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1. Luxemburg Marathon am 27. Mai 2006 - Laufbericht von Jürgen Sinthofen

1. Luxemburg Marathon am 27. Mai 2006 - Teil 2

Autor:  Jürgen Sinthofen

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Weitere Laufberichte

Luxemburg Marathon 2006

In der Innenstadt beim Luxemburg - Marathon 2006

 

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Unterwegs erzählte mir Rainer, welchen ich beim 1. Isarlauf kennen gelernt hatte, dass er sich in seinem Terminkalender bei der Anmeldung zu diesem Marathon vertan hatte, denn am darauf folgenden Tag hat er die Kommunion seiner Tochter auszurichten, d.h. nach seinem Zieleinlauf noch mal schnell eine Nachtschicht einschieben und die 380km nach Münster fahren. Hoffentlich hat Rainer nach dem Mont Blanc Lauf in Chamonix nicht ähnliche Nöte!

Luxemburg Marathon 2006

Eingang zur Innenstadt

Um uns herum waren Läufer an ihren gesponsorten Trikots als Mitarbeiter der luxemburgischen Feuerwehr, des Zolls, der Post und Telekommunikation, etc. zu erkennen. Dies ist für mich immer typisch für einen Erstmarathon, da hier die Läufer mit viel Engagement zur Sache gehen. Nach etwa 10km auf breiten, teilweise leicht ansteigenden Strassen durch das moderne Luxemburg ging es wieder an der Coque vorbei in Richtung Altstadt. Wir überquerten die Brücke oberhalb Pfaffenthal, welche das tiefe Tal überspannt, dass die Altstadt von Luxemburg umgibt, und wurden von vielen begeisterten Zuschauern begrüßt. Dieser Ausbruch von Spontanität hatte sogar luxemburgische Läufer überrascht.

Luxemburg Marathon 2006

Team Wechselzone

Luxemburg Marathon 2006

Downtown

Bei km 17 trennten sich die Wege der Marathonis von den der Halbmarathonis und nach dem Bad in der Menge ging es durch verschiedene Stadtteile, wobei Belair mit seinen imposanten Jahrhundertwende Villen hervorstach doch etwas ruhiger weiter. Zwischen Kilometer 25 bis 32 hatte uns etwas Nieselregen erwischt, der zum einen schön kühlend wirkte, zum anderen aber zusammen mit der Abenddämmerung auch etwas frustete.

Luxemburg Marathon 2006

Hier scheiden sich die Geister

Dies änderte sich jedoch, nachdem wir nach 31km den Bahnhof passierten und wieder in die City mit seinem tollen Publikum eintauchten. Nach ein paar weiteren Schleifen ging es wieder auf der Schnellstrasse raus Richtung Coque und Kirchberg. Die Schrittmacher für 3.29 Stunden waren bei km 37 sehr optimistisch, da sie fast 2 Minuten auf die Endzeit gut hatten.

Luxemburg Marathon 2006

Die 3.29 Blase (das ist die irische Fahne!)

Leider war auf der noch mal zu laufenden Schleife durch Kirchberg die Kilometerbeschilderung ab km 39 bis auf das „noch 1km“ Tor, zumindest für mich, nicht mehr zu sehen, uns so war ich doch erstaunt, dass ca, 400m vor dem Zieleinlauf zwei der Zugläufer wie die Berserker an mir vorbeistoben, um letztendlich in 3.29,59 brutto ihre Pflicht getan zu haben!

Luxemburg Marathon 2006

Die Flamme Rouge: Der letzte Kilometer

Aber wo war der Rest der noch bis km 39 recht ansehnlichen Gruppe geblieben? Die rollten mit mir über den uns bereits bekannten Startbereich, welcher zwischenzeitlich von Fackeln und bengalischen Lichtern auf 200m stimmungsvoll beleuchtet war in Richtung Coque.

