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Pfalz Trail 2013 am 05.10.2013 - HalfTrail Distanz - Eine gute Entscheidung - Fotos, Bericht und Film von Günter Kromer

Teil 1

E-Mail - an Günter

Teil 1 - Teil 2 - Teil 3 - Film - Weitere Laufberichte -  Mehr über den Autoren Günter Kromer

Pfalztrail 2013

Wasserlauf beim  Pfalztrail 2013

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Pfalztrail 2013
Eigentlich wollte ich beim PfalzTrail den Ultramarathon mit 85,9 km, und 2230 Höhenmetern laufen, aber da ich am Wochenende zuvor mit einer starken Erkältung kämpfte und erst Donnerstag wieder der starke Husten aufhörte, entschied ich mich kurzfristig, nur beim HalfTrail mit 32,4 km und 630 Höhenmetern zu laufen. Gesundheitliche Vernunft ist mir wichtiger als sportlicher Ehrgeiz.
Außerdem ist der HalfTrail hier ohnehin laut Teilnehmerliste der Haupt-Wettkampf, denn hier starten fast drei Mal so viele Läufer wie beim Ultra. Zusätzlich werden noch 17,1 km mit 310 Höhenmetern sowie ein 8,1 km Parcours für Einsteiger und Kinderläufe angeboten. Alle Disziplinen außer dem Ultra stehen auch für (Nordic)Walker offen und den Ultra kann man auch als Staffel laufen.
Beim Ultra erreichen heute 67 Männer und 14 Frauen innerhalb der 12,5 Stunden das Ziel, beim HalfTrail 202 Männer und 37 Frauen.
Pfalztrail 2013
Entsprechend der Teilnehmerwünsche nach der ersten Veranstaltung im letzten Jahr wurde inzwischen der Trail-Anteil erhöht (40 % auf der Ultra-Strecke) und die Strecken dadurch verlängert. Für die Ultras mussten wenige Wochen vor der Veranstaltung aufgrund des Naturschutzes (nachts keine Läufer im Naturpark) Cut-Off-Stellen eingeführt werden, wogegen das "Zeitlimit" beim HalfTrail mit 7:15 Stunden für 32,4 km heute auch von der langsamsten Teilnehmerin um fast zwei Stunden unterschritten wurde.
Pfalztrail 2013
Hertlingshausen ist ein kleines Dorf am Rande des Naturpark Pfälzer Wald, nicht weit von der A6 entfernt, also gut mit dem Auto zu erreichen, mit der Bahn dagegen nicht. Wie bereits in der Ausschreibung angekündigt liegt ein Teil der Parkplätze etwas weiter weg vom Start.
Schon seit heute Nacht regnet es sehr stark, und die Berge stecken im Nebel. Nun bedauere ich es nicht mehr, dass ich heute ausschlafen kann, statt schon nachts in die Pfalz zu fahren. Wir HalfTrailer starten um 10:45 Uhr, also mehr als 4 Stunden nach den Ultras. Auch vor dem Start bewässert Petrus die Strecke gründlich. Alle Läufer drängen sich in der kleinen Halle, die nun ihre begrenzte Kapazität zeigt. Ein Glück, dass die Teilnehmerzahlen heute deutlich unter dem Limit von 1500 blieben, denn sonst wäre die Halle entschieden zu klein.
Ein Schuhverkaufs-Stand wirkt draußen abseits der Halle im strömenden Regen wie eine verlorene Insel.
Nach Abholen der Startunterlagen betreten Annette und ich den Rotlicht-Bezirk. Zumindest kommt es uns so vor. Das Zelt mit der Umkleide ist rekordverdächtig spartanisch: Zwei Biergartenbänke auf Schotterboden, sonst nichts. Mehr als je sechs Leute gleichzeitig bei Männern und bei Frauen können sich hier drin nicht umziehen. Für mich beginnt eine Special-Challenge: Als ich meinen fast neuen Pullover ausziehe reißt der obere Knopf ab. In einem halbdunklen Zelt auf grobem, grauen Schotterboden einen kleinen, dunkelgrauen Knopf zu suchen ist eine ganz besondere Herausforderung, die ich aber nach 5 Minuten meistere.
Annette und ich stellen mal wieder fest, dass wir in einem Punkt meist das selbe geistige Level erreichen. Egal wie rechtzeitig wir unser Gepäck richten - irgend etwas fehlt am Start immer. Ich liess dieses Mal meine Fern-Brille zuhause, mit der ich den Trail unter meinen Füßen besser erkenne als mit der Gleitsicht-Brille, und Annette muss später mit klatschnassen Schuhen heim fahren.

