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Rennsteig - Supermarathon 2008

Bergaufpassage beim Rennsteiglauf 2008

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Rennsteig - Supermarathon beim Rennsteiglauf - 73 km durch den Thüringer Wald am 17.5.2008 -   Bildbericht von  Thomas Schmidtkonz

"Ich laufe ja so gerne am Rennsteig durch das Land!"

Teil 4: Maigrün am frühen Morgen

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Interessante Läufer

Ja, hier ganz hinten halten sich oft die interessantesten Läufer auf. Neben zahlreichen Rennsteig - Veteranen, die teilweise schon in den Siebziger Jahren unseres letzten Jahrtausends hier mitliefen, entdecke ich auch Günter Herrmann, den Organisationspräsidenten des Würzburg Marathons. Er ist kein Rennsteigveteran sondern ein Novize, denn er wagt sich dieses Jahr das erste Mal auf diese lange Strecke.

Rennsteig - Supermarathon 2008

Blumenwiese im Mai

Die ersten Höhen des Thüringer Waldes

Nach wenigen Kilometern erreichen wir die ersten Höhenrücken des Thüringer Waldes, wovon wir trotz Morgendunst und teilweise Nebel einen schönen Ausblick auf das Umland haben. Hier ist die Landschaft noch so lieblich und so sanft maigrün. Blütenwiesen und offene Weiden wechseln sich mit Laubwäldern ab. Wie anders ist wird es werden, wenn wir später durch finstere und strenge Fichtenwälder in einer herben und rauen Mittelgebirgslandschaft laufen?

Rennsteig - Supermarathon 2008
Rennsteig - Supermarathon 2008

Blühende Obstbäume und zwei aus dem Morgennebel kommende Rennsteigläufer

Rennsteig - Supermarathon 2008

Sattgrüne Laubwälder

Wir schrauben uns nun immer mehr in die Höhe. Lag der Start gerade mal 210 Meter über den Meeresspiegel, befinden wir uns schon in etwa 450 Meter Höhe. Dabei öffnet sich an einer kleinen Lichtung ein wunderschöner Blick zur Wartburg, die sicher die meisten Läufer übersehen, weil sie sich so sehr auf ihren eigenen Lauf konzentrieren.

Rennsteig - Supermarathon 2008

Bei einem wunderschönen,  alten und knorrigen Laubbaum hole ich Frank Ulrich Etzrodt ein. Er kann mir unzählige Geschichten aus früheren, zurückliegenden Rennsteigläufen erzählen.

Rennsteig - Supermarathon 2008

Frank Ulrich Etzrodt in der Mitte. Dahinter ein wunderschöner, knorriger, alter Laubbaum

Doch werden wir bald durch die erste Verpflegungsstelle unterbrochen, wo bereits der Morgentee ausgegangen ist, aber es in gewohnter Rennsteigmanier noch genügend anderes zum Essen und Trinken gibt. Einzig vermisse ich auf der ganzen Strecke Wasser ohne Kohlensäure. Sonst lässt die vielseitige Verpflegung am Rennsteig sicher keine Wünsche offen.

Rennsteig - Supermarathon 2008

Nach knapp 7 Kilometern Laufstrecke erreichen wir den ersten Verpflegungspunkt

Rennsteig - Supermarathon 2008

Gleich hinter der Verpflegungsstelle mündet unser Weg in den offiziellen Rennsteigweg ein. Seine erste Erwähnung fand der Rennsteig übrigens schon im Jahr 1330 als "Rynnestig".
Gleich ändert sich nicht nur das Wetter zu seinem schlechten, sondern auch die Beschaffenheit des Weges. Nicht umsonst laufen wir einen "Cross - Ultra". Der Weg ist aber technisch gesehen nicht so sehr anspruchsvoll. Wer schwere Alpinmarathons wie z.B. einen Immenstädter Gebirgsmarathon gewöhnt ist, hat für die technischen Ansprüche nur ein Lächeln übrig. Das wirklich Schwere an diesem Ultralauf ist die Länge der Strecke und das zermürbende ewige Auf und Ab fast bis in  Ziel hinein. Auch die ewig langen, monotonen und oft finsteren Fichtenwälder, gerade um den Großen Beerberg zum Ende hin, können den seelisch etwas labilen Läufer leicht aufs Gemüt drücken.

Rennsteig - Supermarathon 2008

Gleich dahinter beginnt der eigentliche Rennsteig Wanderweg

Rennsteig - Supermarathon 2008

Schlachtenbummler feuern uns an dieser Wegeinmündung an

Regen und "Sonnenhex" dagegen

Leider beginnt es nun auch zu regnen. Auch das Wetter am Rennsteig ist ja berühmt berüchtigt. Es gab schon Schnee und Eis und oft Dauerregen und zur Abwechslung letztes Jahr auch mal Hitze. Ersteres ist heute nicht zu befürchten, aber längerer Regen könnte laut letzter Wetterprognosen schon drohen. Wie gut, dass wir zwei Wetterhexer Erwin und ich schon seit Tagen mit magischen Formeln den Himmel beschwören. Das muss doch langsam Wirkung zeigen! Zugleich beginne ich mit einer neuen Serie von Sonnenhex - Beschwörungsriten. Werden sie Wirkung zeigen?

Meine Weiße Magie wird kurz unterbrochen, als ich zu Bernhard Nuss und Anita Kinle auflaufe. Beide sind nicht nur läuferisch sehr aktiv, sondern engagieren sich auch intensiv mit ihrer Down-Syndrom-Marathonstaffel um das Wohl von Menschen mit der Erbkrankheit Down-Syndrom. Beide wollen wie ich den Lauf heute gemütlich angehen.

Rennsteig - Supermarathon 2008

Bernhard Nuss und Anita Kinle gehen den Lauf mit viel Spaß und Freude an

Punkto gemütlich, mir wird das Wetter langsam zu ungemütlich. Da meine Zauberei leider noch keine Wirkung zeigt, lege ich einen Zahn zu, damit es mir wieder etwas wärmer wird. Daher verabschiede ich mich bald von den beiden.

Rennsteig - Supermarathon 2008

Zahlreiche Straßen werden durch den Rennsteiglauf  gesperrt. Dadurch ergeben sich lange Autoschlangen an Straßen, die wir kreuzen.

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