Luxemburg Marathon 2006

Lichterkette kurz vor dem Ziel

Luxemburg Marathon 2006

Einlauf in die Coque

Luxemburg Marathon 2006

Stimmungsvoller Zieleinlauf

Das Ziel innerhalb der Coque war super, tolle Stimmung, tolle Beleuchtung und von den Zuschauerrängen eine tolle Stimmung. Das war ein Zieleinlauf von der wirklich besseren Sorte! Nach Überreichung der Medaille und Absolvierung meiner Stretchingübungen gab es Wasser zu trinken. Zuerst dachte ich „war das die ganze Zielverpflegung?“, aber nach der reibungslosen Abholung des Kleiderbeutels gab es Labung mit Äpfeln, Bananen und Apfelsinen sowie Sandkuchen, Cola, Elektrolyt und Wasser auf dem Weg zur Dusche und einer evtl. gewünschten anschließenden Massage. Anschließend konnte man noch als Zuschauer dem stimmungsvollen Zieleinlauf der etwas langsameren Zeitgenossen in der Halle beiwohnen, um sich für die Marathon After Party im eigens dafür aufgebauten Zirkuszelt im Park vor der Coque zu erholen.

Luxemburg Marathon 2006

Geschafft!

Luxemburg Marathon 2006

Kamel Kohil, Sieger in 2:17,27 aus Algerien (rotes Trikot)

Kamel Kohil aus Algerien gewann in 2:17,27 nach einem spannenden Rennverlauf, bei den Damen war Pascale Schmoetten aus Luxemburg in 3:04, 57 erfolgreich.

Weitere Ergebnisse

Luxemburg Marathon 2006

Ohne supernette Helfer geht nichts

Fazit

Für eine doch ordentliche Startgebühr von 34,- bis 60,-Euro bzw. 19,- bis 45,- Euro für den Halbmarathon, je nachdem wann man sich anmeldete, wurde den Teilnehmern am Freitag Abend eine Pasta Party mit zwei Getränken geboten, an der ich aber nicht teilgenommen hatte. Mit Abholung der Startunterlagen, was reibungslos funktionierte, erhielt ein jeder einen Kleiderbeutel mit Getränkeflache, Piratentuch, modischer Umhängetasche etc. Als Finisher erhielt man neben einer Warmhaltefolie noch eine attraktive Medaille und darf sich auf eine Ergebnisliste und Bilder zur Veranstaltung auf einer CD-Rom freuen. Die an der Laufstrecke gelegenen 10 Whirlpools eines Sponsors wurden hingegen wohl wegen des doch durchwachsenen Wetters weder vor noch nach dem Lauf nicht besonders genutzt.

Imponiert hat mir der Aufwand, mit welchem die Polizei die Strassen verkehrsfrei und für uns Läufer sicher hielten. Auch Getränkestationen alle 2,5km findet man nicht überall. Die Bestückung der Stationen mit Wasser, Elektrolyt, Cola, Bananen und Power Riegel war prima, nur hätte ich mir als Rechtshänder die Stationen mehrheitlich lieber in Laufrichtung rechts und vielleicht auch noch mit etwas mehr Abstand zwischen den Tischen gewünscht. Teilweise waren die Laufpassagen etwas eng, an die obligatorischen kleinen Abkürzungen über die Bordsteine und an parkenden Autos rum gewöhnt sich der Stadtmarathoni jedoch recht schnell, zumal in Luxemburg nicht überall so breite Straßen wie in Hamburg oder Berlin zur Verfügung stehen. Die Kilometerschilder waren zu klein und gehören bei einem solch großen Starterfeld auf beide Seiten der Laufstrecke.

Alles in allem ein mit viel Herzblut organisierter und gelungener Erstlingsmarathon unter schwierigen Bedingungen mit einem attraktiven Rahmenprogramm, welcher nach Aussage des Bürgermeisters und des Sponsors im nächsten Jahr wiederholt wird und sicherlich eine Reise wert ist.
 

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