Nun müssen wir raus in den Regen. Schnell wälzt sich das überschaubare Starterfeld aus dem Ort hinaus, zuerst über einen asphaltierten Feldweg, dann schon recht früh auf einen unbefestigten Waldweg. Der Nebel löste sich inzwischen ein wenig auf, so dass wir an den Berghängen und am Waldrand einzelne Wolkenfetzen sehen. Gefällt mir!
Pfalztrail 2013
Pfalztrail 2013
Pfalztrail 2013
Pfalztrail 2013
Pfalztrail 2013
Pfalztrail 2013
Auf dem Waldweg können maximal zwei bis drei Leute nebeneinander laufen. Ich hänge nach den ersten Film- und Fotoaufnahmen schon wieder ganz am Ende des Feldes und laufe nun beim Überholen vieler Läufer Slalom. Ich weiß, dass solche kraftzehrenden Überholmanöver am Anfang des Rennens unvernünftig sind, da sich das Feld spätestens nach einer halben Stunde entzerrt, aber ich will für die folgenden Filmaufnahmen wieder möglichst bald genügend Leute um mich herum haben.
Ein Läufer neben mir meint, für seine allererste Laufveranstaltung hätte er sich besseres Wetter gewünscht. Mir dagegen gefällt die Nebelstimmung. Leider fehlt bei dieser Witterung die Aussicht auf die Berge in der Umgebung, aber auch das hat durchaus seinen Reiz. Und der Regen sorgt an manchen Stellen natürlich für Schlamm! Wer mich kennt, der weiß, dass ein Trail ohne Schlamm für mich wie ein Konzert ohne Musik ist.
Da ich heute keinerlei Druck durch ein Zeitlimit habe, kann ich mir genügend Zeit für die Filmaufnahmen bei schönen Schlammpassagen lassen. Immer wieder bleibe ich stehen, warte, bis die folgenden Läufer aufgeholt haben, und halte dann die Kamera drauf. Anschließend gebe ich wieder Gas, überhole einige Leute, und das Spiel beginnt erneut. Macht Spaß!
Pfalztrail 2013
Pfalztrail 2013
Zum Glück scheine ich meine Erkältung gut überwunden zu haben. Ich fühle mich pudelwohl, und dieser Bereich der Strecke lädt so richtig zum schnellen Laufen ein. Der Regen stört mich nur in Bezug auf meine Kamera. Mit der probiere ich heute erstmals eine improvisierte Regenhülle aus - rundum Reste eines durchsichtigen Gefrierbeutels mit Tesafilm verklebt, nur das Objektiv bleibt frei. Im Prinzip eine gute Idee, doch leider reicht das nur aus, um auf dem Display die Landschaft zu erkennen, aber nicht, ob die Kamera läuft. Und da schon seit über einem Jahr in ca. 40 % der Fällen, wo ich auf den winzigen Knopf der Filmfunktion drücke, die Kamera nicht reagiert, so dass ich nach einigen Sekunden einen neuen Versuch mache, bin ich darauf angewiesen, dass ich die kleine Sekundenangabe links unten erkennen kann. Nach einigen Kilometern reiße ich nun hinten ein Loch in die Hülle, damit ich das Display besser sehe.
Pfalztrail 2013
Pfalztrail 2013
Pfalztrail 2013
Pfalztrail 2013
Pfalztrail 2013
Pfalztrail 2013
Nach einigen Kilometern erreiche ich die erste Verpflegungsstelle. Hier biegen die QuarterTrailer rechts ab, wir HalfTrailer laufen nach links.
Pfalztrail 2013
Wieder folgen einige recht schöne Streckenabschnitte. Beim PfalzTrail gibt es keine allzu langen Auf- oder Abstiege. Nur selten führt ein Weg mehr als 100 bis 200 Höhenmeter am Stück bergauf. Der Regen lässt immer mehr nach, doch die Landschaft versteckt sich nach wie vor weitgehend hinter Nebel. Nur ab und zu reißt der Blick in die Ferne auf.
Pfalztrail 2013
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Pfalztrail 2013
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Pfalztrail 2013
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