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Wörthersee Ultratrail 2010

Schöne Kulturlandschaft beim Wörthersee Ultratrail

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Wörthersee Ultratrail am 25.09.2010 - Fun Run im Dauerregen - Bildbericht von Thomas Schmidtkonz

Bilder von Gaby und Thomas Schmidtkonz

Teil 2: Erste Kilometer

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Wörthersee Ultratrail 2010

Relativ weit vorne Olaf ...

Wörthersee Ultratrail 2010

... und ganz hinten in rot ich

Wörthersee Ultratrail 2010

Bevor es in die richtige Natur geht, laufen wir noch durch die Parkanlagen am Wörthersee in Klagenfurt

Gleich bergauf

Im Wald geht es auf einem Wanderpfad gleich steil bergauf. Ich bin ganz hinten gestartet. Vor mir bildet sich nun ein Stau, weil einige hier erst einmal gemütlich marschieren. Sie wollen sich wohl erst einmal etwas "warm marschieren".

Wörthersee Ultratrail 2010

Aber schon bald sind wir in der Botanik und zugleich folgt auch schon der erste Abstieg

Weinberg

Bald erreichen wir den oberen Rand eines Weinberges mit schönem Ausblick auf den See. Da ich hier etwas für ein Foto verweile, verliere ich schnell den Anschluss aufs Feld. Nun entdecke ich nur noch Helga, mit der ich zusammen mit ein paar anderen Läufern dieses Jahr mit den Rennsteiglied auf den Lippen beim Rennsteig Supermarathon ins Ziel einlief und Bernd den Sandalenläufer, den man wie mich bei solchen Läufen meist recht weit hinten sieht.

Wörthersee Ultratrail 2010

Einer der wenigen Weinberge in Kärnten

Europacup

Helga fragt mich, ob ich auch beim Europacup der Ultramarathons mitlaufe, der Wörthersee zählt erstmals mit zum Cup. Ich verneine. Ich lauf ja solche Läufe nicht wegen irgendeinem Platz in einer Rangliste, sondern nur wegen dem Lauferlebnis mit gleich gesinnten Läufern.

Wörthersee Ultratrail 2010

Improvisierter Wegweiser

Aussichtspunkt und Mut zum Langsamlaufen

Ein weiterer schöner Aussichtspunkt hält mich schon wieder auf. Aber für mich ist das nicht verlorene Zeit, sondern gewonnene Zeit!
Viele  sammeln durchaus mit Recht Platzierungen in vorderen Bereichen, ich sammle Laufeindrücke. Das kann ich nur, wenn ich mir Zeit lasse. Die einzige Zeit, die heute für mich in den nächsten noch knapp 10 Stunden eine Rolle spielt, ist die vorgegebene Zielschlusszeit von 10 Stunden.
Sie ist hier trotz der anspruchsvollen Strecke sehr moderat angesetzt. Das kann jeder erfahrene Trailläufer mit mittelprächtigem Lauftalent und ohne übermäßiges Training im Vorfeld schaffen.
Das ist schon was anderes als beim Mountain Man, wo ich knapp 7 Stunden lang gegen eine erbarmungslose Zielschlusszeit anrennen musste, bevor ich die Notbremse zog und wenigstens die letzten 2 Stunden im moderaten Lauftempo bis zu meinem damaligen Ausstiegspunkt  genießen konnte.

Wörthersee Ultratrail 2010

Schöner Aussichtspunkt

Wörthersee Ultratrail 2010

Ein Nachzügler holt mich gerade ein, als ich von diesen Aussichtpunkt aus fotografiere

Hügel rauf und Hügel runter

Obwohl ich es nicht eilig habe, lass ich wegen zwei bis drei kleinen Zwischensprints, die mich bei der kühlen Witterung etwas aufwärmen sollen, bald Bernd und Helga hinter mir. Ich bin nun völlig alleine, da ich auch vor mir keine Läufer mehr sehe.
Es geht nun ständig auf schmalen und abwechslungsreichen Pfaden irgendwelche Hügel entweder rauf oder wieder runter. Langeweile kommt so nicht auf, obwohl man besonders weiter oben im Bergnebel wenig sieht.

Wörthersee Ultratrail 2010

Bei der Anna - Mühle bin ich schon völlig alleine auf weiter Flur ...

