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10 x Graubünden Marathon Jubiläum - Ein Rückblick 2003-2011 - von Thomas Schmidtkonz

Weitere Laufberichte - Über den Autor

Graubünden - Marathon Jubiläum

Hochgebirgswelt beim Graubünden Marathon

Dr. Willmar Schwabe Arzneimittel

Einleitung

Der Graubünden Marathon gehört zu den abwechslungsreichsten, anspruchsvollsten und interessantesten Bergmarathons überhaupt. Man startet in knapp 600 Meter Höhe in der ältesten Stadt der Schweiz in Chur, läuft durch die sommerlichen Gefilde eines schönen Tals. Die Strecke schraubt sich dann immer höher, an herrlichen Blumenwiesen vorbei, bis der Bergläufer nach knapp 18  km Laufstrecke,  in gut 1750 Meter Höhe mit Foppa die erste Passhöhe erreicht.
Danach geht es erst einmal gut 400 Meter bergab. Nachdem nun der Läufer vor Lenzerheide den wunderschönen Heidsee umrundet hat, folgte auf den letzten 11 Kilometern Laufstrecke  mit immer noch 1414 Höhenmetern der Gipfelsturm zum  Paparner Rothorn. Insgesamt summieren sich so auf 42,2 km Laufstrecke knapp 2700 Höhenmeter.

Dieses Jahr findet  am 23.06.2012 schon die 10. Auflage dieses einzigartigen Marathons statt, Da ich alle 9 bisherigen Marathons mitlaufen durfte, ist dies eine gute Gelegenheit auf alle Berichte und Filme dazu zu verweisen.

Die bisherigen Marathons 2003 - 2011

Bericht vom Jahr 2003

1. Graubünden-Marathon 2003 - die schwere Strecke

Der 1. Graubünden-Marathon verlief auf der bislang schwersten Strecke. Es ging damals noch eine Extrarunde nach Sporz hoch und von der Mittelstation direkt in Richtung Gipfel des Parparner Rothorns hoch.

Aus meinem Bericht dazu: " ...Es folgt ein Verpflegungsposten und ich hoffe, dass es nun wieder mal etwas flacher wird. Aber es kommt noch schlimmer. Hinter einer Kehre erblicke ich das Ausmaß der Katastrophe.
Die nächsten paar Hundert Meter geht es fast senkrecht hoch.
Das hilft alles nichts: Augen zu und durch!
Ich klettere dieses Stück stoisch hoch und suche ab und zu mit einer Hand Halt an irgendwelchen Felsbrocken zu gewinnen, da das Geröll zum Teil doch recht locker sitzt ..."

Bericht vom Jahr 2004

2. Graubünden-Marathon 2004 - der Schneelauf

Im Jahr 2004 hatten wir im oberen Abschnitt so viel Schnee wie nie zuvor. So wurde die ansonsten technisch relativ einfache Strecke zum abenteuerlichen Lauf. Trotz der extrem schwierigen Bedingungen dort oben, gewann Jonathan Wyatt damals das Rennen in der undenkbar schnellen Zeit von 3:18.56. Ich glaube diese Zeit ist immer noch der Streckenrekord.

Aus meinem Bericht dazu:

"Und ich werde nicht enttäuscht. Prompt folgt ein wirklich abenteuerlich steiles Schneefeld ...
Wo wir mit den Füßen nicht mehr genug Halt finden, krallen wir uns mit den Fingern im Schnee fest. Da wir ja im Feld recht weit hinten sind, ist das Schneefeld links und rechts der Spur durch diese Fingerlöcher wie ein Schweizer Käse gelöchert.
Kaum haben ich mit meinen kalten Fingern das eine steile Feld passiert folgt schon das nächste steile Feld ..."

