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Zermatt-Ultra-Marathon am 09.07.2011 - Zum schönsten Aussichtspunkt der Alpen - Bildbericht von Günter Kromer

Teil 3

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Mehr über den Autoren Günter Kromer

Zermatt Ultramarathon 2011
Auf dem Weg zum Gornergrat beim Zermatt-Ultra-Marathon 2011

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Der Anstieg entlang der Bahnlinie zieht so manchem die Zähne, der seine Kräfte falsch eingeteilt hat.
Als ich mal wieder das nur halb sichtbare Matterhorn knipsen will, bietet ein Läufer an, ein Foto von mir zu machen.

Zermatt Ultramarathon 2011
Inzwischen höre ich Blasmusik sogar in Stereo, denn sowohl die Kapelle unten an der Riffelalp spielt wieder als auch die oben auf dem Riffelberg.
Kurz vor dem Ziel folgt dann ein kurzes, besonders steiles Stück.
Zermatt Ultramarathon 2011
Hier sorgt ein Dudelsackspieler für Erinnerungen an den Jungfrau-Marathon.
Zermatt Ultramarathon 2011
Nun glauben viele, dass es zum Ziel nur noch wenige Meter wären und wollen direkt darauf zu laufen. Doch noch immer müssen sie steil weiter steigen, vorbei am Ziel und immer weiter hinauf.
Zermatt Ultramarathon 2011
Erst bei der Streckenweiche bei km 42 dürfen sie links abbiegen und bergab ins 2585 m hoch gelegene Ziel rennen, während wir Ultras nun den schwersten, aber auch den schönsten Aufstieg des Tages vor uns haben.
Zermatt Ultramarathon 2011
Wir folgen nun nicht dem kürzesten Wanderweg hinauf zum Gornergrat sondern der interessanteren Route.
Zermatt Ultramarathon 2011
Der Weg ist so gut markiert, dass man ihn auch in dichtem Nebel unmöglich verfehlen kann. Dass der Abstand zwischen den Läufern ohnehin nicht allzu groß ist und auch genügend Wanderer unterwegs sind erhöht den Sicherheitsaspekt. Aber im Sicherheitsaspekt hat der Zermatt-Ultra ohnehin einen riesengroßen Vorsprung vor ähnlichen Veranstaltungen, da wir in recht kurzen Abständen an Bahnstationen vorbei kommen und dadurch bei einem Unfall nie weit von schnell möglicher Hilfe entfernt sind.
Richtig steile Abschnitte wechseln nun mit wenigen Passagen, die man gut laufen kann. Schon sehr bald nach Verlassen von Riffelberg begeistert uns der Blick auf die Gletscher im Gebiet vom Monte Rosa Massiv (4633 m) und Breithorn.
Zermatt Ultramarathon 2011
Mir gefällt dieser Ultramarathon von Kilometer zu Kilometer besser. Jetzt fühle ich mich wieder pudelwohl. Aber auch andere scheinen viel Spaß zu haben.
Zermatt Ultramarathon 2011
Am Riffelsee werden jährlich Millionen Fotos vom Matterhorn geknipst, das sich im Wasser spiegelt. Aber egal, ich finde es hier auch heute toll.
Zermatt Ultramarathon 2011
Zermatt Ultramarathon 2011
Ab dem letzten Verpflegungspunkt bei Rotenboden wechselt der Regen in Graupel. Zeitweise erreichen die Eiskörnchen schon fast Hagelgröße.
Zermatt Ultramarathon 2011
Über mir sehe ich, wie sich Läufer in steilen Serpentinen am Felshang hinauf mühen. Einigen merkt man an, dass sie am Ende ihrer Kräfte sind. Andere dagegen haben das Ziel bereits erreicht und noch genug Energie, um von dort statt mit der Bahn hinab zu fahren zurück nach Riffelberg rennen.
Zermatt Ultramarathon 2011
Zermatt Ultramarathon 2011
Zermatt Ultramarathon 2011
Dann steige auch ich die Treppe zur Brücke über den Bahnhof hinauf und laufe die letzten Meter aufs Ziel zu.
Zermatt Ultramarathon 2011
Kann ein Wettkampfziel herrlicher liegen als hier oben?
An der Ziellinie steht Klaus Klein, den ich schon seit Oberstaufen kenne und dem ich auch gestern Abend und heute Morgen schon begegnete. Gleich knipsen wir noch gegenseitig Fotos.
Zermatt Ultramarathon 2011
Zermatt Ultramarathon 2011
Ich bekomme die Medaille, eine Verpflegungstüte, das Finishershirt (nur noch in XL vorrätig, passt mir aber wie normalerweise Größe M), dann knotet ein Helfer sehr sorgfältig eine Wärmeschutzfolie um mich. Trotzdem sehe ich zu, dass ich schnell hinein ins Warme und Trockene komme. Acht Grad ist es hier oben nur.
Zermatt Ultramarathon 2011
Doch nach kurzer Pause gehe ich wieder ins Freie, knipse noch ein paar Impressionen vom heutigen "Gipfelsieg".
Zermatt Ultramarathon 2011
Zermatt Ultramarathon 2011
Zermatt Ultramarathon 2011
Dann fahre ich mit der Bahn hinab nach Riffelberg, wo auch für die Ultras das Gepäck liegt und die Duschen sind.
Annette und Horst haben unten längst ihren Marathon beendet und warten auf mich. Horst, der schon zwölf Mal den Jungfrau-Marathon lief, findet Zermatt deutlich anspruchsvoller, aber gefallen hat es auch ihm.

