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Walchenseelauf 2007

Starterfeld beim Walchenseelauf 2007

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Walchenseelauf am 30.09.2007 -   Bildbericht von  Thomas Schmidtkonz
Durch Schluchten und über Berggrate mit einem unbeschreiblichen Hochgebirgspanorama

Teil 2: Der Start und die ersten Kilometer

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Wie ausgemacht holen mich die beiden pünktlich am nächsten Morgen ab. In netter Gesellschaft fahre ich so zum etwa 10 Kilometer entfernten Startort Wallgau, wo bereits die Ausgabe der Startnummer im Gang ist. Da das Wetter heute sonnig ist, können diese  problemlos direkt am Marktplatz ausgegeben werden.
Wem es zu kalt ist, kann sich aber auch im Wirtshaus nebenan aufwärmen.

Walchenseelauf 2007

Da wir bis zum Startschuss noch etwas Zeit haben, bewundere ich die wunderschön bemalten Gebirgshäuser am Marktplatz von Wallgau.

Walchenseelauf 2007
Walchenseelauf 2007

Rechts die 12 km Läuferin, mit der ich von Walchensee nach Wallgau fuhr

Schließlich versammeln wir uns am Startplatz, wo uns die Initiatoren des Laufs Paul Wolf und Florian Kimml über die Strecke und den Ablauf der Veranstaltung ausführlich informieren.

Walchenseelauf 2007
Walchenseelauf 2007

Gleich geht es los!

Walchenseelauf 2007

Schon kurz danach werden etwa 50 Teilnehmer mit einem Startschuss auf die beiden so unterschiedlichen Strecken geschickt. Das erste Stück laufen wir aber erst einmal zusammen mit den 12 Kilometerläufern.

Walchenseelauf 2007

Hier scheinen sich ja nur sehr sportliche Läufer getroffen zu haben! Schon bald sind alle Läufer vor mir, während sich hinter mir nur noch eine Kohorte von Polizeiwagen befindet, die die Strecke nach hinten hin absichert.

Bereits schon im Ort nach wenigen Hundert Metern geht es den ersten Hügel hoch. Da meine Glieder und Muskeln noch recht kalt sind und ich es nicht eilig habe, gehe ich das ganze langsam laufend an.

Walchenseelauf 2007

Rechts Nadine, die einzige Läuferin der langen Strecke vor mir

Schon bald trennt sich der Weg der Kurz- und Langstreckenläufer. Im letzten Moment merke ich, dass unsere Strecke nach links abbiegt, während das Gros der "Kurzstreckenläufer" geradeaus weiter läuft.

Nun wird es einsam. Außer der einzigen Läuferin der Langstrecke, die sich etwa 100 Meter vor mir befindet, sehe ich keine weiteren Läufer mehr vor mir. Sie müssen schon meilenweit von mir entfernt sein.
Ich stelle mich schon mal auf eine einsame Lauftour ein. Aber in einer von einer herrlichen Natur geprägten Gebirgslandschaft liebe ich so was. Da brauche ich keinen Rummel um mich herum. So was lässt mich mit der Natur eins werden und gibt mir eine unebschreibliche innere Kraft.

Nur auf längeren Geraden sehe ich noch meine Läuferin vor mir. So wird sie so was wie ein letzter Fixpunkt vor mir, an dem ich mich orientieren kann.

Aber plötzlich ist auch sie weg. Hat sie einen Turbosprint reingelegt, ist sie falsch abgebogen oder musste sie mal nur? Ich tippe mal auf letzteres und freue mich insgeheim die rote Laterne abgegeben zu haben, wenn gleich mir die Platzierung heute ziemlich egal ist. Das Berglauferlebnis soll heute im Vordergrund stehen!

Da ich mit der roten Laterne - natürlich nicht im Sinne des gleichnamigen chinesischen Filmklassikers - heute ohnehin schon rechnete, habe ich mir passend dazu ein rotes Laufshirt angezogen, nämlich ein Finisher Shirt vom Jungfrau Marathon 2004.

Walchenseelauf 2007

Dieser Fahrweg führt uns zur ersten Passhöhe der Strecke hoch. Die Laubbäume zeigen sich schon im herbstlichen Gewand.

Walchenseelauf 2007

Blick zurück nach Wallgau

Irgendwann entdecke ich in der Tat meine Läuferin ganz weit hinter mir.  Also hat sie zu meiner Beruhigung doch nicht plötzlich ihren "Turbogang" eingelegt. Obwohl ich einsame Läufe liebe, fühle ich mich nun doch nicht so verlassen.

Der Fahrweg auf dem wir laufen, kurbelt sich nun immer weiter nach oben. Kurz nachdem mein Höhenmesser die 1200 er Marke überschritten hat, erreiche ich die erste Passhöhe. Hier öffnet sich ein wunderschöner Ausblick auf den Walchensee, den ich mit vollen Zügen genieße. Der echte Genussläufer sollte sich auch bei so was die Zeit nehmen ein halbes Minütchen bei so was zu verweilen. Das sind keine verlorenen Sekunden!
Dort treffe ich auch einen älteren Herr, der mit seinen Nordic Walking Stecken unterwegs ist. Ich frage ihn auf dem Berg am fernen Horizont hindeutend: "Ist das ganz da hinten der Heimgarten?". Er bejaht und blickt mich erstaunt an, als ich erkläre, dass ich da nachher noch hoch will.

Walchenseelauf 2007

Aber nun geht es nach den ersten 400 Höhenmetern bergauf erst einmal für längere Zeit bergab. Die Strecke führt mich in Serpentinen zum Eschenlainetal hinunter.

Walchenseelauf 2007

Blick auf den Walchensee

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