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Altmühltrail vom 02. - 03.05.2015 - Der zweitägige Genusstrail - Bildbericht von Thomas Schmidtkonz

Teil 2

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Altmühltrail 2015

Ausblick vom Gelben Berg am ersten Tag des Altmühltrails 2015

Der Abstieg,  Wanderer und Läufer

Bevor es steil bergab geht, genieße ich noch einmal den wunderschönen Ausblick vom Gelben Berg. Dabei holen mich die ersten Wanderer ein. Darunter Margit und ihr Sohn Tobias. Da die beiden aber gerade laufen, sind auch sie so wie ich irgend so ein Zwitterwesen zwischen Läufer und Wanderer.
Genau genommen laufe ich eigentlich die ganze Zeit, nur viele wie etwa mein "Freund" Dieter bezeichnen diesen Laufstil fälschlich als "ökonomischen Walkingschritt" oder mit ähnlich abwertenden Begriffen. So was trifft mich natürlich immer in Mark und Bein. Genau genommen bezeichnete der damalige Schlussläufer Georg erstmals beim Immenstädter Gebirgsmarathon 2009 meinen Laufschritt als Walkingschritt: "Toll wie Du da hoch walkst. So sparst Du sicher Deine Kräfte für später!" Seitdem konnte ich dieses Unwesen, ja diese Ignoranz nicht mehr ausrotten. Beim heutigen Lauf ist es leider nicht besser, werde ich doch immer als einer der ersten Wanderer tituliert. Leider wird sich das sich das durch die beiden Veranstaltungstage wie ein roter Faden ziehen.

Altmühltrail 2015

Herrlicher Ausblick vom Gelben Berg

Altmühltrail 2015

Nun holen mich die ersten Wanderer ein. Sie nehmen es aber wie ich mit dem Laufen auch mit dem Wandern nicht so genau. Sie wechseln Laufpassagen mit Wanderpassagen ab.

Altmühltrail 2015

Wiedersehen

Ich lasse erst einmal Margit und Tobias von dannen ziehen, gibt es hier doch so viele Fotomotive! Ein buntes Blümchen da, ein spitzes Steinchen dort  und da oh Schreck sind ja schon zwei weitere Wanderer. Und was flattert dort durch die Luft? Nein, da rollt mir was entgegen, wie ein an einem Steilabhang außer Kontrolle geratener Steinbrocken. Ach, da kommt wer angerannt! Das ist ja mein treuer Kamerad,  der Schlussläufer!
Er konnte die Verletzte endlich an die Samis weiterreichen und eilte nun mit Lichtgeschwindigkeit uns hinterher und wurde dabei beinahe fast selbst ein Fall für die Sanis, als er an einer rutschigen Stelle hinfiel und sich einen Arm etwas aufschürfte. Aber Gott sei Dank ist das nicht weiter schlimm, soll heißen es ging noch einmal gut. So sind wir fürs erste mal wiedervereint. Nur mit dem konstanten 8 Minutentakt wird es wohl nichts mehr werden ...

Altmühltrail 2015

Den Berg runter geht es flott voran!

Altmühltrail 2015

Altmühltrail 2015

Altmühltrail 2015

Hier überholt mich der Schlussläufer ein. Er musste zuvor einer verletzten Läuferin helfen und fiel daher weit zurück. Zur Belohnung darf er jetzt so richtig Gas geben.

Altmühltrail 2015 

Zwei weitere flotte Wanderer

Altmühltrail 2015 Altmühltrail 2015

Talweg in Richtung Spielberg

Nach einer kleinen Fotosession zwischen dem Letzten Läufer und Schlussläufer trennen wir uns wieder voneinander, weil er schon wieder Tempo machen möchte. Mal schauen wie oft wir uns unterwegs noch sehen?
Im Tal angekommen, laufen wir nun am Bergabbruch des Hahnenkamms entlang. Jetzt muss ich doch mal etwas Gas geben, damit mich nicht noch mehr Wanderer einholen und an meiner Läuferehre kratzen. Dabei hänge ich die zwei Wanderer von vorhin ganz deutlich ab und hole auch langsam wieder Tobias und Margit ein.

Kurz dahinter geht es sehr steil in Richtung Spielberg bergauf. Vor 8 Jahren litt ich hier bei meiner fünftägigen  Frankenwegtour ganz besonders. Solche Erinnerungen bleiben wach, auch wenn man sich Gott Lob bei vergangenen Dingen meist mehr an das Angenehme als das Unangenehme erinnert, denn wie heißt es so schön: Zeit heilt alle Wunden!

Altmühltrail 2015

Eine einsame Tulpe

Altmühltrail 2015 Altmühltrail 2015

Nach Spielberg geht es noch einmal steil bergauf

Wie jeder Anstieg endet auch dieser Anstieg einmal. Da wir uns ja in einer Mittelgebirgslandschaft befinden, sind ja hier anders als in den Alpen  alle Steigungen von vergleichsweise kurzer Dauer.

