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Hornisgrinde Marathon am 22. Juli 2012 - Ein Laufbericht von Jürgen Sinthofen

Teil 2

Autor:  Jürgen Sinthofen

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Hornisgrinde Marathon 2012
Schwarzenbachtalsperre beim Hornisgrinde Marathon 2012

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Hornisgrinde Marathon 2012
Sogar Hochsitze sind mit Schindeln gedeckt

Hornisgrinde Marathon 2012
Wo gibt es noch Heutrocknung auf Holzgestellen?
Hornisgrinde Marathon 2012
Frischer Holzgeruch macht Beine
Alle 5km gab es Tee und Iso, später auch Cola und mal etwas Banane oder Apfel als Verpflegung. Das war okay, auch die immer mal wieder aufgestellten Wasserbottiche für Schwämme waren Läufergerecht. Die Getränke wurden meist von freundlichen Helfern gereicht. Auch jeder Kilometer war ausgeschildert.
Etwas irritierend war aber, dass die Streckenmarkierung im Wald teilweise zu wünschen übrig ließ. An einigen Stellen waren Streckenposten, bei einer Straßenüberquerung sogar mit Ampelanlage - schwäbische Gründlichkeit - sonst gab es eine Pfeilmarkierung mit Sägespänen - oder halt auch mal nicht. Einige Läufer waren sich etwas unsicher, aber die Faustregel konnte lauten: In der ersten Streckenhälfte tendenziell immer die Bergabvariante, im zweiten Teil des Laufes eher immer bergan.

Bei km 25 erreichten wir die Schwarzenbachtalsperre, der tiefste Punkt unseres Laufes bei 680m ü. NN.
Eine knapp 1km lange flache Wendepunktstrecke am Ufer des Stausees entlang - sehr schön, da uns hier auch mal ein paar Wanderer anfeuerten.

Aber dann, es ging nun bis ins Ziel kontinuierlich ganz leicht bergan, zunächst unmerklich, aber dann riss bei ca. km 28 der Kontakt zu Norbert ab. Aha, noch hatte ich 7min unter dem 5min / km Schnitt gut, aber ab km 34 war die Luft raus.
Ein echter Einbruch wie ich ihn noch nicht erlebt hatte.

Man sieht, auch einem erfahrenen Läufer kann bei solch genialen Laufbedingungen mal "der Gaul durchgehen". Sei's drum, die Strecke konnte nichts dafür, auch die letzten Kilometer gingen durch den Wald, und andere Marathonis zogen an mir vorbei. Selbst schuld, auch in dem Flyer des Veranstalters war ein eindeutiges Höhenprofil, ich war also gewarnt.

Km 41, es geht auf eine Teerstraße, liebevoll eine für uns mit Hütchen abgesteckte Laufstrecke, stark bergan, nochmals rechts, eine Böschung hoch und dann die letzten Meter über den Parkplatz zum Ziel.
Hornisgrinde Marathon 2012
Auf dem Pendelstück an der Schwarzenbachtalsperre
Hornisgrinde Marathon 2012
Gleich geht es wieder in den Wald
Hornisgrinde Marathon 2012
Schwäbische Gründlichkeit mit Ampelregelung für die Straßenüberquerung
Hornisgrinde Marathon 2012
Es geht nur noch leicht bergan
Hornisgrinde Marathon 2012
Jetzt wurde es steiler
Hornisgrinde Marathon 2012
Kurz vor dem Ziel am alten Kurhaus
Hornisgrinde Marathon 2012
Fast geschafft
Geschafft, es war nun doch warm geworden - geschätzte 22°C - und meine Zeit war noch akzeptabel.
Immerhin gab es fünf Läufer unter drei Stunden, hierbei setzte sich Thomas Bauer, den wir bereits als Sieger des diesjährigen Helgoland Marathons kennengelernt hatten, in 2.53,19 als Sieger durch.
Bei den Damen war Nicole Benning in 3.24,25 erfolgreich. Alle weiteren Ergebnisse gibt es hier.

Im Ziel gab es Tee und Iso sowie Banane. Für Geld im Festzelt wurden aber auch Kaffee und Kuchen oder alternativ Maultaschen mit Kartoffelsalat oder Bockwurst ohne Senf angeboten.

Aber wie immer, das Beste zum Schluss. Für eine kalte Dusche im kalten Kellerraum des örtlichen Skiclubs musste man ungefähr 300m einen steilen Abhang auf einem Trampelpfad zurücklegen. Das Gute, dies ersparte jede Massage und man bekam von jedem Muskel Rückmeldung.
Hornisgrinde Marathon 2012
Geschafft!
Hornisgrinde Marathon 2012
Zielverpflegung light
Hornisgrinde Marathon 2012
So sehen Sieger aus: Links (in Grau) Sieger Thomas Bauer, Zweiter Stefan Mürb (Mitte) und Dritter Thomas Wagner (ganz rechts)
Hornisgrinde Marathon 2012
Horst Preisler erzählt von seinem 1.782sten Marathon, daneben der 79jährige Gerd Papke sowie der Organisationsleiter Martin Fritsch
Mein Resümee:
Für ein Startgeld von 23€ erhielten wir mit der Startnummer noch ein Multifunktionstuch. Die Veranstaltung war routiniert organisiert und vieles fühlte sich so an wie die Läufe wie sie vor 20 Jahren stattfanden.

Manche LäuferInnen wünschten sich am Ende doch eine handfestere Verpflegung im Ziel und doch auch eine Medaille als Erinnerung an ein schönes Lauferlebnis. Trotzdem passt hier das Preis-/ Leistungsverhältnis.

Eine ganz tolle und am Ende recht anspruchsvolle Strecke in der sehr schönen Natur des Hochschwarzwaldes, Wetterglück, nette Mitläufer, adäquate Läuferverpflegung und lockere Stimmung auch bei der zügig durchgeführten Siegerehrung sind eine ganz klare Empfehlung für den 41. Hornisgrinde Marathon.

Dem rührigen Veranstalter rund um den Organisationsleiter Martin Fritsch bleibt zu wünschen, diesen Lauf im Rahmen des Trends vieler Läufer, an mehr Landschaftsmarathons teilzunehmen, tendenziell wieder in Richtung früherer Teilnehmerzahlen steigern zu können.

Links

Internetauftritt des Hornisgrinde Marathon

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