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Vom Montafon Arlberg Marathon 2005

Gaby versucht es mit Rückwärtslaufen beim Montafon Arlberg Marathon

laufspass.com - Montafon - Arlberg - Marathon am 9.7.2005 - Bildbericht von Gaby und Thomas Schmidtkonz

Der Erste wird der Letzte sein

Teil 12 - Schleife um St. Anton

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Gaby:
Schließlich laufen wir oberhalb des Zieles in St. Anton vorbei. Nun geht es zum letzten Mal bergab. Aber meine Knie haben nun endgültig genug vom Abwärtslaufen und tun dies ziemlich deutlich kund. Also gehe ich immer wieder kurze Strecken rückwärts, bis sich meine Knie wieder beruhigt haben. Und plötzlich ist Martin wieder da. Wir hatten schon Angst, dass er wegen seiner Schulter ausgestiegen ist. So ist aber das "Hallo" sehr groß.
Die letzten 4 Kilometer laufen wir gemeinsam. Wir blödeln nun zu dritt mit den Helfern und den verbliebenen Zuschauern herum. So vergehen die letzten Kilometer wie im Flug

Thomas:
Der Höhenweg hier ist landschaftlich schön und auch ganz nett zu laufen. Die Serpentinen, die dahinter gen Himmel führen, beeindrucken uns momentan aber mehr.
Wie gut, dass wir beide nicht auf Tempo laufen.

Vom Montafon Arlberg Marathon 2005

Schöner Höhenweg oberhalb von St. Anton. Aber die Gegenanstiege tun mit 35 km in den Knochen schon etwas weh.

Vom Montafon Arlberg Marathon 2005

Hier geht es noch einmal so richtig hoch.

Vom Montafon Arlberg Marathon 2005

Fingerhut

Kaum haben wir die nächste Passhöhe erreicht, versagt Gabys rechtes Knie. Ihr Knie will einfach nicht mehr abwärts laufen und protestiert lauthals. So können wir hier kein Tempo machen und schleichen stattdessen mit 2-3 Stundenkilometern dahin.
Während Gaby vor sich hin humpelt und unser kleiner Trauerzug kaum vom Fleck kommt, kann ich in der Ferne einen Läufer sehen, der uns schnell näher kommt.
Das kann nur einer sein, nämlich Martin. Ja dem Bergdoktor war es gelungen Martin wieder hochzupäppeln. Zuerst hatte er noch über ein Stunde lang Schmerzen, aber dann ließen sie nach und so konnte er uns doch noch einholen.

Vom Montafon Arlberg Marathon 2005

Martin wurde so gut verarztet, dass er uns wieder einholen konnte

Ja mein kleines Krankenhaus! Der eine ist geheilt, aber dafür macht uns nun Gaby Sorgen. Wir versuchen sie zu stützen und sie versucht es mal mit Rückwärtslaufen. Das klappt dann auch so halbwegs, obwohl es hier an der Rodelbahn noch einmal so richtig steil bergab geht.
Wir verlieren dabei massig Zeit und haben schon Angst, dass wir das von den Veranstaltern weitgesteckte Zeitlimit von 8 Stunden nicht mehr einhalten können.

Vom Montafon Arlberg Marathon 2005

Nun hat Gaby Probleme mit ihrem rechten Knie. Ausgerechnet jetzt geht es steil bergab.

Vom Montafon Arlberg Marathon 2005

Gaby versucht es mal mit rückwärts runter laufen. Das entlastet das Knie etwas, kostet uns aber viel Zeit.

Endlich wird es flach und Gaby kann nun wenigstens wieder flott marschieren ohne, dass das Knie zu sehr protestiert.
Wir stärken uns noch einmal beim letzten Verpflegungspunkt und albern mit den Helfern. Martin fragt immer besorgt, ob schon jemand vorbeigekommen ist.
Ja leider sind so etwa 200 Läufer vor uns, erfahren wir. Also wieder nichts mit einem Preisgeld!
Wenn wir schon unsere Reisekasse nicht aufbessern können, trinken wir hier noch lieber einen Schluck extra.

Vom Montafon Arlberg Marathon 2005

Die letzte Verpflegungsstelle vor dem Ziel

Vom Montafon Arlberg Marathon 2005

Die Betreuer an der  letzten Verpflegungsstelle

Vom Montafon Arlberg Marathon 2005

Die magische KM 40 - Marke

Vom Montafon Arlberg Marathon 2005

"Maria mit dem Kinde lieb
uns allen Deinen Segen gib!"

Kilometer 40 lassen wir rechts liegen und wir tauchen in die vereinsamte Fußgängerzone von St. Anton ein. Leider kommt nun Regen auf. Jeder Passant und damit potentielle Zuschauer flüchtet sich daher irgendwo ins Trockene und kann so seiner Jubelpflicht nicht nachkommen.

Vom Montafon Arlberg Marathon 2005

Kirche von St. Anton

Vom Montafon Arlberg Marathon 2005

In St. Anton kommt leider Regen auf

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