Altmühltrail 2015

Burganlage bei Spielberg

Altmühltrail 2015

Erneutes Wiedersehen und Einstufung des Schwierigkeitsgrades des Laufes

Ich bewundere Schloss Spielberg. Leider führt die Strecke nicht direkt daran vorbei, sondern links davon den Berg hinunter. Dabei komme ich mit Margit und Tobias ins Gespräch. Die beiden sind ein gutes Team und ihr Sohn hat für seine Jugend eine erstaunliche Ausdauer. Wie wir uns so gut unterhalten, kommt von hinten jemand angerast. Nein, ein Walker kann das nicht sein. Dessen Tempo wäre bedächtiger. Es ist wieder der offizielle Schlussläufer, dessen Namen ich leider nicht weiß und ich leider auch nicht erfragt habe,
Aber wo kommt er nun her? Ich dachte, er wäre schon weit vor uns! Hat er sich unterwegs  verlaufen?
Aber nun ist er mal da und so unterhalten wir uns nun gemeinsam. Ich lobe den Altmühltrail als schönen aber auch einfachen Lauf für Traileinsteiger. Das ist er ja mit seinen 28 km Strecke und etwa 550 Höhenmetern auch! Auch was den technischen Anspruch betrifft, ist er nicht allzu schwer. Also in der Tat der ideale Trail für Einsteiger in dieser Disziplin oder halt auch für Läufer wie mich gedacht, die einfach mal nur Laufspaß haben wollen! Aber sofort ernte ich Protest. "Das ist doch ein harter Lauf!" Na ja, aus der Sicht eines Straßenläufers sicher! Auch wenn man hier so richtig Gas gibt, dann sicher auch. Es kommt halt immer auf den Blickwinkel und den Bezug an. Alles ist schließlich relativ!

Altmühltrail 2015

Blumenwiese

Der Hesselberg

In der Ferne entdecke ich den Hesselberg, wie er sich majestätisch aus dem eher flachen Umland erhebt. Mit 689 Metern ist er der niedrigste der höchsten Berge der drei Fränkischen Bezirke. Fast genau vor einem Jahr lief ich beim 2. BOL vom tiefsten Punkt Mittelfrankens zum höchsten Punkt und erlebte dabei auf der etwa 115 km langen Strecke so manches Abenteuer. So verbindet uns beide natürlich etwas. Ich grüße meinen Freund den Berg, zumal ich Berge liebe. Sie haben eine Ausstrahlung und verleihen mir Kraft und Lebensfreude.

Altmühltrail 2015

Blick in Richtung Hesselberg, wo ich vor einem Jahr hoch lief

Altmühltrail 2015

Altmühltrail 2015

Altmühltrail 2015

Apfelkuchen

Margit und Tobias haben für meine Bergschwärmerei nicht viel übrig und so rennen sie schon mal vor. Wir treffen uns beim Apfelkuchen an der nächsten Genussstation wieder. Wieder muss mein Bärlauch im Rucksack bleiben. Ob das wohl noch mal was wird? Aber der Kuchen schmeckt uns allen sehr gut.  Als Getränk gibt es Holunderblütenwasser. Auch das mundet uns.

Altmühltrail 2015

Der Apfelbuch ist wirklich lecker!

Landluft

Fürs Erste enden nun erst einmal die Trails. Ein lang gezogener asphaltierter Weg führt uns in Richtung Gnotzheim. Mit meinem völlig ungedämpften Trailschuhen fühlt sich das nicht gut an, zumal ich mir zuvor auch noch ein paar kleine Steinchen eingefangen habe. Aber wo kann ich mich da mal hinsetzen, um die Steinchen gemütlich auszuleeren? Weit und breit keine Parkbank oder wenigstens ein großer Stein o.ä.!
Erst vor einem Schweinestall, hier riecht es wirklich intensiv nach Schweinemist, finde ich ein Plätzchen zum Hinsetzen. Ich leere die Schuhe und entfliehe dann schnell der Landluft!

Altmühltrail 2015

Lange Gerade

Altmühltrail 2015

Gleich erreiche ich Gnotzheim

Knabbersachen

Asphalt bleibt auch hinter Gnotzheim erst einmal ein bestimmendes Element. Was freue mich daher, als ich endlich in einen Wald abbiegen darf. Der Untergrund ist zwar matschig und rutschig, stellenweise muss ich auch aufpassen, wo ich hintrete, aber so was macht einfach mehr Spaß als Asphalt.

Mittlerweile knurrt mein Magen. Es gab zuviel süße Sachen. Es wird Zeit, dass endlich was Handfestes folgt!
Was gibt es nicht alles für Fränkische Spezialitäten? Vieles ist ziemlich deftig, aber daher auch das Richtige für den knurrenden Magen eines durchtrainierten Genussläufers. Wie wäre es jetzt z.B. mit Entenbrust und zwei Klößen? Das würde mir sicher Flügel verleihen. Sicher wäre dann mein 8 - 9 Minutentakt Vergangenheit, würde ich dann doch wie eine Gazelle über all die Wurzeln hier springen!

Altmühltrail 2015

Etwas matschiger Singletrail

Aber wie so oft kommt es anders, als man es sich wünscht. Den Bärlauch kann ich getrost im Rucksack lassen, denn es gibt nun Knabbersachen in Form von Kürbiskernen. Das schmeckt zwar wieder lecker, macht mich aber nicht satt!

Altmühltrail 2015

Hier gibt es Kürbiskerne zum Knabbern

Altmühltrail 2015

In der Ferne entdecke ich nun schon den Zielort Gunzenhausen

Altmühltrail 2015

Aha, die Rettung

Hungrig ziehe ich von dannen. Hungrige Läufer geben Gas. So werde ich immer schneller. Margit und Tobias sind schon weit hinter mir. Werde ich meinen Bärlauch bis ins Ziel tragen müssen? Aha, nein! Endlich naht die Rettung. Bei der letzten Labestation gibt es allerlei Wurst auf Bauernbrot serviert. Endlich kann ich sozusagen als "veganes Feigenblatt" ein paar meiner Bärlauchblätter mit drauf legen! Aha, das schmeckt aber gut! Woher dieses Aha-Gefühl? Ach ja, wir sind sind ja in "Aha"!
 

Altmühltrail 2015

Aha! Endlich kann ich meinen Bärlauch nutzen!

Altmühltrail 2015

Altmühltrail 2015

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