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Graubünden Marathon 2005

Akkordeonklänge beim Anstieg zur Mittelstation

laufspass.com - Graubünden-Marathon am 25.6.2005 - Bildbericht von Thomas Schmidtkonz

Wetterleuchten über dem Rothorn

Teil 7 - Von Lenzerheide zur Mittelstation Scharmoin

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Aus "Planet der Verbrecher" von Robert Sheckley - Kapitel 7

... Ein Wind durchfuhr die Straßen ..., er kam von den Bergen des Landesinneren. Barrent fühlte, wie der Schweiß auf seinem Körper antrocknete ...

Von Lenzerheide zur Mittelstation Scharmoin / Samstag 25.6.05 - 13:15 - 14.15 / 1460 m - 1880 m

Während Jonathan Wyatt schon längst im Bergrestaurant bei Kaffee und Kuchen sitzt, liegen mit 1414 Höhenmeter noch mehr als die Hälfte der zu bewältigenden Höhenmeter vor uns. Die Streckenlänge scheint dagegen mit 11,5 km recht bescheiden zu sein.
Beim folgenden Läuferbüffet, wo es über Gels, Bouillon, Weißbrot, Obst und Riegel fast alles gibt, zeige ich dagegen weniger Bescheidenheit und lange kräftig zu. Berglaufen macht hungrig.
Dabei lerne ich Andreas aus Albaching kennen. Ich fotografiere ihn und dann verabschieden wir uns schon wieder voneinander mit den besten Wünschen.

Vom Graubünden Marathon 2005

Fotosession mit Andreas

Es geht nun noch ein kurzes flaches Stück durch Lenzerheide, bis uns ein  in der Tat sehr steiler Bergpfad Richtung Mittelstation führt.

Vom Graubünden Marathon 2005

Steiler Anstieg oberhalb Lenzerheide

Auch ich kann hier stellenweise meinen Tripelschritt nicht mehr durchhalten und muss längere Passagen gehen. Da wir aber im Urlaub der Schweiz die letzten zwei Wochen viel gewandert sind, und ich dieses Mal meine Kräfte gut eingeteilt habe, bereitet mir dieser extrem schwere Streckenabschnitt deutlich weniger Probleme als in den beiden Vorjahren.

Vom Graubünden Marathon 2005

Hitze und steiler Anstieg machen hier vielen Läufern zu Schaffen

Nach einigen Hundert Metern ist der Weg nicht nur extrem steil, sondern auch extrem holprig und von Wurzeln und Steinen nur so gesäumt. Aber so was gehört zu einem schweren Bergmarathon eben auch einfach dazu, und zumindest ich möchte so was auch nicht missen. Selbst der Jungfrau Marathon mit seinen Läuferautobahnen hat zumindest auf den letzten 4 Kilometern mit den beiden Moränen einen anspruchsvollen Bergpfad zu bieten.

Ich bin aber nicht so unvorsichtig diese Meinung im Augenblock laut kundzutun. Nur für den Fall, dass noch einige Mitkonkurrenten soviel Kraft haben, an mir "Lynchjustiz" auszuüben.

Vom Graubünden Marathon 2005

Hier biegen wir link auf einen extrem holprigen Abschnitt ab

Vom Graubünden Marathon 2005

Hier ist eisernes Marschieren angesagt

Obwohl auch ich hier nur noch marschiere, kann ich einige Läufer überholen. Das sieht aber wie im Zeitlupentempo aus. Einer dieser Läufer steht gebeugt am Streckenrand. Oh, dem Armen geht es aber gar nicht gut! Besorgt frage ich nach, ob alles ok ist oder, ob ich Hilfe von weiter oben rufen soll. Zum Glück ist aber alles so weit ok. Er ist nur ausgepowert und muss einfach mal einige Minuten tief durchatmen. Ich sage: "Lass Dir Zeit und bleib stehen bis es Dir wieder besser geht!". Beruhigt ziehe ich von dannen...

Vom Graubünden Marathon 2005

Dieser Abschnitt bereitete mir schon im Vorjahr viel Genuss

Nahe eines schönen  Wasserfall, den man von hier leider nicht sieht, wird uns, nun schon in 1800 Meter Höhe, ein Softdrink wie von einem altehrwürdigen englischen Butler gereicht. Nur ist der Butler nicht aus England und auch kein Mann, sondern eine nette Frau mit Schweizer Gastfreundlichkeit

Vom Graubünden Marathon 2005

Hier werden uns kühlende Erfrischungsgetränke kredenzt

Vom Graubünden Marathon 2005

Zur Freude der strapazierten Läuferbeine folgt nun ein flacher Abschnitt, wo wir mit fröhlichem Laufschritt wieder Schwung in die müden Glieder bringen.

Beschwingend sind auch die Akkordeonklänge eines Schweizer Musikers, der uns am Streckenrand seine fröhlichen Weisen aufspielt. So was ist schön! So was macht Spaß!
Ich applaudiere voller Freude und setzte freudig zum Schlussanstieg zur Mittelstation an.
Dabei gehen mir die  Klänge aus meiner Kindheit im Kleinen Walsertal  "Wenn wir erklimmen schwindelnde Höhen, Bergvagabunden sind wir ..." nicht mehr aus dem Sinn. Das Jodeln lasse ich aber lieber sein, um das Bergwild und entgegen kommende Passanten nicht zu sehr zu verschrecken.

Vom Graubünden Marathon 2005

Kurz vor der Mittelstation versperrt durstiges Rindvieh die Marathonstrecke. Nur mit Mühe quetsche ich mich an die verduzt dreinschauenden vierbeinigen Zuschauern vorbei.
Da ich heute mal gerne unter 7 Stunden bleiben möchte, verkneife ich es mir eine der Kühe wie im Jahr 2003 am Kopf zu graulen. Das Tierchen war damals so verzückt, dass es mich gar nicht mehr von dannen ziehen ließ. Daher dann auch meine damalige Endzeit von fast 7 1/2 Stunden ...

Vom Graubünden Marathon 2005

Durstige Gesellen versperren den Weg

Vor der Mittelstation treffe ich wieder Rita, die die folgende schöne Laufstudie am steilen Hang von mir fotografiert

Vom Graubünden Marathon 2005

Laufstudie von mir (Foto Rita Eigenmann)

Vom Graubünden Marathon 2005

Laufstudie von mir (Foto Rita Eigenmann)

Vom Graubünden Marathon 2005

Hans Peter bei der Mittelstation (Foto Rita Eigenmann)

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