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Chiemgauer 100 km- Ultralauf mit 4500 Höhenmetern am 14. Juli 2007 - Bericht von Dieter Ulbricht

Sie: "Kannst Du mir mal sagen, was Ihr hier so macht?"
Ich: "Wir laufen den Chiemgau Ultra über 100 km!"
Sie: "Dann stimmt das also, was die anderen da vorne uns alles erzählt haben!"

Teil 3

Autor:  Dieter Ulbricht

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Chiemgau 100er 2007

Panoramablick beim Chiemgau 100 er

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Die "Todesgefahr" durch die Forstarbeiten ignorieren wir und vertrauen aufs Gi`s Verhandlungsgeschick. Ein Wink zum Kontrollposten bei km 31 und hinab geht’s zur Brandner Alm am Fuße der Hörndlwand.

Die Hörndlwand ist erreicht. Für die anstrengenden 500 Höhenmeter werde ich durch einen herrlichen Blick auf die umliegende Bergwelt entschädigt. Im Hintergrund strahlt schneebedeckt der Großvenediger, 5 Minuten Zeit zum Genießen müssen sein.

Und dann geht’s schon wieder hinab auf sehr steilem und rutschigem Terrain zur 2. Verpflegung bei km 40. Als ich die erreiche, zeigt meine Uhr schon 6 Stunden Laufzeit... und das für einen knappen Marathon.

Die Verpflegung am Röthelmoosbrunnen lässt keine Wünsche übrig. Ich koste von allem etwas, esse aber insgesamt eher wenig, eine gute Strategie, wie ich am Abend feststellen werde.

Der weitere Weg, den ich nun zusammen mit Jürgen Schoch angehe, ist angenehm zu laufen. Ein mäßig ansteigender breiter Fahrweg macht das Laufen bequem. Ein Mountainbiker überholt uns und setzt sich vor uns. Der Weg wird steiler, dem Mountainbiker gelingt es nicht, uns abzuschütteln. Wir haben Lust, ihn wieder zu überholen, lassen aber angesichts des noch weiten Weges davon ab.

Wir überqueren den Hochsattel und erreichen die Hinteralm. Hier besteht die Möglichkeit, auf 66 km zu verkürzen. Ich fühle mich gut, also geht’s weiter.

Die kommenden Kilometer sind unspektakulär, auf leicht abfallendem Forstweg gewinnen wir Kilometer um Kilometer und erreichen die Verpflegung in Kohlstatt (km 54), eine willkommene Abwechslung.

Die zweite steile Skipiste wartet auf uns, Birgit Bruder, die wir auf dem Weg bergab hinter uns gelassen hatten, ist mittlerweile wieder an uns vorbei. Wir holen sie wieder ein und laufen bis km 75 nun zu dritt. Birgit wird später als Siegerin der Damenkonkurrenz nur wenige Minuten nach mir ins Ziel kommen.

Bis km 75 haben wir nun einen meist einfach zu laufenden und auch sonst unspektakulären Weg vor uns. An der Verpflegung in Egg habe ich mir frische Socken und ein neues Paar Laufschuhe deponiert. Doch mein Beutel ist nirgendwo aufzufinden. Entsprechend niedergeschlagen laufe ich weiter und stelle nach ca. 300 Metern fest, dass ich meine Laufbrille liegen gelassen habe. 600 Zusatzmeter warten auf mich. Sie wiegen bei km 75 doppelt schwer, entsprechend geknickt mache ich mich deshalb an den Aufstieg (900 Höhenmeter) zum Hochfelln, mit 1674 Metern das Dach der heutigen Strecke.

Oben angekommen entdecke ich meinen vorhin vermissten Verpflegungsbeutel. Mit frischen Schuhen kann ich nur die letzten 15 km in Angriff nehmen, eine Wonne für die Füße.

Doch vorher nehme ich noch einen Runduzblick vom Hochfelln, einem der schönsten Aussichtsberge der Umgebung.

Chiemgau 100er 2007

km 31, wir erreichen die Kontrollstelle auf dem Unternberg

Chiemgau 100er 2007

Noch am Vortag war hier die Strecke gesperrt, wir können zum Glück gefahrlos passieren

Chiemgau 100er 2007

Alpine, schmale Wege am Hang entlang

Chiemgau 100er 2007

Steiler und anstrengender Anstieg zur Hörndlwand

Chiemgau 100er 2007

Doch der wunderschöne Blick auf den Großvenediger entschädigt für alle Mühen!

Chiemgau 100er 2007

Km 37 nach 5 Stunden erreicht, „nur“ noch 3 km bis zur nächsten Verpflegung, ich werde 45 Minuten dafür brauchen

Chiemgau 100er 2007

Verpflegung an der Röthelmoos-Alm, Wir tanken Energie - Das „Buffet“ lässt keine Läuferwünsche offen

Chiemgau 100er 2007

Wir erreichen die Hochsattelscharte, unseren nächsten „Gipfel“

Chiemgau 100er 2007

Durch ungemähte Wiesen geht’s von der Verpflegung in Kohlstatt (km 54) hoch zur Mittelstation des Hochfelln; 8 Stunden sind absolviert

Chiemgau 100er 2007

Nach zehn Stunden doch sind erst 2/3 absolviert, aber ich liege gut in der Zeit; im Hintergrund die spätere Siegerin der Damenkonkurrenz, Birgit Bruder

Chiemgau 100er 2007

Auf wunderbaren Wegen geht’s genau Richtung Ziel in Ruhpolding (im Hintergrund), doch kurz vorher werden wir Abbiegen zum Anstieg auf den Hochfelln

Chiemgau 100er 2007

Km 75 in Egg: ich bin da, nur mein Versorgungsbeutel nicht; zu allem Überfluss lasse ich auch noch meine Brille liegen

Chiemgau 100er 2007

Während Jürgen Schoch dem Gipfel entgegen strebt, kehre ich um, um meine Brille zu holen. Zusatzmeter, die weh tun

Chiemgau 100er 2007

Der Hochfelln ist erreicht, unsere Gesichter sind von den Strapazen gezeichnet. Aber mir geht es gut, denn mein in Egg vermisster Beutel liegt hier auf dem Gipfel

Chiemgau 100er 2007

Selbst die Aussicht auf den „Schicksalsberg“ Watzmann kann unsere Schmerzen nicht lindern

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