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Rennsteig Supermarathon 2009

Start frei beim Rennsteig Supermarathon 2009

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Rennsteiglauf  am 16.05.2009 - 73 km und 10 Stunden Laufspaß durch den Thüringer Wald  - Bildbericht von Thomas Schmidtkonz

Teil 2: Der Start

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Kurze und unruhige Nacht

Kaum habe ich mich im Auto in meinem Schlafsack verkrochen, öffnet der Himmel seine Schleusen. Eine regelrechter Wolkenbruch begleitet mich in den Laufalpträumen eines kurzen und unruhigen Schlafs. Alle Bergtrolle und Gnome scheinen heute Nacht draußen ihr Unwesen zu treiben. So kann ich vielleicht gerade mal 2 Stunden schlafen, bis mich mein Wecker um 2:30 morgens wieder aus dem Schlafsack heraus treibt.

Morgentoilette mit Hindernissen

Ich krame in meinem Chaos der am Abend zuvor nicht besonders sorgfältig vorbereiteten Laufsachen für den heutigen Lauftag. Wie gut, dass die Beleuchtung im Auto besser als im Zelt ist. So finde ich dann doch endlich den ganzen Kram, den ich für den heutigen Lauf brauche. Spitze Zungen sagten mir gestern, ich sollte mein Rasierzeug nicht vergessen, da ich ja immer solange unterwegs bin. Oh je, wo ist das nun wieder hingekommen?
Ach, Spaß beiseite. Ich werde gleich alles anziehen, was ich beim Lauf brauche, dann kann ich  das schon mal nicht vergessen. Der Fotoapparat steckt schon im Laufgurt 1. Die Trinkfläschchen im Gurt 2 sind schon gefüllt und im Gurt 3 sind schon die 5 Powergels und sonstige Kleinigkeiten enthalten. Mit all diesen Gurten, sehe ich dann nachher sicher wie ein laufendes Gürteltier aus. Aber das ganze behindert mich weniger als ein Laufrucksack.

Ich eile zur Toilette und registriere zu meiner Freude, dass es jetzt von oben nur noch tröpfelt.

Als ich wenige Minuten später aus meiner Toilettenzelle heraustrete und zum Zähneputzen Richtung Waschbecken eile, schaut mich entsetzt ein hübscher, blonder Frauenkopf mit strenger Miene und erhobenem Zeigefinger an.
Guten Morgen Thomas, schon aufgewacht! Ach deswegen war's hier so sauber!
Dazu klingelt jetzt auch noch mein Handy. "Entschuldigung!" dem Frauenkopf mit verschlafener Stimme zuraunend, sie mir bereits verständnisvoller mit dem Blick "Alle Männer sind doch irgendwie kleine Kinder!" nachschauend, stürze ich Nachtwandler aus der Damentoilette heraus und zur total versauten Herrentoilette rein.
Spreche ins Handy: "Ach Dieter, Dein Weckruf, wo bist Du?" "Ja, unten beim Parkplatz!" "Ja, Du ich rühre mich gleich nochmals, muss noch meine Zähne putzen!"
Dieter reiste diese Nacht an, um dann gemeinsam mit mir mit dem Nachtbus nach Eisenach zu fahren.
Ich putze meine Zähne - ein Morgenritual - über den leider verdreckten Waschbecken. Also wenn Sie schon überall ihr Clopapier und ihre Papierhandtücher  verteilen müssen, können dann die Herren der Schöpfung wenigstens das Waschbecken halbwegs sauber halten!
Wer noch einmal sagt Mann und Frau seien gleich, der schaue sich die Toiletten beider Geschlechter an!

Ich beende das kurze Morgenritual und ruf Dieter an.
"Ich stehe jetzt oben!" "Komm runter" "Ich komme runter". In der Tat, da unten steht in der Finsternis eine nicht minder finstere Gestalt. Es ist mein Lauffreund Dieter.
Beim Rennsteig 2008 hatten wir ja mit "Nü werden Sie mal nicht frech!" ja schon so unsere lustigen Erlebnisse. Lustig ist auch, dass wir jetzt gerade feststellen, dass zwischen Dieters Fahrzeug und meinem Auto nur ein anderes steht. Wir wären uns also auch ohne Telefon regelrecht in die Arme gelaufen.

Mit Erwin, Manfred und & Co klappt es dagegen mit dem gegenseitig in die Arme laufen nicht. Ihre Zelte sind verwaist. Ich rufe laut: "Aufstehen! Ihr Schlafhauben!", aber es rührt sich nichts. Nur im Zelt nebenan dreht sich gerade jemand verärgert um. Oh je, hoffentlich habe ich jetzt nicht einen der "Halbmarathonis" geweckt! Knurr! Die dürfen ja noch etwas länger schlafen.

