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Altmühltrail am 06.07.2014 - Der Genusstrail in fünf Gängen - 22 Km und 400 Höhenmeter - Bericht von Thomas Schmidtkonz

Teil 1

Bericht Teil 1 - Bericht Teil 2Film  - Links und Infos zum Lauf - Weitere Laufberichte - Über den Autor

Altmühltrail 2014

Kurz vor dem Startschuss beim Altmühltrail 2014

Altmühltrail am 06.07.2014 - Der Genusstrail

Einleitung

Der Altmühltrail ist eine neue Traillaufveranstaltung im südlichen Frankenland. Während viele Trailveranstalter ihre Veranstaltung noch höher, länger, schwieriger und extremer als alle anderen gestalten, steuert diese Veranstaltung gekonnt gegen diese unsinnigen Modetrend an. So hatte dieser Lauf also einen etwas anderen Charakter. Die Veranstalter stellten uns einmal die schöne Gegend und Landschaft rund um die obere Altmühl vor. Andererseits war die Strecke zwar auch anspruchsvoll, aber gab auch Straßen- und Landschaftsläufern die Möglichkeit,  erste "Trailluft" zu schnuppern. Aber auch für erfahrene Trailläufer war dieser Lauf interessant, weil sie sich einfach mal entspannen konnten, nicht gegen eine zu knappe Zielschlusszeit ankämpfen mussten und außerdem an den einzelnen Verpflegungspunkten regionale Spezialitäten kosten durften.

Altmühltrail 2014

Auf dem Weg zum Start an der sehenswerten Weißenburger Stadtmauer entlang

Altmühltrail 2014

Dehnübungen kurz vor dem Start

Aber nun will ich erzählen, wie es mir bei diesem Lauf erging ...

Der Start

Pünktlich um 9 Uhr starten etwa 200 Läufer beim ersten Altmühltrail vor der Kulisse der wunderschönen Stadtmauer von Weißenburg. Kurze Zeit später werden sich außerdem noch einige Wanderer auf die Strecke begeben, die uns auf einem hügeligen und landschaftlich schönen Kurs in Richtung Stadtschloss Treuchtlingen führen wird.
Da ich es nicht eilig habe und ohnehin kein schneller Läufer bin, lass ich erst einmal den größten Teil des Läuferfeldes an mir vorbeiziehen, bevor ich mich hinten einreihe. So kann ich als quasi stehendes Hindernis auch nicht überrannt werden, denn den Felsen in einer tückischen Flutwelle möchte ich nicht unbedingt spielen.

Altmühltrail 2014

Die beeindruckende Weißenburger Stadtmauer in der Nähe des Startes

Altmühltrail 2014

Mittelalterliche Idylle am Startgelände

Altmühltrail 2014

Anton (links) berichtet heute für trailrunning.de, während ich natürlich für laufspass.com schreibe

Altmühltrail 2014

Langsam fiebern wir dem Start entgegen

Altmühltrail 2014

Altmühltrail 2014

Der erste Reihe des Startfeldes erwartet gespannt den Startschuss

Altmühltrail 2014

Der Startschuss ist gefallen und alle rennen davon ...

Altmühltrail 2014

Ich reihe mich gleich mal hinten ein

Die Sonne

Als wir auf eine Straße einbiegen, brennt bereits eine gnadenlose Sonne auf unsere Häupter. Das wird heute sicher eine Hitzeschlacht, auch wenn  wir zwischendurch immer wieder mal durch einen kühlenden Wald laufen werden. Auch deshalb laufe ich heute besonders langsam. Dennoch schmerzen mich meine Sehnen im Fußbereich und die  Wade fühlt sich verhärtet an. Ich glaube, ich hätte mich zuvor trotzdem etwas warm laufen sollen!

Altmühltrail 2014

Alex läuft heute wegen der starken Sonneneinstrahlung mit Strohhut

Altmühltrail 2014

Schönes Wetter zwar, aber auch eine gnadenlose Sonne!