Alles in allem war es eine außerordentlich schöne Veranstaltung, von der man wirklich hoffen kann, dass sie eine Wiederholung findet. Wie ich am nächsten Tag höre wird es aufgrund des großen Erfolgs der Veranstaltung zwar nicht schon 2012, aber ab 2013 vielleicht sogar regelmäßig den Gornergrat-Ultra geben, und die Elite muss zukünftig ganz bestimmt nicht noch einmal durch ein dichtes Läuferfeld drängeln.
Der Ultra trug auf jeden Fall dazu bei, auch die Teilnehmerzahlen beim normalen Marathon zu erhöhen. Wie anschließend an den roten Finishershirts der Ultras und den grünen Shirts der Marathonis zu erkennen ist starteten viele Paare oder Gruppen auf beide Disziplinen verteilt. Ich könnte mir gut vorstellen, dass zusätzlich auch noch ein in Zermatt startender Halbmarathon diesen Effekt hätte.

Unten in Zermatt findet am Abend noch eine Jodlermesse statt.
Zermatt Ultramarathon 2011
The day after

Der Sonntag beginnt mit Postkartenwetter. Annette, Horst und ich beschließen, noch einmal zum Gornergrat zu fahren. Vielleicht sehen wir heute endlich auch das Matterhorn.
Fehlanzeige! Aber zumindest kann ich nun die Viertausendersammlung unter anderem um Dom (4545 m), Täschhorn (4491 m), Alphubel (4206 m), Alalinhorn (4027 m) Rimpfischhorn (4199 m) und Strahlhorn (4190 m) ergänzen, deren oberste Meter anfangs noch fehlen, aber später am Mittag auch aus den Wolken auftauchen.
Zermatt Ultramarathon 2011
In der anderen Richtung erblicke ich nun endlich auch Dent Blanche (4357 m) neben dem bereits gestern sichtbaren Obergabelhorn (4063 m)
Zermatt Ultramarathon 2011
Auch die Sicht in Richtung Zinalrothorn (4221 m) und Weisshorn (4505 m) ist besser als gestern.
Zermatt Ultramarathon 2011
Sowohl in der Bahn als auch am Gipfel treffen wir sehr viele Leute mit Finishershirt.
Da wir überraschenderweise alle drei keinen Muskelkater haben beschließen wir, heute vom Gornergrat bis Sunnegga zu wandern. Nun kann ich noch Impressionen der Strecke fotografieren, wie sie bei Sonnenschein ausgesehen hätte.
Zermatt Ultramarathon 2011
Zermatt Ultramarathon 2011
Zermatt Ultramarathon 2011
Zermatt Ultramarathon 2011
 Am Nachmittag ziehen dann zwei Gewitter mit starken Regenfällen über uns hinweg. Ein Glück, dass wir so ein Sauwetter nicht gestern beim Wettkampf hatten!
Abends fahren wir gemütlich zurück und gehen in einer guten Pizzeria essen.
Volkswirtschaftlich bringen die als Wettkampfzugabe gelieferten Gratisfahrkarten sicher viel Geld in die Region. Viele Läufer übernachten deswegen sicher ein oder zwei Nächte länger hier, um die Fahrten nutzen zu können. Dazu kommen die Ausgaben für Mittagessen am Gornergrat oder in Riffelberg, Abendessen in Zermatt oder im Tal, dazwischen Kaffee, Cola, Bier, und Zeit zum Souvenirkauf bleibt auch genug.
Hoffen wir, dass sich diese Erkenntnis im Mattertal durchsetzt und diese ideale Kombination bald jedes Jahr angeboten wird!

Die Ergebnisse

Marathon
1. Patrick Wieser (3:09:40), 2. Jean Christopher Dupont, 3. Tim Short
Lizzys Hawkers alter Streckenrekord wird um 36 Sekunden von Daniela Gassmann (3:32:12) geschlagen, 2. Jasmin Nunige, 3. Lizzy Hawker mit 25 Minuten Rückstand

Ultramarathon
1. Harald Aas (4:00:08), 2. Ruedi Bärtschi, 3. Julien Salamun
1. Caroline Reiber (4:50:37), 2. Jeanette Dalcomo, 3. Alexandra Bürger

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