 
Vom Graubünden Marathon 2005

Bericht vom Jahr 2005

3. Graubünden-Marathon 2005 - der Lauf ins Gewitter

Der Lauf des Jahrs 2005 war von einem gewaltigen Wettersturz und einem heftigen Gewitter geprägt. Während die vorderen Läufer nichts davon mitbekamen, wurden das hintere Feld davon stark getroffen. Ich hatte das Glück gerade noch ins Ziel zu kommen, bevor der Gewittersturm lostobte. Allerdings war dann die Seilbahn für längere Zeit außer Betrieb, so dass man mit ihr nicht gleich runterfahren konnte.
Ich selbst lief bei diesem Lauf, ständig die Gewitterdrohung im Nacken meinen persönlichen Streckenrekord.

Aus meinem Bericht dazu:

"Kaum sind wir im Restaurant, zieht ein Unwetter mit Orkanböen, Hagel, Blitz und Donner auf, das es in sich hat. Ich bin voller Angst für diejenigen, die noch auf der Strecke sind. Hoffentlich passiert nichts.
Was macht Hans Peter? Er müsste noch auf der Strecke sein und Michael auch.
Mich hältst nicht mehr im Lokal. Ich muss rausschauen. Zum Glück treffe ich noch im Gebäude Michael tief in eine Decke eingewickelt. Nass und zitternd, aber glücklich! Viele weitere Bekannte wie z.B. Jörg Kornfeld aus Forchheim kann ich treffen. Die sind gut durchgekommen, aber was macht Hans Peter?"

Graubünden Marathon 2006

Bericht vom Jahr 2006

4. Graubünden-Marathon 2006 - der Hitzelauf

Nach dem Gewittersturm über den Rothorn im Vorjahr, wurden wir 2006 mit Sonne aber auch Hitze entschädigt. Gleichzeitig fand zu dieser die Fußball WM 2006 statt. Graubündenmarathonzeit ist auch alle 2 Jahre Fußball EM oder WM-Zeit!

Aus meinem Bericht dazu:

"Wir haben nun die Baumgrenze überschritten. Daher wird uns kein Schatten mehr vor der brutalen Hochgebirgssonne schützen. Als hitzeempfindlicher Läufer habe ich damit so meine Schwierigkeiten. Deshalb muss ich jetzt zwischendurch auch mal Abschnitte gehen, die ich letztes Jahr lief. Das kostet etwas Zeit. Aber für die geplanten 7 Stunden ist schon noch ein Zeitpuffer vorhanden.

Das türkisblaue Wasserreservoir, das mich ans Mittelmeer erinnert,  schaut verlockend drein. Aber sicher ist es da drin eiskalt und wahrscheinlich wird das Wasser sogar als Trinkwasser genutzt. Durchgeknallte Badegäste werden daher in diesen blauen Fluten wohl nicht so gerne gesehen."

Graubünden Marathon am 23.6.2007

Bericht vom Jahr 2007

5. Graubünden-Marathon 2007 - vom Bergnebel in die Bergsonne

2007 zeigte sich das Bergwetter letztlich von seiner guten Seite. Die Tage zuvor waren von Hagelschauern im Hochgebirge geprägt und auch am Lauftag sah es erst gar nicht so gut aus. Je höher ich kam, desto mehr Bergnebel zog auf. Aber hinter dem Foil Cotschen zeigte sich plötzlich die Sonne.

Aus meinem Bericht dazu:

"Die Vegetation wird nun immer spärlicher und ein großer Felsbrocken am Wegrand markiert den Eingang in die legendäre Steinwüste des Graubünden Marathons. "Lasst jede Hoffnung hinter Euch, wenn ihr eintretet"  könnte auf diesen Stein heute geschrieben sein, da zu unserer übermenschlichen Anstrengung ein mystischer Bergnebel diese Stimmung noch unterstreicht, der knapp über unsere Häupter zieht. "

 

Graubünden - Marathon 2008

Bericht vom Jahr 2008

6. Graubünden-Marathon 2008 - Sonne pur

Das Jahr 2008 war wieder von herrlichem Sonnenschein aber auch großer Hitze geprägt. Der hohe kaum auszugleichende Flüssigkeitsverlust zehrt bei vielen Läufern an diesem Tag an den Kräften.