Pilze

Können Blicke nicht in die Ferne schweifen, konzentrieren sie sich auf das nahe liegende. Auch da entdecke ich ständig was neues. Hinter "Annas Miniaturmühle", erblicke ich einen Steinpilz. Es wird nicht der letzte auf der Strecke sein!

Wörthersee Ultratrail 2010

.. und entdecke unterwegs diesen Steinpilz, den ich natürlich stehen lass.

Erste Labestation

Nach vier Kilometern Laufstrecke empfangen mich  lustige Helfer bei der ersten Labestation. Wir albern herum und lassen uns vom nassen Wetter nicht die Laune verderben.

Wörthersee Ultratrail 2010

Lustiger Empfang an der ersten Labestation

Wörthersee Ultratrail 2010

Kapelle

Nebel und Regen

Ich muss diese herzlichen Menschen leider schon so bald hinter mir lassen und tauch in die Einsamkeit des Bergnebels ein. Er verschluckt nicht nur jeden Blick in die Ferne, sondern auch fast jeden Laut, bis auf die Regentropfen, die in mein Gesicht klatschen.
Menschen sehe ich hier keine. So freue ich mich, als plötzlich im alles verdeckenden Nebel eine Herde von Rindern auftaucht.  Liebe Rindviecher, wenn ihr diesen Wetterbedingungen so stoisch widerstehen könnt, dann muss ich das doch auch können!

Oft habe ich mich in meinen Berichten mit der Stoa auseinandergesetzt. Heute, lieber Leser, können wir uns das sparen ...

Wörthersee Ultratrail 2010

Die Kühe stört weder der Regen noch der Nebel. Mich mittlerweile auch nicht mehr!

Schloss Drasing

Plötzlich taucht mitten aus dem Nebel ein Geisterschloss auf. Habe ich mich nach Schottland verirrt? Nein, es ist nur Schloss Drasing.

Wörthersee Ultratrail 2010

Schloss Drasing im Nebel

Marterln - Segen auf allen Wegen

Hinter Schloss Drasing geht es ungewohnt, erst einmal einen asphaltierten Fahrweg bergab. Da kann ich ja ausnahmsweise mal so richtig Gas geben!
Ich beschleunige und gewinne so Zeit für die schöneren Streckenabschnitte, die sicher noch kommen werden.

Sie kommen! Bald laufe ich wieder bergauf. Diesmal auf einen Wiesenweg, wo eins der vielen schönen, mit allerlei religiösen Bildern bemalten Marterln einem einsamen Pilger seinen Segen entgegen sendet.

Wörthersee Ultratrail 2010

Gottes Segen auf allen Wegen

Wörthersee Ultratrail 2010

Einsamkeit und Spiritualität

Wenn es nebelig wird, nähere ich mich wieder einem Gipfel. Im Nebel spüre ich die Einsamkeit des Ultratrailläufers. Bin ich überhaupt noch auf den richtigen Weg oder schon auf Abwegen?
Ja, da ist wieder eine dieser blauweißen Markierungen, die unseren Weg und den des Wörthersee Rundwanderwegs markieren! Also laufe ich noch auf dem rechten Pfad!

Wo mögen Bernd und Helga sein? Sie sind die einzigen hinter mir! Wo ist der nächste Läufer vor mir?
Ich vermag es nicht zu sagen. Allein und verlassen in einer grandiosen Naturlandschaft, die aber nur ihre Details in der Nähe offenbart, bewege ich mich auf einen schmalen Pfad mit allerlei Abgründen jenseits und diesseits, die ich aber im Nebel nicht erkennen kann.
Was wird in der nächsten Ecke auftauchen? Gar ein Bär? Von Slowenien sollen schon welche rübergewandert sein. Nein, nur schon wieder ein Fliegenpilz!

Bunt ist er dieser Pilz. Schamanen essen ihn, weil sein göttliches Fleisch den Konsumenten mit der spirituellen Welt verschmelzen lässt ! Soll ich auch ein Stück von ihm kosten? Vielleicht durchdringt dann mein Blick die Nebeldecke in eine neue spirituelle Welt?
Nein, keine Experimente. Iss nur das beim Ultra, was Du schon kennst!
Heute erweitert schon diese grandiose Natur meinen spirituellen Horizont!

Wörthersee Ultratrail 2010

Bergnebel

Wörthersee Ultratrail 2010

Einer der zahlreichen Fliegenpilze am Streckenrand. Wir laufen durch ein Pilzparadies. Auch das Wetter passt dazu.

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