Das Besenrad

Neben mir fährt bereits die Besenradfahrerin. Den Besen hat sie heute zuhause gelassen. Dennoch ist sie sich ihrer verantwortungsvollen Aufgabe bewusst. Ich komme mit ihr kurz ins Gespräch. Sie soll die Läufer hinten mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 8 km/h begleiten. Downhill und auf einem flachen Kurs sicher kein Problem, aber bei den teilweise giftigen Anstiegen wird das sicher hart für sie werden! Für mich ist selbst das heute zu schnell. Daher lasse ich sie ziehen.

Altmühltrail 2014

Bald überholt mich die Besenradfahrerin, die aber hier ein Tempo von 8 km/h einhalten möchte

Die Weiher

Endlich verlassen wir noch auf Asphalt das Siedlungsgebiet von Weißenburg. Weil ich Asphalt nicht besonders mag, weiche ich auf die gemähten Wiesen nebenan aus. Frisch gemähte Wiesen waren auch oft meine Rettung vor dem gehassten Asphalt bei meinem siebentägigen und 231 km langen Orientierungslauf kürzlich im Juni vom nördlichen Main zum südlichen Kocher. Das war damals eine Schlemmertour. Erwarten mich heute ähnliche Gaumenfreuden?
Während ich in solch süße Gedanken versunken bin, laufen wir an ein paar idyllischen Weihern vorbei. Gerne möchte ich hier länger verweilen. Aber trotz der sehr großzügigen Zielschlusszeit, will ich meinen  Zeitrahmen nicht überstrapazieren.

Altmühltrail 2014

Idylle - hier möchte ich am liebsten verweilen

Altmühltrail 2014

Wunderschöner kleiner Waldsee

Altmühltrail 2014

Vor mir Alex, Birgit und das Besenrad als Gemälde

Der erste Hügel

Schließlich endet der Asphalt. Wir laufen nun auf einem immer steiler ansteigenden Fahrweg in Richtung Wald. Dort endet dann auch der Fahrweg und geht in einen Wanderweg über, so einen, wie wir Trailläufer ihn lieben. Dazu spenden die Laubbäume einen kühlenden Schatten. Fast wie auf Kommando schmerzen nun auch meine Beine nicht mehr. Ich blühe auf! Endlich Trails!

Läufermenü - Der erster Gang

An der historischen Stätte des Römerbrunnens fassen wir bereits die erste Verpflegung. Für die Durstigen gibt es Wasser. Für die Genießer beginnt dagegen das Menü mit regionalen Spezialitäten. Im ersten Gang präsentieren uns zwei nette Damen fruchtige Aufstriche und Säfte aus dem südlichen Frankenland. Ich probiere dabei sämtliche Marmeladesorten. Eine der beiden Damen erklärt mir die einzelnen Aufstriche.  Die kann man nachher noch beim Stadtfest in Treuchtlingen im Ziel für die Brotaufstriche daheim kaufen, erfahre ich dabei.

Altmühltrail 2014

Hier der erste Tisch mit regionalen Spezialitäten. Die beiden bieten allerlei Marmelade und eine Apfelsaftschorle aus der Region an.

Steile Kante

Frisch gestärkt, aber auch mit einem vollen Bauch gehe ich den nächsten Anstieg an. Er ist ziemlich steil. Da schnaufe ich schon etwas, zwar nicht aus dem letzten Loch, aber das vorletzte könnte es schon sein. Aber, da wir ja nicht in den Alpen sondern im Frankenland sind, endet schon bald dieser Anstieg. Auf gewundenen Singletrails erreiche ich inmitten eines herrlich grünen Waldes die Hochfläche.