Aus meinem Bericht dazu:

"Am Einstieg zu diesem Bergpfad kämpft gerade ein Mitstreiter gegen Wadenkrämpfe an. Die steile Strecke, die Höhenluft und die Sonne fordern ihren Tribut. Viele kommen mit dem Trinken und auch dem Ausgleich des Salz- und Mineralienverlustes nicht mehr nach. So sind oft Wadenkrämpfe oder auch schlimmeres vorprogrammiert. "

Graubünden Marathon 2009

Bericht vom Jahr 2009

7. Graubünden-Marathon 2009 - Bergnebel, Schnee und Eis - 7:00 beim 7. Graubündenmarathon!

Hatten wir 2008 noch strahlenden Sonnenschein erwarteten uns 2009 auf dem Gipfel Nebel und Kälte. Von der sonst so schönen Aussicht, war diesmal nicht zu sehen. Aber so ein Hochgebirgslauf hat seine Reize! Mit seinen noch zahlreich vorhandenen Schneefeldern erinnerte das Rennen etwas an 2004, aber diesmal war das Wetter ganz anders.

Aus meinem Bericht dazu:

"Jenseits der 41 km - Marke kann ich schon die ersten Geräusche von der Zielregion hören, obwohl ich noch nichts davon sehe. Ein letztes Schneefeld, ein schmaler Pfad und plötzlich steht das Zieltor vor mir. Ich blicke auf die Stoppuhr. Wow, exakt 7:00 Stunden. Das passt doch wunderbar zu meinem siebten Graubündenmarathon!"

Graubünden Marathon 2010

Bericht vom Jahr 2010 - Film dazu

8. Graubünden-Marathon 2010 - Der andere Gipfel und mein 100. Marathon

2010 wurde die Seilbahn zum Parpaner Rothorn hoch umgebaut. Daher liefen dieses Jahr stattdessen den Piz Scalottas hoch. Daher mussten wir dann diesmal "nur" 2323 Höhenmeter hoch laufen. Für mich war es nicht nur wegen der anderen Strecke ein besonderer Lauf sondern auch weil es mein 100. Marathon war.

Aus meinem Bericht dazu:

"Ah, da ist ja das Zieltor! So knallgelb kann man es einfach nicht übersehen. Ich packe meinen Zettel aus, den ich gestern im Hotel gezeichnet habe. Da steht schön mit Laub dekoriert "Mein 100. Marathon" drauf. Zwischen den Fingern noch meine Kamera, mit der ich fleißig fotografiere und filme. Das artet ja fast noch in Stress aus!"

Graubünden Marathon 2011

Bericht vom Jahr 2011 - Film dazu

9. Graubünden-Marathon 2011 - Kälte auf dem Berggipfel

Der 9. Graubünden Marathon verlief wieder auf der gewohnten Strecke. Ich lief diesmal erst eine Woche nach der extrem harten Berglauf WM in Slowenien mit. Dennoch hatte ich auch bei der 9. Auflage wieder viel Berglaufspaß. Das Wetter zeigte sich anfangs von seiner eher guten Seite.  Später zog es sich jedoch im Gipfelbereich zu und es wurde dabei empfindlich kalt.

Aus meinem Bericht dazu:

"Erst der letzte Kilometer, ganz oben, wird unangenehm, weil oben ein eiskalter Wind weht und es zu regnen anfängt. Aber etwas Laufabenteuer gehört bei so einem interessanten und abwechslungsreichen Lauf ja auch mit dazu!
Mit strahlendem Gesicht überquere ich nach 7 Stunden und 11 Minuten Laufspaß die Ziellinie"

Graubünden Marathon am 23.06.2012

Bericht vom Jahr 2012 - Film dazu

10. Graubünden-Marathon 2012 - Das Jubiläum

Beim Jubiläumslauf herrschten geradezu ideale Wetterbedingungen. Es gab keine Regen. Es war aber auch nicht zu heiß, nur war die Luft recht feucht und drückend.
Ich nutzte den Lauf als Trainingslauf für den Irontrail T71 mit schweren Rucksack und Trailschuhen. Daher war ich diesmal mit etwa 7 Stunden und 40 Minuten bislang am längsten unterwegs.

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