicht, abtrocknen und trockene Klamotten an war der Luxus. Dann möglichst trocken zurück ins Festzelt, vorbei an den Massagebänken (was soll das nützen – danach könnte ich nicht mehr aufstehen) und dem beschäftigten Roten Kreuz zum Essen. Was ein Fest, diverse belegte Brote, Gebäck, Milchprodukte und alle Getränke warm und kalt. Wirklich gut, nur schade, „gerammelt volles Zelt“ wegen des ganz miesen Wetters war noch eine Untertreibung.

Toll, jetzt musste ich irgendwie zurück zum Schwimmstart um mein Auto abzuholen. Der Veranstalter bot zwar einen Shuttleservice an, aber zum Glück traf ich noch einen Sportsfreund der mich dorthin mit nahm. Gut, jetzt zurück nach Roth zur Wechselzone 2, um das Rennrad und die Kleiderbeutel abzuholen. Es war schon fast 22.00 Uhr und wir mussten lange anstehen, um die Sachen mit dem Transponder wieder auszulösen.

Für mich war ein langer Tag vorbei, für unseren Favoriten Andreas Raelert war sein erster Ausflug nach Roth bereits in neuer Weltbestzeit von 7.41,33 beendet. Na, ist klar das er sich strecken musste, er wusste ja das bereits vier Plätze nach ihm Chrissie Wellington ihrer Favoritenrolle wieder voll gerecht wurde und zum dritten mal in Folge die Weltbestzeit bei den Damen in Roth verbessert hatte - heuer auf 8.18,13!

Alle weiteren Ergebnisse sind auf dem sehr gut gestalteten Internetauftritt super aufbereitet hier zu finden.

Mein Resümee:

Die drei Sportarten im Triathlon sind eine echte Trainingsergänzung für uns Läufer. Etwas von allem trainiert ist nicht wesentlich aufwändiger, aber viel gesünder, abwechslungsreicher und eventuell auch effektiver als das reine Laufen.

Ein Triathlonwettkampf allerdings ist sehr aufwändig und in Roth erst recht. Wer die weltschnellste Strecke, die besten Triathleten und einen sehr guten Service für fast 5.000 AthletInnen bieten möchte lockt die Protagonisten mit einem Programm von Donnerstag bis Montag nach Mittelfranken. Aber das kostet natürlich auch seinen Preis.
Für den Einzelstart sind 330€, für eine Staffel 450€ fällig. Da schlucken wir Marathonis, wenn wir an unsere Startgelder denken. Aber ehrlich, New York oder auch einige andere Marathone kosten fast ähnlich und bieten wesentlich weniger.

Die Veranstaltung ist in der Triathlonszene Kult, jeder möchte mal in Roth dabei gewesen sein, deshalb sind die Startplätze, speziell für den Teamevent, innerhalb von zwei Stunden nach Öffnung der Onlineanmeldung bereits ausgebucht.

Trotz ein paar organisatorischen Mängeln wie z.B. die lange Wartezeit bei der Startnummernausgabe oder bei der Abholung der Räder, die man allerdings im positiven Sinn auch zu Gesprächen mit Sportfreunden nutzen könnte, ist Roth eine Erfahrung, welche einem Ausdauersportler unvergessliche Eindrücke bietet.

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