Silvia

Dabei holt mich Silvia ein, mit der ich nun zusammen laufe, weil es gemeinsam unterhaltsamer ist als völlig alleine in der Botanik.
Silvia hatte kürzlich einen Unfall mit dem Mountainbike, wo sie sich bei einem Sturz das Knie verletzte. Ihr immer noch etwas lädiertes Knie hat sie sorgsam bandagiert. Mit der Unterstützung ihrer beiden Stecken kommt sie als Nordic Walker  aber schon wieder ganz gut voran. So steht auch bei ihr einem schönen Traillauferlebnis nichts entgegen. Nur wenn es steil bergab geht, muss sie schon deutlich langsamer tun, um ihr Knie zu schonen.

Altmühltrail 2014

Der steile Anstieg dahinter fällt mir mit bereits gut gefülltem Magen etwas schwer

Hochtal und Magerwiesen

Schließlich verlassen wir in einem Hochtal den Bergwald. Gleich spüren wir wieder die brennenden Sonnenstrahlen. Dennoch gefällt mir diese offene Wiesenlandschaft mit ihren trockenen Magerwiesen im fränkischen Karst. Eine karge Landschaft und doch so schön und erhaben!

Neben uns erhebt sich ein rund geformter und steiler Hügel. Da wäre ich jetzt gerne hoch gejoggt! Aber der Weg führt weiter durch das Tal. Aber der Hügel lockt. Es ist zwar kein Berg wie der Watzmann, schon eher ein Zwerg. Dennoch ruft er mich. Er lockt mich. Silvia, hörst Du ihn nicht auch rufen? Schließlich kann ich den Verlockungen nicht widerstehen und renne doch ein paar Höhenmeter rauf. Das ist ja ein schöner Ausblick! Ich fotografiere Silvia von dieser interessanten Perspektive aus.

Altmühltrail 2014

Hier laufen wir doch ein Trockental mit Magerwiesen

Altmühltrail 2014

Auch Silvia gefällt der Lauf sichtlich

Altmühltrail 2014

Schade, dass der Trail nicht hier hoch führt. Das sieht einfach zu verlockend aus!

Altmühltrail 2014

Etwas renne ich dann doch den Hang hoch und fotografiere von da aus Silvia

Altmühltrail 2014

Der Hügel, der mich rief

Der Hauptgang: Bratwürste

Nach diesem kleinen Ausflug in die Höhe, laufe ich zusammen mit Silvia brav im Tal weiter. In der Ferne erkennen wir bereits freudig die zweite Labestation, da wir in der prallen Sonne durstig geworden sind. Auch die Marmeladenbrote habe ich schon etwas verdaut. Ich kann mich also an den zweiten Gang des Läufermenüs wagen. Neugierig frage ich, was es hier gibt.
"Hier gibt es altmühlfränkische Bratwürste!" Dazu Bauernbrot. Es fehlt jetzt nur das passende Sauerkraut dazu. Na ja, wollen wir mal nicht übertreiben!
Die nette Helferin will mir eine Wurst reichen. Sie hatte bislang wohl erst die eher zögerlichen Läufer kennen gelernt, kennt aber mich noch nicht. Aber jetzt wird sie mich kennen lernen! Sechs mit Kraut, das wäre es doch jetzt! Aber dann will ich lieber doch nicht unangenehm als Vielfraß auffallen. So begnüge ich mich mit zwei Würsten, zumal ich ja bei den kommenden Stationen noch weitere kulinarische Spezialitäten kosten möchte.
"Ein Becher Bier dazu wäre aber schon noch recht!"
"Ja, auch das haben wir!"
Bei der Hitze zischt das natürlich regelrecht rein, auch wenn man das, ein kleiner Verbesserungsvorschlag, das nächstes mal doch bitte schön gekühlt im Steinkrug statt im Plastikbecher servieren möge!

Altmühltrail 2014

Beim Verpflegungspunkt Suffersheim koste ich zwei fränkische Bratwürste. Dazu gibt es auch einen Becher regionales Bier.

<== Infos und Links Bericht Teil 2 ==>

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