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Coburg-Marathon am 06.01.2013 - 42 km und 660 Höhenmeter Laufspaß als Schlussläufer rund um Coburg - Bericht  von Thomas Schmidtkonz

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Coburg-Marathon am 06.01.2013

Coburger Veste beim Coburg-Marathon 2013

Man kann es kaum glauben, alle Jahre treffen sich Anfang Januar mittlerweile fast 200 Läufer bei mehr oder weniger trüben Wetterbedingungen in dem kleinen Coburger Vorort Lützelbuch zum Marathonlauf. Aber nicht nur das, der Lauf ist meist schon viele Wochen zuvor restlos ausgebucht. Woran das liegt, ist schnell geschildert:
Der Coburger Wintermarathon ist durch seine Einzigartigkeit mittlerweile bei zahlreichen Läufern bekannt und beliebt. So gibt es zwar auf der abwechslungsreichen und landschaftlich sehenswerten Strecke keine Zeitnahme, aber jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde. Dabei legen die Läufer mit einer Spende für Auslagen des Veranstalters ihr Startgeld selbst fest. Trotzdem übertreffen Vielfalt und Umfang der Verpflegung viele andere Marathons und Laufveranstaltungen.

Wie fast alle Jahre bin auch ich wieder mit von der Partie, zumal ich ja Mitinitiator dieses Laufes bin.
Da ich es dabei  nicht eilig habe, habe ich mich wie schon in den Vorjahren wieder als Schlussläufer angeboten. Daneben haben wir vorne noch zwei Bremsläufer. Irgendwo zwischen den beiden Bremsläufern und mir bewegt sich dann das komplette Läuferfeld. Dies ist möglich, weil die Strecke gut markiert ist.

Nach einem kurzen "Hallo", man sieht hier viele Wiederholungstäter, reihen wir uns traditionell zu einem Gruppenfoto auf:

Coburg-Marathon am 06.01.2013

Das obligatorische Gruppenfoto. Vorne OK - Chef Jürgen Lesch

Dann wird der Start freigegeben.
Nach wenigen Hundert Metern lass ich mich zurückfallen. Aber es dauert dennoch einige Zeit bis ich letzter Läufer bin, da noch ein paar Nachzügler folgen, die wohl den Start verpasst haben. Aber schnell danach sortiert sich das Feld.
Als der letzte Läufer Manfred zu mir aufgeschlossen ist, ein erfahrener alter Laufhase, ziehen wir das Tempo etwas an, bis wir die nächste Gruppe einholen. Ich verabschiede mich von Manfred, der etwas schneller laufen will und mache mich mit der neuen Laufgruppe bekannt.
Wir sind nun zu fünft. Neben einer ebenfalls eher erfahrenen Marathonläuferin sind zwei Läufer und eine Läuferin dabei, die letztes Jahr in Berlin ihren ersten Marathon gelaufen sind, aber jetzt wegen der Winterzeit nicht mehr so sehr im Training sind, wie sie es in Berlin waren. Daher wollen sie alle nur ein Teilstück laufen.
Wie auch immer, wir laufen zusammen ein angenehmes und gemütliches Lauftempo und lassen uns auch an den Verpflegungspunkten viel Zeit. So ergibt sich die Gelegenheit, dass wir uns unterwegs viel erzählen können.

Coburg-Marathon am 06.01.2013

Unsere kleine Läufergruppe ganz hinten

Nach etwa 9 Kilometern erreichen wir den ersten Verpflegungspunkt. Bei jedem Verpflegungspunkt hat der Veranstalter die Möglichkeit angeboten mit Rücktransport auszusteigen. Auch Carolin von unserer Laufgruppe wollte hier ursprünglich schon rausgehen, aber weil es ihr nun so gefällt, läuft sie zu unserer Freude weiter mit.

Bald dahinter joggen wir durch einen Wald auf einem schmalen Pfad bergauf. So kommt hier sogar etwas Traillauffeeling auf.

Coburg-Marathon am 06.01.2013

Traillauffeeling

Die Strecke bleibt weiterhin hügelig und ansprechend. Gerade für Laufeinsteiger ist sie alles andere als einfach zu laufen. Aber, wer es hügelig mag, kommt auf dem abwechslungsreichen Laufkurs auf seine Kosten.

