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Wien Marathon am 19. April 2009 - Ein Laufbericht von Jürgen Sinthofen

Teil 3

Autor:  Jürgen Sinthofen

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Wir Marathonis durften nun die volle Sonne für weitere 21 km genießen. Gut, dass in der Goodiebag auch eine Sonnenschutzcreme eines Sponsors enthalten war! Ich selbst hatte die Halbzeit in 1.45h geschafft, wusste aber auch als erfahrener Südafrikaläufer, dass die Sonne uns noch zu schaffen machen würde. Trotz Ausnutzung allen Schattens, und das war auf ca. dreiviertel der Strecke irgendwie möglich, sowie das Kühlen des Kopfes durch Wasserschüttungen an den ca. alle 2 km bereitgestellten Wasser- und Schwammstellen, wurden die Beine immer schwerer. Nach passieren des berühmten neugotischen Rathauses ging es links vom Ring ab zur Fernwärme Spitelau (da ist mir nichts aufgefallen), dann wieder über den Donaukanal und rechts die Donaustraße runter in die Schüttelstraße, welche einen hohen Wiedererkennungswert ob der bereits gelaufenen km 5 bis 8 hatte. Hier kamen uns die führenden Frauen entgegen und wir armen „Genussläufer“ mussten noch  weitere14 km genießen. Später erzählte mir die Ehefrau eines anderen Läufers, dass sie ein Thermometer in der Sonne mit 31 Grad gesehen hätte. Naja, es war schon sehr warm, aber ich denke wir hatten es mehr mit ca. 25 Grad zu tun. Gut  das wir wieder in den Prater einbogen, eine kurze Pendelstrecke hinter dem Messegelände über uns ergehen lassen mussten und dann die zweite Hälfte der Hauptallee im Prater bis zum Lusthaus im Schatten der gerade frisch belaubten Bäume erforschen konnten. Toll war hier, dass wir auf dieser 2  km langen Pendelstrecke richtig mitreißende Musik in sehr guter Tonqualität zur Erleichterung der km 31 bis 35 hatten. Dann zum letzten Mal auf die Schüttelstraße, wieder auf den Ring, nochmal klassische Musikbeschallung genießen und das letzte Mal an der Stimmungshochburg an der Oper vorbei. Nun durften auch wir nach rechts abbiegen und auf einem ca. 100 m langem blauen Teppich die letzten Meter unter dem Beifall der Zuschauer den Zielbogen hinter dem Heldentor passieren. Auch hier fiel mir auf, dass seitens des Veranstalters im Zielbereich kaum für Stimmung gesorgt wurde.
Wien Marathon 2009
Höchstadt a.d. Aisch on the Road
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Noch Fragen wegen der Richtung?
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Der Justizpalast
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Wasserstellen waren der Witterung angepasst ausreichend vorhanden
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Wer wird hier angefeuert?
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Die ersten Damen kommen uns entgegen
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Am Ernst Happel Stadion
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Der Gegenverkehr im Prater wird mehr
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Wendepunkt Lusthaus
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Bei fetziger Musik ließ sich im Schatten gut laufen
Wien Marathon 2009
„Neuschnee“ beim 3. Durchlaufen der Wasserstelle Schüttelstraße
Wien Marathon 2009
Die Staatsoper
Wien Marathon 2009
Gleich geht’s rechts zum Ziel
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Das Heldentor
Wien Marathon 2009
Gleich geschafft
Wien Marathon 2009
Geschafft!
 Nach meinem obligatorischen Kurzstretching erhielt ich eine wirklich sehr schön gestaltete Medaille umgehängt.
Das lauwarme Wasser im von den Zuschauern abgeriegelten Innenhofes der Hofburg hat einem bald dem Magen umgedreht, aber hinter dem Denkmal des Erzherzogs Karl gab es noch eine Verpflegungstüte mit etwas Obst und Süßigkeiten. Na ja, ich bin da mehr ein Freund einer vernünftigen Verpflegung wie z.B. in Weiden oder Heidenheim. Ein paar belegte Brötchen oder Kuchen, Schokolade, Obst, Cola, vom Erdinger Alkoholfrei ganz zu schweigen.....
Nach Verlassen des abgesperrten Zielbereiches musste man sich den Weg zur Kleiderabholung und zu den Duschen erahnen. Ich sah keine Beschilderung und die schönen Übersichtszeichnungen des Zielbereiches im Marathonheft hat wohl auch kaum einer der Läufer mehr nach einem Marathon im Kopf.
Den Kleiderbeutel gab es reibungslos zurück, wenn ich da mit Horror an den 100. Boston Marathon denke, und auch die Duscherei war echt okay.

Die Ergebnisse waren trotz des warmen Wetters sehr ansprechend und unsere österreichischen Freunde strahlten über den erst zweiten Sieg (mit Ansage) der Österreicherin Andrea Mayr in 2.30,43. Bei den Herren gewann Glbert Kirwa aus Kenia in 2.08,21.
Alle weiteren Ergebnisse unter http://www.vienna-marathon.com/?menu=0&url=result 
Insgesamt wurden innerhalb der 6 Stunden 4.999 Marathonis im Ziel registriert, es gab witterungsbedingt aber auch viele Nichtfinisher.

Mein Resümee:

Für ein Startgeld von 54 bis max. 95 Euro je nach Zeitpunkt der Anmeldung erhalten die Läufer ein professionell organisiertes Rennen mit auch bei Hitze ausreichend Wasser (aber auch nicht viel mehr außer Elektrolyt und gegen Ende zwei mal Coca Cola sowie etwas Banane), klarer km Beschilderung, verkehrsfreier Strecke und alle 5 km eine Zwischenzeitmessung.
Nur eine Medaille und eine Goodiebag bei bescheidener Zielverpflegung sind bei diesem Startgeld kein adäquater Lohn der Mühe. Ein T-Shirt kostet extra (den Preis habe ich mir aus Prinzip schon nicht gemerkt), auch die Kaiserschmarrnparty im Festsaal des Rathauses für 5 Euro kann man sich sparen, wenn man nicht unbedingt den Festsaal mal sehen möchte. Es war eigentlich keine Stimmung, die Portion war dürftig, natürlich gab es keinen Nachschlag und besonders geschmeckt hat es mir auch nicht. Getränke wurden teuer verkauft, Nudeln oder Suppe konnte alternativ auch gekauft werden, natürlich für 5 Euro.
Wien ist immer eine Reise wert, da sah man an vielen Laufgruppen, eine auch von einer aus unserer Nähe, also ein Tipp, um die vielleicht nicht so ganz laufbegeisterte Familie mal auf eine Marathonreise mitzunehmen.
Der Kurs ist für den Versuch eine persönliche Bestzeit zu laufen geeignet.

Wien Marathon 2009
Lauwarmes Wasser gefällig?
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Duschen waren ausreichend vorhanden
Wien Marathon 2009
Großer VIP Bereich für Läufer verschiedener Firmen
Wien Marathon 2009
So klingt der Wien Marathon aus

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Offizielle Internetseite des Wien - Marathons

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