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11. LGT Alpin Marathon Liechtenstein am 12. Juni 2010 - Ein Laufbericht von Jürgen Sinthofen

Teil 3

Autor:  Jürgen Sinthofen

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Liechtenstein Marathon 2010

Jürgen im Ziel beim Liechtenstein Marathon 2010

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Die einen haben ihren Lauf bei km 25,4 beendet, wir Marathonis müssen bei trüben Wetter rechts ab gleich weiter bergauf.
Über Hochalmen und auf gepflegten mineralisierten Wegen strebten wir mal wieder ohne Wasserkühlung zur nächsten Verpflegung. Mist, Speicherkarte voll. Warum? Ich hatte vergessen, die Italienurlaubsbilder zu speichern. Also einige Bilder löschen, um den geneigten Lesern weitere Fotos vom Marathon anbieten zu können – wer hat schon auf dem LGT Venedigbilder angesehen?
Liechtenstein Marathon 2010
Die Halbmarathonis plus haben es gleich geschafft
Liechtenstein Marathon 2010
Die Marathonis müssen weiter
Weiter auf schmalen Wiesenpfaden, kleinen Holzstegen über Wildbäche und ausgetretenen Bergpfaden strebten wir dem höchsten Punkt der Strecke bei km 34, dem Sassförkle, zu.
Schade, so viele Höhenmeter erlaufen, aber der Nebel verhindert jegliche Chance, eine Aussicht auf die Berge oder das Rheintal zu genießen. Mitläufer erzählten mir allerdings, dass wir noch Glück hatten, beim Jubiläumslauf vor einem Jahr hatte es wohl nur Strippen geregnet.
Liechtenstein Marathon 2010
Verpflegung bei km 30
Liechtenstein Marathon 2010
Und weiter bergan
Liechtenstein Marathon 2010
Romantisch
Die Knie wurden weich, aber dann hörten wir Alphörner. Stimmung, es zog uns magisch nach oben. Noch ein paar Kehren, dann waren wir oben. Verpflegung, wir dachten jetzt ginge es nur noch bergab ins Ziel. Aber nein, im Wolkennebel ging es nach kurzen Gefälle wieder bergauf. Vorbei an vereinzelten Altschneefeldern erreichten wir km 35 und hörten bereits die Durchsagen zu den Zieleinläufen in Malbun. Gemein, denn wir mussten weiter, noch eine knackige Steigung, eine gewellte Wiesenpassage, dann ging es auf einem guten Waldweg die letzten 2 km bergab endlich nach Malbun rein. Wieder ein paar Zuschauer im Zielbereich, dann auf blauem Teppich durch das Ziel.
Liechtenstein Marathon 2010
Die Alphörner haben für den Ansturm auf den höchsten Punkt echt motiviert
Liechtenstein Marathon 2010
Sassförkle mit knapp 1.800m üNN ist erreicht
Liechtenstein Marathon 2010
Letzter Schnee an der Strecke
Liechtenstein Marathon 2010
Malbun, fast geschafft
Liechtenstein Marathon 2010
Geschafft!
Abgabe des Leihchips (keine Leihgebühr), Abholung einer Finishertüte noch mit echtem Finisher-Funktions-T-Shirt und einem kleinen Swarovski Anhänger.

Dann eine super Verpflegung mit verschiedenen Isogetränken, Tee, Cola, Wasser, heißer Bouillon, Pommes, Bananen und Orangen, die fast keine knurrenden Marathonimägen darben ließ.

Ein älterer Läufer sprach mich an, ob ich vor drei Wochen den Riga Marathon gelaufen wäre. Ja, bestätigte ich, da rief er seine Frau und es stellte sich heraus, dass seine lettische Ehefrau mich dort gesehen und hier erkannt hatte.

Kleidersack abholen und ab zum Duschen. Edel, schönes großes Zelt, Plastikboden und warme Duschen. Vor dem Duschzelt, ein kleineres Zelt mit Spiegeln und Föhns!
Liechtenstein Marathon 2010
Verpflegung im Ziel
Liechtenstein Marathon 2010
Föhns vor dem Duschzelt, edel
Der kostenlose Shuttlebus wieder zurück zum Start in Bendern ließ lange auf sich warten, zu lange. Da ich noch mit dem Motorrad zurück nach Bamberg fahren wollte, suchte und fand ich eine Alternative. Mit dem VIP-VW-Bus fuhr ich mit der Siegerin des Marathons, Simona Staicu und ihrer Familie runter nach Bendern. Tipp, wahrscheinlich ist es besser, mit dem eigenen Auto zum Ziel zu fahren und in der Früh mit dem auch kostenlos angebotenen Shuttlebus zum Start fahren.
Simona erklärte, dass sie trotz des außergewöhnlich engem Zieleinlaufes bei den Damen (die ersten drei innerhalb von 18,5 Sekunden bei einer Siegerzeit von 3.35, 30) den Sieg jederzeit unter Kontrolle hatte. Sie mochte allerdings die durch den Regen sehr rutschigen Bergabpassagen nicht und da auch der Streckenrekord nicht mehr zu erreichen war, verwaltete sie nur noch den Sieg nach Hause. Erwähnenswert vielleicht noch, dass Simona erst vor zehn Monaten ihre zweite Tochter zur Welt brachte.

Bei den Herren gewann der Schweizer Patrick Wieser in 3.02,10 mit über 16 Min. Vorsprung vor dem Tschechen Jan Blaha.
Alle weiteren Ergebnisse unter http://services.datasport.com/2010/lauf/lgtalpin/
Liechtenstein Marathon 2010
Die Marathonsiegerin Simona Staicu mit dem Autor
Mein persönliches Resümee:
Für ein Startgeld von 54,- Euro bei Anmeldung bis 23. Mai bekommt man ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis für einen doch aufwändiger zu organisierenden Bergmarathon mitten in Europa. Super Verpflegung vor, während und nach dem Lauf, ein geschmackvolles echtes Finishershirt und ein originelles Erinnerungsgeschenk von Swarovski, gepflegte, warme Duschen und überall freundliche Helfer an lauflogisch aufgebauten Verpflegungsständen und allgegenwärtig die meist jugendlichen Streckenposten, welche für etwas Stimmung sorgten, sowie eine gute Homepage rundeten für mich das sehr positive Bild dieser Veranstaltung ab.

Der 12. Liechtensteiner Marathon findet am 12. Juni 2011 statt: http://www.lgt-alpin-marathon.li

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