Ein weitere Streckenhöhepunkt ist sicher der Callenberger Forst nahe Schloss Callenberg mit seinen schönen alten Bäumen deren Wurzelwerk schon fast an einen Zauberwald erinnern.

Coburg-Marathon am 06.01.2013

Im Zauberwald

Hinter der weiteren Sehenswürdigkeit Schloss Callenberg geht es erst einmal längere Zeit bergab, wo wir etwas Zeit gutmachen, weil wir uns zuvor gerade an den Verpflegungspunkten etwas Zeit gelassen haben. Wir wollen ja den Gesamtrahmen von etwa 6 Stunden Laufzeit nicht unbedingt über Maßen sprengen.

Nach knapp über 3 Stunden Laufzeit erreichen wir schließlich die Halbmarathonmarke, wo zwei von uns, darunter Carolin rausgehen, weil sie ja ursprünglich nur 9 Kilometer laufen wollten. Wir restlichen drei laufen weiter.
Hinter dem Verpflegungspunkt bei KM 27 bin dann ich nur noch mit Timo alleine, der bei KM 33 rausgehen will. Ich weiß nun, dass ich die letzte kleine Runde von 9 km mal wieder wie schon so oft alleine laufen darf.

Aber zuerst joggen wir zur Coburger Veste hoch, der für mich der schönste Abschnitt der Strecke ist, obwohl ihn vielleicht manche wegen dem langen Anstieg verfluchen.

Coburg-Marathon am 06.01.2013

Durch einen schönen Park geht es etwa bei KM 30 zur Coburger Veste hoch. Dabei sind gut 150 Höhenmeter in einem Anstieg zu überwinden.

Ich verabschiede mich nun von meinem letzten Begleiter Timo, weil er den Weg bis zu seinem Ausstiegspunkt gut kennt und ich all die anderen als letzter Läufer nicht zu lange warten lassen will. Ich gebe nun etwas Gas, was mir gerade am Berg Laufspaß macht.

Schließlich erreiche ich nach 33 KM Laufstrecke den Ausgangspunkt des Marathons. Man kann also hier gleich ins Ziel abbiegen. Da ich aber natürlich die komplette Marathondistanz bewältigen will, biege ich nun zur 9 Kilometer kleinen Runde ab. Diese führt an Feldern vorbei und durch Wälder. Sie ist hügelig, aber grüner und mehr naturbelassen als die große Runde. So macht es mir wenig aus, dass ich nun alleine laufen muss. Ich genieße ja das Laufen mit und ohne Gesellschaft und freue mich auch über diese Abwechslung.

Bei einer schönen Quelle lege ich einen kurzen Halt ein, um noch einmal mein Trinkflasche aufzufüllen, obwohl gerade mal einen Kilometer weiter noch ein gut bestückter Verpflegungspunkt folgt. :-) Aber als echter Naturbursch kann ich halt nicht anders!

Coburg-Marathon am 06.01.2013

Diese Quelle lädt mich zum Verweilen ein!

Zwischen Kilometer 39 und 41 geht es noch einmal sehr langgezogen auf einem Fahrradweg neben einer Straße bergauf. Für viele sicher so am Ende eines Marathons auch eine mentale Belastung oder zumindest eine gute mentale Trainingseinheit.
Da ich aber schlimmeres gewöhnt bin und ich das von meinen zahlreichen Coburger Marathons auch schon gut kenne, trage ich auch das mit Fassung, zumal das Ziel ja schon bald naht.

Schließlich erreiche ich nach 5 Stunden und 57 Minuten, also ziemlich genau im Zeitrahmen der 6 Stunden, das Ziel bei der Sporthalle Lützelbuch, wo ich bei Coburger Bratwürsten und einer Flasche Bier wieder einmal einen schönen Marathonlauftag ausklingen lass.

<== Film Bildimpressionen ==>

Infos / Links

Links:
Art der Veranstaltung Es handelt sich um einen Gruppenlauf ohne Zeitnahme
Anzahl Teilnehmer: ca. 180 Teilnehmer
Laufzeit: Je nach Laufgruppe zwischen 4 und 6 Stunden
Höhenmeter: etwa 660 Höhenmeter
Strecke Hügeliger und anspruchsvoller Rundkurs mit vielen Coburger Sehenswürdigkeiten am Streckenrand

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