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Gebirgsmarathon Immenstadt 2006

Wildbach beim Gebirgsmarathon Immenstadt

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Gebirgsmarathon - Immenstadt am 05.08.2006 - Bildbericht von Thomas Schmidtkonz

35 Kilometer und 1400 Höhenmeter auf der Ausweichstrecke

Teil 6 - Die Wende und der Weg zurück

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Gebirgsmarathon Immenstadt 2006

Hier lässt sich der "Träger der Roten Laterne" fotografieren

Gebirgsmarathon Immenstadt 2006

Der Wendepunkt ist erreicht

Schließlich erreiche auch ich als würdiger Träger der Roten Laterne den Wendepunkt und den dortigen Verpflegungspunkt. Als letzter Läufer werde ich natürlich "genötigt" bei den noch reichlich vorhandenen Speisen und Getränken fleißig zuzugreifen. Das kostet reichlich Zeit und langsam frage ich mich, ob ich die rote Laterne auf dem Rückweg noch an jemand anders abgegeben kann. Nach dem letzten Platz kürzlich beim Run & Bike Marathon in Coburg sollte das doch nicht zu sehr Schule machen!

Gebirgsmarathon Immenstadt 2006

Für den letzten Läufer ist noch soviel zum Essen und Trinken da, dass ich reichlich zugreifen muss. Das kostet weitere Zeit.

Also gelobe ich Besserung und will neue Prioritäten setzen! Am Rückweg will ich mal etwas weniger Fotos und dafür etwas mehr Tempo machen.

Gebirgsmarathon Immenstadt 2006

Der Hochgrat hat sich in Wolken eingehüllt. Bei der normalen Strecke wäre die Wende dort ganz oben in den Wolken, fast 1000 Meter höher gewesen.

Nach dem nächsten Verpflegungspunkt kann ich wenigstens auf Bernhard aufschließen. Als ich ihn hinter mir lasse, sage ich noch, vielleicht sehen wir uns ja bald wieder.
Nein, so bald habe ich mir das aber nicht vorgestellt, wie es dann geschah.
Als der Weg gabelt, nehme ich statt den rechten Weg den linken Weg, der wie gewohnt weiter am Bach entlangführt. Bald kommen aber erste Zweifel auf. Das sieht hier doch anders aus als am Hinweg! Jetzt kommt auch noch eine Brücke, wo doch gar keine sein dürfte. Nein, über so eine Brücke sind wir am Hinweg nicht gelaufen. Ein Blick auf meine in kluger Voraussicht mitgeführte Wanderkarte beweist: das ist nicht der zuvor gelaufene Weg, obwohl dieser auch zum Ziel führen würde. Also Wendung kehrt! Ich erinnere mich an meinen Irrweg beim Vollmondmarathon im Winter. Aber dieses mal habe ich es doch deutlich eher gemerkt, dass ich wieder einmal vom rechten Weg abgekommen bin. Ja, auch der Mensch ist noch lernfähig.
Bei der Weggabelung treffe ich wieder Bernhard. Ja, so schnell können ungewollte Worte wahr werden!

Gebirgsmarathon Immenstadt 2006

In der Nähe dieses schönen kleinen Wasserfalls verlaufe ich mich um etwa 500 Meter

Gebirgsmarathon Immenstadt 2006

Almlandschaft nahe Ehrenschwang

Voller Trotz gebe ich bei dem scharfen Anstieg Gas. Ich will noch jemand einholen und starte meine Aufholjagd. Auch ich will noch vor mir fliehendes Wild zur Strecke bringen. Waidmanns heil, ihr Jäger mit den zwei geschossenen Hirschen, euch Bergjägern will ich mal zeigen, was so ein laufender Jäger aus dem Flachland so alles zu leisten vermag!

Weiter oben gabelt sich noch einmal der Weg. Kam ich am Hinweg nun von links oder rechts? Ich wähle links. Dieses mal ist ausnahmsweise der linke Weg der rechte Weg. Uff, noch mal Glück gehabt!
Am Hinweg war alles so schön ausgeschildert, aber die Beschilderung auf dem Rückweg lässt Wünsche offen. Das Veranstaltungsteam ging wohl mit Selbstverständlichkeit davon aus, dass Marathonläufer sich den Rückweg merken können. Ich habe den traurigen Beweis erbracht, dass das nicht immer unbedingt der Fall sein muss.

Gebirgsmarathon Immenstadt 2006

Hier fließt die Weißach mal recht ruhig dahin

Es folgt nun ein nicht enden wollender Anstieg zurück zur Mittelbergalm hoch. Ich hatte gar nicht in Erinnerung, dass dieses Stück so lang war. Wieder einmal spüre ich mit eigener Haut, wie schon so oft zuvor, wie dehnbar Raum und Zeit bei Bergmarathons sein können.

In der Manier eines besessenen Jägers hetze ich, aus dem letzten Loch wie eine alte Dampflok pfeifend,  trotzdem diesen endlosen Anstieg möglichst schnell hoch. Noch habe ich nicht jeden Funken von Hoffnung aufgegeben, noch den einen oder anderen Nachzügler einzuholen und zur Strecke zu bringen. Voller Inbrunst, einem brünstigen Hirschen gleich, will ich dann ein "Waidmanns Dank" in die Bergwelt mit der Lautstärke eines Alphorns hinausposaunen.
Aber weit und breit ist vor mir kein laufendes Jagdwild zu sehen. Sollte mich jegliches Jagdglück verlassen haben?

Gebirgsmarathon Immenstadt 2006

Der große Anstieg auf dem Rückweg ist fast geschafft

Dafür lauert rechts vor mir eine Kuh am Streckenrand, die links von mir einen riesigen Kuhfladen hingesetzt hat. Vielleicht findet sich ja ein dummer Läufer zum Amüsement des Rindviehs und latscht da voll hinein.  Nein, nein, den Gefallen tue ich Dir nicht. Das Jagdglück hat mich zwar verlassen, aber auf solche plumpen Fallen falle ich nicht herein!
So lasse ich einen heimtückischen, aber auch sichtlich enttäuschten Vierbeiner rechts hinter mir liegen.

Gebirgsmarathon Immenstadt 2006

Diese Kuh hat links eine Falle in Form eines Kuhfladens ausgelegt und wartet was passiert ...

<== Teil 5 Teil 7 ==>

 

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