Mit dem Nachtbus nach Eisenach

Oh, es ist schon 3:15 und um 3:30 fährt der Bus los. Bis zum Bus müssen wir noch einen Kilometer wandern. Also sind die bestimmt schon auf dem Weg zum Bus. Wir eilen nach. Der erste Bus ist bereits überfüllt. In einer der ersten Reihen sitzen zufälligerweise meine Lauffreunde Hannes und Fuzzy aus Forchheim. Schnell Winke, Winke gemacht und zum zweiten Bus gestürzt.  Da sind für uns noch zwei Einzelplätze frei. ich drücke einer netten Dame meine 10 Euro Fahrtgeld in die Hand und lass mich auf meinem Sitz nieder.
Ein lustiger Busfahrer begrüßt uns mit freundlichen Worten und fährt als Erster los, obwohl er der zweite Bus ist. Super, das gefällt mir! Ich glaub wir haben die richtige Wahl getroffen!

Auf engen und kurvigen Straßen rasen wir im finsteren Berg- und Nachtnebel an den heroischen Stätten unseres heutigen Laufs in umgekehrter Richtung entgegen. Vor dem Beerberg kreuzen ein kapitaler Hirsch und ein Reh unsere Strecke. Der Busfahrer meint dazu: "Vor der Wende gab es das nicht. Da waren die Russen hier stationiert und die schossen hier auf alles was vier Beine hatte, um ihre Verpflegung aufzubessern. Aber seit der Wende haben sich die Wildbestände wieder erholt, wie man sieht!"

Zu den Wetterprognosen verspricht er uns heute "Sonne und 25 Grad!". Ob, das mal stimmt! Ich glaub der flunkert.

Unsere weitere Fahrt bleibt im Gegensatz zu einem der anderen Busse ohne Komplikationen. Dieser bleibt nämlich für kurze Zeit mit technischen Problemen auf der Autobahn stehen.
Also wenn mein Rückweg auf Schusters Rappen sich auch so umkompliziert gestaltet, dann bin ich zufrieden!

In Eisenach rudert unser Busfahrer mit seinen Wetterprognosen schon wieder etwas zurück: "Also unter den Bäumen kann es aber noch tropfen!"
Dazu fällt mir nur noch der Spruch ein: "Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es bleibt so wie es ist!"

Vor dem Start

Draußen ist es noch kühl. So treffen wir uns alle im Zelt. Ich sehe dort viele bekannte Gesichter. So z.B. Olaf, der die etwa 200 km von seinem Wohnort bis nach Schmiedefeld mit dem Rad gefahren ist. Ja, manchen reicht halt ein so kleiner Ultra als alleinige sportliche Betätigung nicht aus!

Rennsteig Supermarathon 2009

Da es außen kalt ist, warten wir den Start in diesem Zelt ab. Rechts vorne im Zelt Olaf.

Rennsteig Supermarathon 2009

Die Läufer des TV 1904 Coburg - Lützelbuch - Veranstalter des Coburg Marathons und Coburger Run & Bike Marathons. Zweiter von links Jürgen Lesch.

Rennsteig Supermarathon 2009

Johannes und ich, beide aus Forchheim

Wenige Minuten vor dem Start wage ich mich dann doch hinaus. Dabei läuft mir Anita Kinle vom 21 Laufclub über den Weg. Sie engagiert sehr stark für Kinder und Menschen mit dem Down Syndrom und motiviert diese an unserem schönen Laufsport teilzuhaben.

Rennsteig Supermarathon 2009

Anita Kinle vom 21 Laufclub und ihre Begleiter

Rennsteig Supermarathon 2009

Ein Hubschrauber kreist über uns

Während über unseren Häuptern ein Hubschrauber kreist und man uns von dort aus filmt, fiebern wir dem Startschuss entgegen.

Rennsteig Supermarathon 2009

Spannung vor dem Start am Marktplatz Eisenach

Rennsteig Supermarathon 2009

Rennsteigläufer direkt an der Startlinie

Rennsteig Supermarathon 2009

Das Starterfeld hinter der ersten Reihe

Rennsteig Supermarathon 2009

St. Georg blickt mit seinem Spieß auf uns herab

Rennsteig Supermarathon 2009

Der Countdown läuft

Rennsteig Supermarathon 2009

"Gut besser Rennsteig"

Punkt 6 Uhr morgens fällt der Startschuss. Zu den Klängen des Rennsteiglieds, der heimlichen Nationalhymne Thüringens und der Laufhymne des Supermarathons, begeben wir uns auf die knapp 73km lange Strecke.

Rennsteig Supermarathon 2009

 Auf geht's zu den Klängen des Rennsteiglieds

Rennsteig Supermarathon 2009
 
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