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Wien Marathon am 19. April 2009 - Ein Laufbericht von Jürgen Sinthofen - Ein Bericht von Jürgen Sinthofen

Teil 1

Autor:  Jürgen Sinthofen

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Wien Marathon 2009

Im Hintergrund UNO - City beim Wien Marathon 2009

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Der Wien Marathon, schon immer ein Thema für mich, endlich bin ich dabei.
Wir freuen uns auf ein Wochenende in der beliebtesten Großstadt Europas - keiner Frage mich wer das wann vor kurzem ermittelt und publiziert hat.
Die Fahrt mit dem Wohnmobil von Bamberg nach Wien ist in ca. 5 Stunden Geschichte und ab 20.00 Uhr Freitagabend bis Montag früh kann man auch in der „blauen Zone“ umsonst parken. Wir fanden einen ruhigen, zentralen Parkplatz im 2. Bezirk nur ein paar Minuten zu Fuß zum Stephansdom.
Bei einem ersten abendlichen Spaziergang vorbei am Stephansdom, die Fußgängerzone entlang, dem Hotel Sacher, der Staatsoper, dem Ring entlang mit seinen Stadtpalästen und dem Rathaus genossen wir die anheimelnde Atmosphäre der Hauptstadt der ehemals mächtigen k. und. k Monarchie.
Nach einem gemütlichen Bummel am Samstag über den Naschmarkt mit dem angrenzenden Flohmarkt trennten sich die Wege meiner Frau und mir und ich ging zu Fuß durch den Prater, dem berühmten Vergnügungspark der Wiener, zum Messezentrum, wo die Startunterlagen für den Marathon abzuholen waren und eine Marathonmesse stattfand.
Die Ausgabe der Startnummer war erwartungsgemäß kein Problem und auch die Abholung eines „Goodiebags“ mit ein paar Warenproben der Sponsoren war kein Thema.
Wien Marathon 2009
Startnummernausgabe
Wien Marathon 2009
Kaiserschmarrnparty im Festsaal des Rathauses
Wien Marathon 2009
Los Pedalos aus Leipzig angeradelt zum Marathon (zurück mit Auto)
 Nach einem kurzen Check der Messestände wo sich einige Marathonveranstalter und Laufschuhhersteller präsentierten, aber keine echten „Schnäppchen“ zu ergattern waren ging es per Pedes wieder zurück in die Stadt zum vereinbarten Treffpunkt mit meiner Frau.
Leider ist mit der Startnummer kein Ticket für den öffentlichen Nahverkehr verbunden, was auch deswegen Schade ist, da das Messezentrum und der Marathonstart ca. 3 km nördlich vom Stephansdom entfernt ist und das Ziel an der Hofburg in entgegengesetzter Richtung liegt, also der Wien Marathon ein Großstadtmarathon der „langen Strecken“ ist. Natürlich gibt es Einzel, - Tages- und Mehrtagestickets, aber das Getue mute ich mir nicht zu. Vorteil ist, man hat noch eine entspannende Walkingeinheit vor dem Lauf gemacht, und zu entdecken gibt es auch immer was.

Nachdem meine Casio Laufuhr mich am Sonntag um 6.30 Uhr geweckt hatte, ging es zum Mac Donalds an der nächsten Ecke zu einem läuferfreundlichen Frühstück mit Mac Muffin und großem Cappuccino, was mir vor einem Marathon nicht schadet, allerdings auch nicht unbedingt dem Lehrbuch entspricht. Anschließend ging ich über den Praterstern die Lassallestraße hoch zur Reichsbrücke zum Start des Marathon und Halbmarathons in der UNO City am nördlichen Ufer der Donau.
Toll zu sehen war, wie der Veranstalter, gesponsort von Coca-Cola, die Kinder im Rahmen einer Kids Challenge bzw. Juniormarathons vor dem Marathonstart als „Vorprogramm“ an das Laufen heranführte und wie viele Kinder in ihren roten T- Shirts auf ihren Start in der Lassallestraße aus hinfieberten.
Wien Marathon 2009
Auf dem Weg zum Start (die meisten kamen mit der U-Bahn aus der anderen Richtung)
Wien Marathon 2009
Fingerzeig - Richtungsanzeiger zu gleich vier Hauptstadtmarathons
Wien Marathon 2009
Relaxte Frühlingsstimmung im Startbereich
Wien Marathon 2009
Klare Ansage
 Der Startbereich war wie bei großen Marathons üblich, in farbliche Zonen aufgeteilt, wo sich die Läufer gemäß ihrer in der Anmeldung genannten Bestzeit und dem damit verbundenen farbigen Sticker auf ihrer Startnummer einreihen sollten, was allerdings zumindest in meinem Block nicht kontrolliert wurde. Vorher konnte man nach dem üblichen persönlichen Prozedere vor einem Marathonstart noch die Vaseline, die Sonnencreme und bei Bedarf die Bepflasterung sensibler Körperstellen vornehmen, bevor die Kleiderbeutel in gut gekennzeichneten Sammelstellen abgegeben wurden.
Die meines Erachtens recht langen Schlangen vor den vielleicht doch nicht reichlich aufgestellten Dixietoiletten verführten viele Läufer, den überforderten Portier eines angrenzenden Hotels regelrecht zu überrollen und die Hoteltoiletten zu testen.
Bei strahlendem Sonnenschein warte ich mit ca. 6.000 weiteren Marathonis, guten 2.000 Startläufern von 4er Marathonstaffeln und ca. 7.000 Halbmarathonis auf den Startschuss.
Die in Deutsch und Englisch durchgesagten Informationen verbreiteten keine Stimmung und eine fetzige motivierende Musik oder auch Moderation bekam ich nicht mit. Dafür waren ein paar Kirschbäume vor der Silhouette der Hochhäuser in voller Blüte und viele dachten wohl bereits daran, wie sie den zu erwartenden sehr warmen Tag wohl angehen würden.
Kurz vor 9.00 Uhr rückte das Starterfeld auf das Elitefeld auf und plötzlich erwähnte der Sprecher, dass der Start erfolgt wäre. Na ja, da wundert sich der Läufer schon, dass ein so erfahrenes Organisationsteam das größte Sportereignis Österreichs so unspektakulär beginnen lässt.
Wien Marathon 2009
Konzentration
Wien Marathon 2009
Wandelnde Trends auch im Laufsport
Wien Marathon 2009
Kurz vor dem Start
Wien Marathon 2009
Die Karawane rollt
 Bei dem bekannten Gepiepse durch die Championchipzeiterfassung unter dem Startbanner ging es zum Einrollen gleich leicht bergan über die Reichsbrücke mit schönem Blick auf den Personenschifffahrtshafen der Donau, wo einige Flusskreuzfahrtschiffe angelegt hatten. Mit einem ersten Blick auf den Turm des Stephansdoms ging es dann wieder etwas runter auf der Lasallestraße zum Praterstern und dann nach links auf der Hauptallee über 2,5 km durch den Prater. Bei km 5 liefen wir rechts raus aus dem Park auf die parallel zum Donaukanal verlaufende Schüttelstraße. Hier lief Olaf Schmalfuß auf mich auf und er erzählte, dass er einen dienstlichen Termin am folgenden Montag in Wien mit dem Marathon verband und kurzerhand seinen Anzug in den Motorradkoffer faltete und sich einen „eckigen Reifen“ auf der Autobahn fuhr.
Bei km 9 ging es über den Kanal auf den berühmten Ring, bebaut mit herrschaftlichen Stadtpalästen Anfang des 19. Jahrhunderts auf der Fläche der geschliffenen Stadtbefestigung. Jetzt war auch der Zuschauerzuspruch merklich gestiegen. Ja, Marathon macht Spaß! Am Stadtpark mit dem goldenen Johann Strauß Denkmal waren ein knapper Kilometer beschallt – man glaubt als alter Kulturbanause gar nicht, wie beschwingt man bei km 10 mit Walzerklängen laufen kann. An der Staatsoper ging es links vom Ring auf die Linke Wienzeile, wo wir die Secession, den Naschmarkt links und sehr schöne Jugendstilwohnhäuser zu unserer Rechten passierten. Dann folgten doch recht dröge 5 km an der S-Bahn entlang zum Schloss Schönbrunn - aber irgendwo müssen ja die 42 km gelaufen werden!
Wien Marathon 2009
Die UNO City hinter uns
Wien Marathon 2009
Über die Donau auf der Reichsbrücke
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